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Simon, Perikles / 1973-

Geburtsdatum11.01.1973 [⇒ 2023 - 50. Geburtstag]
GeburtsortFreiburg im Breisgau
WirkungsorteTübingen ; Mainz
Berufe/StellungenSportarzt
FachgebieteMedizin. Tiermedizin ; Sport
Werke (Auswahl)Zahlreiche Fachartikel und Studien; Publikationsliste: http://www.sportmedizin.uni-mainz.de/378.php
Biogramm Sohn des Gynäkologen Wolfgang Eugen S. und Gabriele, geb. Weischet; 1975 Umzug nach Rümmingen; 1978 Umzug nach Hamburg; 1979-1983 Grundschule, Gymnasium in Hamburg; 1985 Umzug nach Hude; 1985-1988 Gymnasium in Oldenburg; 1988 Umzug nach Tübingen; 1992 Abitur in Tübingen; Winter 1992 bis Sommer 1993 Jura-Studium in Tübingen; ab Sommer 1993 Studium der Medizin in Tübingen, zugleich Fitnesstrainer am Institut für Sportwissenschaft; 1997-1998 Stipendium, Studienaufenthalt an der Universität Philadelphia; beschäftigte sich seit 1999 mit dem genetic engineering, der Gentherapie und dem Gendoping; 2000 letztes Staatsexamen und Promotion zum Dr. med.; 2002-2003 Assistent an der Abteilung für Augenheilkunde der Universitätsklinik Tübingen; 2003 Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Hirnforschung der Universitätsklinik Tübingen; 2004 Promotion zum Dr. rer. nat. (Verhaltens- und Neurobiologie); 2004 Mitarbeiter in der Abteilung für Sportmedizin an der Universitätsklinik Tübingen; entwickelte 2006 in Tübingen ein Testverfahren, um transgene DNA im Körper nachzuweisen - ein erster Schritt auf dem Weg zum Nachweis des Gendopings; Leiter des molekularbiologischen Labors der Abteilung Sportmedizin an der Universitätsklinik Tübingen; 2009 Leiter der Abteilung für Sportwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; 2009-2013 Mitglied im Gene Doping Panel der World Anti-Doping Agency; 2010 federführend beteiligt an der Entwicklung einer Testmethode für Gen-Doping; einer der führenden internationalen Doping-Experten; nimmt in den Medien oft Stellung zu Fragen des Dopings und dem sportpolitischen Umgang damit; kritisiert häufig die NADA und die WADA wegen nachlässiger Kontrollen und des Verdachts des Interessenkonflikts; vertritt den Standpunkt, daß Doping ein Straftatbestand werden sollte; engagiert sich speziell gegen Doping im Fußball; geht davon aus, daß 40-60% der Spitzensportler gedopt seien, und daß die meisten gegen ihren Willen dopen; im Herbst 2017 gab er bekannt, sich aus der Dopingforschung zurückziehen zu wollen; als Grund nannte er die Blockadehaltung von Verbänden und Politik
Quellen
  • Curriculum vitae, in: : Simon, Perikles: Eine Methodik der retrograden Zellmarkierung, Zellschichtenseparierung und viskoelastischen Zellstabilisation zur Anreicherung adulter retinaler Ganglienzellen der Ratte, Diss., Univ. Tübingen, 2000, S. 96
  • Lebenslauf, in: Simon, Perikles: Genexpressionsprofile während der Entwicklung visuell induzierter Refraktionsfehler und deren pharmakologische Beeinflussung, Diss., Univ. Tübingen, 2004, S. 77-79
  • Plän, Marvin: Verständnis und Bedauern, in: Allgemeine Zeitung, Ausg. Bad Kreuznach, vom 23.09.2017, S. 35
Quellen (WWW)
GND-Nr. 12270956X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06281
Zuletzt bearbeitet:25.09.2017
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek
Wikipedia
HBZ - Verbundkatalog NRW und RLP (partiell)
HEBIS - Verbundkatalog Hessen
HEIDI - Katalog der UB Heidelberg


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