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Knapp, Adolf Hermann / 1899-1982

Geburtsdatum21.12.1899
GeburtsortNiederalben
Sterbedatum02.06.1982
SterbeortSaulgau
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Herkunft: Sohn des Bauern Karl Knapp. - Familienstand: verheiratet seit 28.6.1923 (Kaiserslautern) mit Emma Diehl. - Religion: evangelisch, 1937 Kirchenaustritt. - Ausbildung: 1906-1911 Volksschule in Niederalben, 1911-1917 Progymnasium in Kusel (Mittlere Reife); Nov. 1917-Dez. 1918 Kriegsdienst (EK II), Dez. 1918-April 1919 Einsatz im Grenzschutz gegen Polen. - Beruf: seit Sommer 1919 im Eisenbahndienst, 1923 Prüfung für den gehobenen nichttechnischen Eisenbahndienst in Nürnberg und München, 1925 Reichsbahn-Obersekretär, 1934 Reichsbahn-Oberinspektor, 1938 Reichsbahn-Amtmann, 1941 Reichsbahn-Rat (seit 1934 beurlaubt für den Parteidienst); 1932-1933 Gruppenführer im Bahnschutz; 27.8.-28.11.1939 Kriegsdienst beim Bau-Bataillon 157 (Unteroffizier); 20.1.-9.2.1945 Vertreter des Landrats von Saargemünd in Bitsch. - NSDAP: 1.7.1929 Eintritt in die NSDAP (Nr. 144466); 1929-Ende 1930 Mitglied der SA; Jan. 1929-Dez. 1930 USchlA-Vorsitzender in Lauterecken; Sommer 1929-Dez. 1930 Schriftführer und Geldverwalter der Ortsgruppe Lauterecken; 1931-1932 Kreisnachrichtendienstleiter in Pirmasens; 1931-Feb. 1934 Kreiswalter in der Beamtenabteilung des Kreises Pirmasens; 1933-März 1943 Leiter des Gauamts für Beamte des Gaus Rheinpfalz (ab 1936 Saarpfalz, ab 1940 Westmark) bis zu dessen Stilllegung (hauptamtlich ab Feb. 1934), anschließend Sachbearbeiter für Beamtenfragen bei der Gauleitung Westmark; 11.5.-31.7.1940 Unterscharführer in einer SS-Totenkopfstandarte (freiwillige Meldung, "um von der Gauleitung wegzukommen" wegen seines schlechten Verhältnisses zu Gauleiter Bürckel); Herbst 1941-Frühjahr 1942 Leiter der Gaukanzlei des Gaus Westmark; 30.4.1943-3.4.1944 (bis 1.6.1943 kommissarisch) Gauinspekteur für das Gebiet Saar und Lothringen; 3.4.-13.10.1944 kommissarischer Kreisleiter von Salzburgen (Lothringen); 13.10.-18.11.1944 Stabsleiter im Volkssturm-Sonderstab Lothringen in St. Avold (Verwundung). Nachkriegszeit: seit März 1945 wohnhaft in Hochberg ü. Aulendorf (Württemberg); 1948 Fachprüfung für Maurer in Riedlingen; 26.10.1950 Antrag des Öffentlichen Klägers beim Untersuchungsausschuss Neustadt: Belasteter; 5.12.1950 Säuberungsvorschlag des Untersuchungsausschusses Neustadt: Einstellung des Verfahrens; 30.1.1951 Säuberungsurteil der Spruchkammer Neustadt: Belasteter, Berufsverbot, Versetzung in den Ruhestand mit dem vollen Ruhegehalt eines Reichsbahn-Amtmanns, dagegen Widerspruch Knapps; 22.6.1951 Aufhebung des Urteils und Einstellung des Säuberungsverfahrens durch die Spruchkammer Koblenz. --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Bundesarchiv Best. PK/G 51 Knapp. - Landeshauptarchiv Koblenz Best. 856 Nr. 112313. - Landesarchiv Speyer Best. R 18 Nr. A 36477. - Standesamt Lauterecken. - Rademacher, Michael: Handbuch der NSDAP-Gaue 1928-1945. Die Amtsträger der NSDAP und ihrer Organisationen auf Gau- und Kreisebene in Deutschland und Österreich sowie in den Reichsgauen Danzig-Westpreußen, Sudetenland und Wartheland, Vechta 2000. -
GND-Nr. 1051184428
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0169
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
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