[Mobile Ansicht anfordern]


Vollanzeige gefundener Personen



Diese Treffer per Mail versenden?



Schmelcher, Willy / 1894-1974

Geburtsdatum25.10.1894
GeburtsortEppingen
Sterbedatum15.02.1974
SterbeortSaarbrücken
Berufe/StellungenBauingenieur ; Abgeordneter
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Bau
Biogramm Herkunft: Sohn des Glasermeisters Jakob Schmelcher. - Familienstand: verheiratet seit 1934 mit Hilde Berg. - Religion: evangelisch, 1943 gottgläubig. - Ausbildung: 1901-1911 Volksschule und Realschule in Eppingen, 1911 Einjährigen-Examen an der Realschule in Eppingen; 1911-Aug. 1914 Studium an der Kgl. Baugewerbschule Stuttgart, Abteilung Bautechnik; 3.8.1914 Kriegsfreiwilliger beim I. Rekrutendepot des badischen Ersatz-Pionier-Bataillons Nr. 14 (Westfront), 17.7.1915 Unteroffizier, 1.3.1916 Offiziersaspirant, 14.3.-9.6.1916 Offiziersaspirantenkursus beim Ersatz-Pionierbataillon Nr. 9, 17.8.1916 etatmäßiger Vizefeldwebel, 12.7.1917 Leutnant, 27.9.1918-1.2.1920 in englischer Kriegsgefangenschaft, 1.2.1920 aus dem Heeresdienst entlassen (dreimal verwundet, EK II und I); Juli 1920 Abitur (Kriegsreifeprüfung) an der Oberrealschule in Stuttgart; Okt. 1920-1925 Studium der Bauingenieurwissenschaft an der Technischen Hochschule Stuttgart; 1.9.1923-1.2.1924 Zeitfreiwilliger bei der Fahr-Abteilung 5 (Ludwigsburg) der Reichswehr, 1.10.1924 Oberleutnant d.R.; 1925 Diplom-Ingenieur-Examen. 1925-1927 Vorbereitungsdienst bei der württembergischen Ministerialabteilung für den Straßen- und Wasserbau in Stuttgart; 1927 Staatsprüfung zum Regierungsbaumeister des Bauingenieurfachs; . - Beruf: 1927-1931 Vorstand des technischen Büros der Wasser- und Abwasservereinigung Neustadt a. d. Haardt; 1929-1.1.1934 Mitglied und Vorsitzender der NSDAP-Fraktion im Stadtrat Neustadt; 1931 wegen "Beleidigung eines Juden"" zu 50 RM Geldstrafe" verurteilt; April 1932-1933 Bauingenieur bei der Internationalen Baumaschinenfabrik Neustadt a. d. Haardt; März 1933-1937 Mitglied des Pfälzischen Kreistags (Fraktionsführer der NSDAP) in Speyer; Nov. 1933-1945 MdR, Wahlkreis 27 (Pfalz); 1933-21.12.1937 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pfälzischen Gas AG; 1.3.1935-Jan. 1942 (bis 12.2.1936 kommissarischer) Polizeipräsident in Saarbrücken; 24.9.1935-15.10.1935 militärische Übung in der 13. Kompanie des III. Bataillons des Infanterie-Regiments 57 (Ohrdruf), 1.3.1938 Hauptmann d.R.; 1940 Kriegsdienst im Infanterie-Regiment 70 der 36. Infanterie-Division, 1940 Leiter der Zivilverwaltung im Bereich der 11. Armee; Dez. 1940-Jan. 1942 mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Polizeipräsidenten in Metz beauftragt; 15.10.1943-1945 Chef der Technischen Nothilfe (Reichsamt Technische Nothilfe) in Berlin; 1945 Leiter des Arbeitsstabs Süd der Technischen Nothilfe. NSDAP: 1920-1928 Wikingbund; 1.6.1928 Eintritt in die NSDAP (Nr. 90783) und SA; 1928-1.8.1930 Gau-SA-Führer Baden; 1928-3.7.1931 Vorsitzender des Gau-USchlA Rheinpfalz; 17.6.1930 Eintritt in die SS (Nr. 2648), 17.6.1930 SS-Anwärter, 27.7.1930 SS-Truppführer (mit Wirkung vom 25.7.1930), 27.7.1930-30.1.1931 Führer des SS-Trupps Neustadt a. d. Haardt im SS-Sturm 103; 1.8.1930 als Standartenführer aus der SA ausgetreten; 30.1.1931-10.9.1932 Führer des SS-Sturms 4/II/10, 30.1.1931 SS-Sturmführer; 1932 Fachberater für Arbeitsdienstpflicht der Gauleitung Rheinpfalz; 9.9.1932 SS-Sturmhauptführer, 10.9.1932-24.4.1933 beauftragter Führer der 10. SS-Standarte (Neustadt a. d. Haardt), 24.12.1932 SS-Sturmbannführer (mit Wirkung vom 10.9.1932), 24.4.1933 SS-Standartenführer (mit Wirkung vom 20.4.1933), 24.4.1933-10.7.1935 Führer der 10. SS-Standarte (mit Wirkung vom 20.4.1933), 20.9.1935 SS-Oberführer (mit Wirkung vom 15.9.1935); 1938-1940 mit Gauleiter Bürckel in Österreich, März-10.4.1938 stellvertretender Gauwahlleiter der NSDAP in Niederösterreich; 19.11.1941-1.7.1943 SS- und Polizeiführer im Generalbezirk Tschernigow (Ukraine), zugleich SS- und Polizei-Standortführer in Tschernigow; 31.12.1941 Berechtigung "zum Anlegen der Achselstücke eines Oberst der Polizei"; 16.9.1942 SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei; 19.5.-8.9.1943 SS- und Polizeiführer in Schitomir (Ukraine); 9.11.1943 SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei; 11.-30.12.1944 Höherer SS- und Polizeiführer (i.V.) Warthe im Wehrkreis XXI (30.12.1944 aufgehoben). Nachkriegszeit: in Scheidterberg (Kr. Saarbrücken) wohnhaft; 1954-1962 im Saarländischen Ministerium des Innern, Abteilung für Zivilschutz und Zivilverteidigung. --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Bundesarchiv Best. RS/F 378 Schmelcher, Best. NS 22 Nr. 270. - Landesarchiv Speyer Best. H 91 Nr. 1450, Best. R 18 Nr. A 26499. - Nationalsozialistische Zeitung Nr. 71 vom 25.3.1931. - Krämer, Hans-Henning: 75 Jahre Saar Ferngas AG. Zur Geschichte der saarländischen Gasversorgung, Saarbrücken 2004. - Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004. - Privatbesitz Gerhard Wunder, Neustadt a.d.W. -
GND-Nr. 13052137X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0264
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek
Wikipedia


Ausgabeformat wechseln

Standardanzeige
Mobilanzeige
Kategorienanzeige
Fliesstext
Mobilanzeige 2

Neue Suche