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Lampas, Friedrich Ludwig August / 1907-

Geburtsdatum08.03.1907
GeburtsortNidda
Sterbedatumunbekannt
Sterbeortunbekannt
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Familienstand: verheiratet, 3 Kinder. - Religion: evangelisch, später gottgläubig. - Ausbildung: 1913-1915 Volksschule in Nidda, 1915-1918 Realschule in Nidda, 1918-1925 Gymnasium in Büdingen; 1925-1930 Studium der Neuphilologie (Latein, Französisch, Geschichte) an den Universitäten Gießen und Berlin, 1930 Referendarprüfung in Gießen. - Beruf: 1930-1932 Vorbereitungsdienst an den Gymnasien Büdingen und Darmstadt, 1932 Studienassessor, später Oberstudienrat in Mainz, 1935-14.1.1943 Leiter der Oberrealschule in Rüsselsheim (seit 1.9.1941 ohne Bezüge für den Parteidienst beurlaubt, 24.11.1941 Oberstudiendirektor), 14.1.1943 aus dem Staatsdienst ausgeschieden; Mitglied des Vorstands des Geschichtsvereins Büdingen; Aug. 1939-Nov. 1940 und ab 18.6.1942 Kriegsdienst in der Wehrmacht (1.3.1943 Leutnant d.R., Aug. 1943 Verwundung mit bleibender Gehbehinderung, Nov. 1943-Juni 1944 im Lazarett, ab 15.7.1944 beurlaubt), Anfang April 1945 erneute Meldung zur Wehrmacht, Anfang Mai 1945 Gefangennahme durch die Amerikaner. - NSDAP: 1.11.1931 Eintritt in die NSDAP (Nr. 692081), Pressewart der Ortsgruppe Nidda; seit 1.1.1933 Mitglied des NSLB; 16.8.1933 Kreisredner, Reichseinsatzredner im Stab der Reichspropagadaleitung; kommissarischer Leiter des Gauamtes für Erziehung der Gauleitung Hessen-Nassau, Kreisschulungsleiter im Kreis Büdingen, Ortsgruppenleiter in Rüsselsheim; 1941-1942 und 1944-1945 Beauftragter für Schulfragen und stellvertretender Gauwalter des NSLB im Gau Hessen-Nassau; 1.9.1941-18.10.1943 (bis 20.4.1942 kommissarischer) Kreisleiter von Mainz; 18.10.1943-März 1945 Kreisleiter von Wiesbaden (Dienstantritt 23.7.1944). Nachkriegszeit: Mai 1945-17.6.1948 Internierung in Darmstadt, danach als freier Handelsvertreter in Nidda tätig; 15.6.1948 Säuberungsurteil der Lagerspruchkammer Darmstadt: Belasteter, 2 1/2 Jahre Arbeitslager (durch Internierung verbüßt), Zahlung von 300 RM an einen Wiedergutmachungsfonds; 8.9.1950 Ablehnung eines Wiederaufnahmeantrags LampasÆ durch die Zentralspruchkammer Hessen; 20.8.1953 Einreihung als Mitläufer durch den hessischen Ministerpräsidenten Zinn auf dem Gnadenweg. --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Bundesarchiv Best. PK/H 6 Lampas. - Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Best. Abt. 520/Gi Nr. DLg 1319/48. -
GND-Nr. 1051184746
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0189
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek


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