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Genipperteinga, Christman / -1581

GeburtsortKerpen
Sterbedatum26./27.06.1581
SterbeortBernkastel-Kues
WirkungsorteBernkastel-Kues
Berufe/StellungenSerienmörder ; Räuber
FachgebieteSoziologie. Gesellschaft
Biogramm Serienmörder. Verbarg sich mehrere Jahre lang in einem ausgebauten Bergwerk im Fraßberg bei Bernkastel, von wo aus er die Straßen zwischen Trier, Metz, Saarbücken, dem Hunsrück, Kreuznach, Bacharach und dem Lützelburger Land überwachen und nach lohnenden Raubzügen Ausschau halten konnte. Zu seinen Opfern gehörten (vorwiegend deutsche und französische) Reisende und seine eigenen Komplizen. Offenbar tötete er aber auch zum Vergnügen. Er führte der Überlieferung nach ein Register über seine Morde; es enthielt 964 Posten. Er hielt sich die Tochter eines Raubopfers sieben Jahre lang als Sklavin; mit ihr bekam er sechs Kinder, welche er nach der Geburt erdrosselte. Diese erzwungene Gefährtin verriet ihn bei einem "Freigang". Er wurde ab dem 17.6.1581 neun Tage lang gefoltert und gerädert, bevor er starb. - Seine Geschichte fand in der örtlichen Folklore ein breites Echo. Teilweise wurden ihm übernatürliche Kräfte zugesprochen. Er galt auch als Kannibale.
Quellen
  • Herber, Caspar: Erschröckliche newe Zeytung Von einem Mörder Christman genant ... Mainz, 1581
  • Kirchschlager, Michael: Historische Serienmörder : [Bd. 1]. Arnstadt 2007, S. 62-65
Quellen (WWW)
GND-Nr. 1051174996
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk05464
Zuletzt bearbeitet:06.05.2013
Weitere Informationen:
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über: Genipperteinga, Christman / -1581
Gemeinsame Normdatei
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