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Ewen, Quirin / 1776-1846

Geburtsdatum25.04.1776
GeburtsortGau-Algesheim
Sterbedatum26.10.1846 [⇒ 2021 - 175. Todestag]
SterbeortGau-Algesheim
WirkungsorteGau-Algesheim ; Darmstadt
Berufe/StellungenLandwirt ; Bürgermeister ; Abgeordneter
FachgebieteLandwirtschaft ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Eickemeyer, Rudolf / 1753-1825
Biogramm Quirin Ewen wurde als Sohn des Landwirts Bernhard Ewen und dessen Ehefrau Susanna geboren; der Katholik war Landwirt in Gau-Algesheim und mit Susanna geb. Lebeis(en), verw. Jost verheiratet; mit seinem Vornamen Quirin steht er in der bis in die Gegenwart fortgesetzten Tradition, die nahelegt, dass die Familie Ewen (oder auch: Eben) aus der Region Neuss am Niederrhein stammt; da der Gau-Algesheimer Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Rudolf Eickemeyer (1753-1825) aus gesundheitlichen Gründen alle Ämter aufgeben musste, wurde Quirin Ewen 1822 Bürgermeister und übte das Amt bis 1846 aus; er gehörte bereits 1823 zu "denjenigen Großherzoglichen Staats-Bürgern, welche vermöge ihrer Steuerverpflichtung und ihres Alters [ ... ] zu Landtags-Abgeordneten der Wahlbezirke und Städte erwählt werden können."; als Nachfolger des Heidesheimer Gutsbesitzers auf dem Sandhof Wilhelm Metternich war er im 3. und 4. Landtag von 1826/27 bzw. 1829/30 Mitglied der Zweiten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen für den Wahlbezirk Rheinhessen 2, Ober-Ingelheim/Gau-Algesheim; ihm folgte der Advokat und Grundbesitzer Dr. Friedrich Theodor Langen vom Windhäuser Hof in Elsheim; in die Amtszeit von Bürgermeister Ewen fallen 1829 die Errichtung des Marktbrunnens, der Bau der Knabenschule in Kirchhof und Kirchgarten sowie die Anlage des Friedhofs außerhalb der Stadt, dem heutigen Eickemeyer-Park; an der Spendenaktion für das seit 1792 diskutierte und 1837 eingeweihte Mainzer Gutenbergdenkmal beteiligte sich Gau-Algesheim wie die meisten rheinhessischen Gemeinden in außerordentlicher Weise; durch den Ankauf eines Hauses in der Langgasse mit Erweiterungsmöglichkeiten im Antoniusgässchen ("Schulgässchen") wurde der schulische Raumbedarf an die steigenden Schülerzahlen angepasst; 1844 war Ewen neben dem Notar Ludwig Hundhausen, dem Distrikteinnehmer Ludwig Jonas und dem praktischen Arzt Dr. Johann Theodor Menninger in der Mitgliederliste des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen verzeichnet. --- [Text von Norbert Diehl (per Email am 15.10.2018)]
Quellen
  • Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt, Darmstadt 1823, im Verlage der Großherzoglichen Invaliden-Anstalt, Nr. 21 vom 21. Juli 1823, S. 243, Nr. 305
Quellen (WWW)
GND-Nr. 117010875X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06588
Zuletzt bearbeitet:17.10.2018
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek
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