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Fink, Karl / 1894-1986

Geburtsdatum13.08.1894
GeburtsortOffenbach an der Queich
Sterbedatum20.01.1986
SterbeortKaiserslautern
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Herkunft: Sohn des Maurers Georg Fink. - Familienstand: verheiratet mit Christine Geis, 2 Kinder (Sohn gefallen). - Religion: katholisch, 1938 Kirchenaustritt, 1943-1944 Mitglied der Deutschen Glaubensbewegung, 1946 Wiedereintritt in die katholische Kirche. - Ausbildung: 1900-1907 Volksschule in Offenbach, Maurerlehre; 1914-1918 Teilnahme am 1. Weltkrieg (EK II), 60% kriegsbeschädigt (Amputation des rechten Unterschenkels), 1918-1919 Invalidenkurse auf der Bauschule in Kaiserslautern; . - Beruf: 17.1.1920 Eintritt bei der bayerischen Staatseisenbahn (ab 1.4.1920 Reichsbahn), 1.5.1928 Betriebsassistent (1.9.1933-1.10.1937 beurlaubt für den Dienst in der NSDAP), 1.7.1934 Sekretär, seit 1937 Kassenverwalter bei der Güterabfertigung in Kaiserslautern, 1.1.1942 Obersekretär. - NSDAP: 1.4.1930 Eintritt in die NSDAP (Nr. 289598); 1932 kurzzeitig Mitglied der SA-Reserve; 1.6.1933-1.7.1934 Bezirksobmann der NSKOV in Kaiserslautern; 1.7.1934-1.7.1937 Leiter des Gauamtes für Kriegsopfer des Gaus Rheinpfalz (ab 1936 Saarpfalz) der NSDAP und Gauobmann der NSKOV, Entlassung wegen Verdachts der Veruntreuung und Unterschlagung von ca. 30.000 RM, Ausschluss aus der NSDAP; 20.9.1938 Einstellung eines diesbezüglichen Strafverfahrens und Freispruch durch Urteil des Landgerichts Kaiserslautern ("mit der Begründung, dass er durch die vielen Ämter, die er in der NSDAP innegehabt hatte, die Übersicht verloren hätte und infolgedessen nicht bestraft werden könne"); 25.11.1938 Aufhebung des Parteiausschlusses durch Führeramnestie. Nachkriegszeit: 15.8.1949 Antrag des Öffentlichen Klägers beim Untersuchungsausschuss Kaiserslautern: Belasteter; 17.9.1949 Säuberungsvorschlag des Untersuchungsausschusses Kaiserslautern: Minderbelasteter, Zurückstufung zum Reichsbahn-Sekretär; 22.11.1949 Säuberungsurteil der Spruchkammer der Eisenbahndirektion Mainz: Minderbelasteter, Zurückstufung zum Reichsbahn-Sekretär. --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Bundesarchiv Best. R 187 Nr. 310. - Landesarchiv Speyer Best. H 91 Karte "Fink, Karl", Best. R 18 Nr. A 25004. - Kreisarchiv Südliche Weinstraße. -
GND-Nr. 1051183340
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0088
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek


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