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Döring, Georg Karl / 1900-1960

Geburtsdatum22.02.1900
GeburtsortPirmasens
Sterbedatum12.12.1960
SterbeortPirmasens
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Herkunft: Sohn des Fabrikarbeiters Georg Döring. - Familienstand: verheiratet seit 3.11.1923 (Pirmasens) mit Karolina Kirchhoff. - Religion: evangelisch, Kirchenaustritt 1936/37. Ausbildung: Volksschule, Berufsschule, kaufmännische Lehre; Vater stirbt 1923 an den Folgen eines Kriegsleidens, Mutter ist erwerbsunfähig. - Beruf: Kaufmann (Kassenbote), in der Schuhbranche, dann in der Maschinenindustrie tätig, zeitweise arbeitslos, seit Mai 1923 zeitweise, dann 1933-1936 dauerhaft beim Arbeitsamt Pirmasens als Arbeitsvermittler beschäftigt; seit Dez. 1929 Stadtrat in Pirmasens (Mitglied des Fürsorge- und Jugendausschusses); 1932-1936 Mitglied des Bezirkstages von Pirmasens (seit 1933 Fraktionsführer der NSDAP); 1936 von der Stadtverwaltung Pirmasens übernommen (seit 1.10.1938 Beamtenverhältnis als Siedlungs-Inspektor); Dez. 1939 als Stadtobersekretär zum Regierungspräsidenten in Lodz abgeordnet, muss aber die Reise wegen Krankheit in Breslau unterbrechen und kehrt dann wieder nach Pirmasens zurück; später zur Preisprüfungsstelle beim Reichsstatthalter der Westmark in Saarbrücken abgestellt, arbeitet seit 1942 als Kanzlei-Obersekretär bei dieser Stelle in St. Ingbert, nachdem sie in Saarbrücken ausgebombt worden ist (wohnhaft in Dudweiler, steht dort dem Nationalsozialismus ablehnend gegenüber, weil er bei der Partei in Ungnade gefallen war); 28.6.1944 zur Wehrmacht eingezogen, Kriegsgefangenschaft. - NSDAP: 1923 Eintritt in die NSDAP, Kreisamtsleiter; 12.2.1924 aktiv beim Angriff auf das Bezirksamt in Pirmasens gegen die Separatisten beteiligt; 7.11.1925 Wiedereintritt in die NSDAP (Nr. 23263); 1925 beauftragt mit der Wahrung der Interessen der NSDAP beim Arbeitsamt Pirmasens und Mitarbeiter im Ortsgruppenstab; 1929-1934 HJ-Unterbannführer; 1930-1932 stellvertretender Bezirksleiter, Organisations- und Propagandaleiter und Leiter des Nachrichtendienstes der NSDAP von Pirmasens, Ortsgruppenleiter von Rodalben; 3.9.1932-1.3.1934 Kreisleiter des neu errichteten Kreises Pirmasens-Land (in Wirklichkeit beherrscht aber der Kreisleiter von Pirmasens-Stadt, Dr. Ramm, das Feld), dann kaltgestellt wegen Konflikten mit übergeordneten Parteigenossen (Kreis Pirmasens-Land wieder aufgelöst); 1933 Hauptstellenleiter bei der DAF; Sept. 1933-1.6.1935 Kreisamtsleiter der NSV in Pirmasens. Nachkriegszeit: 8.5.1945-16.4.1949 Internierung, u.a. in Kornwestheim und Landau; 23.8.1948 Säuberungsurteil der Spruchkammer im Interniertenlager Landau: Minderbelasteter (dagegen zunächst Einspruch des Landeskommissars in Neustadt, der das Urteil dann doch akzeptiert); nach 1949 wohnhaft in Höheinöd (Kr. Pirmasens). --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Landesarchiv Speyer Best. H 91 Nr. 26405 und Nr. 27036, Best. R 18 Nr. A 19864. -
GND-Nr. 1051183030
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0068
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
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