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Kipp, Friedrich Peter / 1897-1983

Geburtsdatum10.04.1897
GeburtsortKaiserslautern
Sterbedatum21.03.1983
SterbeortKaiserslautern
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Herkunft: Sohn des Schreiners Peter Kipp (SPD-Mitglied). - Familienstand: verheiratet seit 14.5.1921 mit Alice Hellriegel, 2 Kinder. - Religion: evangelisch, Kirchenaustritt 1942. - Ausbildung: 1903-1910 Volksschule, 1910-1916 Lehrerbildungsanstalt Kaiserslautern, 1916 erste Lehrerprüfung; 2.6.1916-20.11.1918 Teilnahme am 1. Weltkrieg im 22. Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment, im Schallmesstrupp 104 und im Fußartillerie-Regiment 3b in Rumänien und Frankreich (EK II). - Beruf: 1.5.1919-31.7.1926 Hilfslehrer in Schnappach, Wiesbach, Nünschweiler und Relsberg, 1921 zweite Lehrerprüfung für den Volksschuldienst (außerordentliche Anstellungsprüfung für Kriegsteilnehmer), 1.1.1923 Ernennung zum Lehrer, 1.8.1926-16.7.1933 Lehrer in Neukirchen bei Kaiserslautern; 1929 Dirigent des Arbeiter-Gesangvereins Vorwärts in Mehlingen; 16.7.1933-1939 Lehrer (seit 1.11.1933 Schulleiter) an der Volksschule in Kusel, 1.2.1936 Hauptlehrer; 16.10.1933-16.6.1936 Fortbildungsleiter in Kusel; 29.1.1934-31.5.1934 Stellvertretung für den Bezirksschulrat in Kusel; seit 1935 Mitglied der Prüfungskommission in Speyer; 16.6.1936-1939 Bezirks-Oberlehrer und Fortbildungsleiter in Kaiserslautern; 18.9.1939-24.9.1940 Wehrdienst (Oberfeldwebel); 1.10.1940 kommissarischer Bezirksschulrat von Ludwigshafen-Land, ab Nov. 1940 auch von Speyer, 1.8.1941 Ernennung zum Bezirksschulrat, 1.4.1942 Schulrat (ab 16.9.1941 als Kreisleiter vom Schuldienst beurlaubt); 1.11.1942-31.3.1943 Landrat des Kreises Salzburgen; 1.4.1943-Sept. 1944 Landrat des Kreises Diedenhofen. NSDAP: Anschluss an die NSDAP auf einer Versammlung in Mehlingen mit dem Redner Liebel; 9.11.1929 Eintritt in den NS-Lehrerbund; Anfang 1930-1933 kommissarischer Ortsgruppenleiter von Neukirchen-Mehlingen; 1.10.1930 Eintritt in die SA (zuletzt seit 9.11.1933 Obersturmführer z.b.V.); 1.11.1930 Eintritt in die NSDAP (Nr. 329999); 1933-1934 Kreiskulturwart und 1934-1936 Kreisschulungsleiter in Kusel, Kreisamtsleiter im NSLB; 1.12.1936-1939 Kreiskulturwart in Kaiserslautern; 15.8.1941 vom Gauleiter Bürckel mit dem Aufbau des Gesangs- und Musikwesens in Lothringen beauftragt; 1.10.1941-31.10.1942 kommissarischer Kreisleiter von Kusel; 1.11.1942-31.3.1943 kommissarischer Kreisleiter von Salzburgen; 1.4.1943-Sept. 1944 kommissarischer Kreisleiter von Diedenhofen (verhindert am 6.9.1944 die von der Wehrmacht angeordnete und von der Polizei bereits begonnene Räumung des Fenschtales); Nov. 1944 in St. Avold; 6.1.1945-19.3.1945 kommissarischer Kreisleiter von Zweibrücken; Gausängerführer im Gau 13 des Deutschen Sängerbundes und Kreismusikbeauftragter im Kreis Kaiserslautern. Nachkriegszeit: 2.7.1945-14.7.1948 Internierung in Landau; 17.10.1949 Säuberungsurteil der Spruchkammer Neustadt: Minderbelasteter; vorübergehend als Vertreter für den Tonos-Verlag in Reutlingen tätig, seit 1.6.1952 für die Buchdruckerei Arbogast in Otterbach und für die Firma Hans Schmidt, plastische Lehrmittel, in Walldürn; 16.1.1950 Gesuch um Wiedereinstellung in den Volksschuldienst, genehmigt am 13.4.1950; 1.9.1952 Lehrer an der Volksschule Olsbrücken; 26.1.1953 Wiederzuerkennung der Rechte als Schulrat durch das Kultusministerium; 1.11.1953 Versetzung zur Volksschule Kaiserslautern, dort seit 1.9.1958 Rektor; 1.5.1960 Eintritt in den Ruhestand. --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Bundesarchiv Best. PK/F 390 Kipp. - Landesarchiv Speyer Best. H 14 Nr. 1204, Best. R 18 Nr. A 21607. - Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945. Reihe A: Preußen, hrsg. von Walter Hubatsch, Bd. 7: Rheinland, bearb. von Rüdiger Schütz, Marburg 1978. -
GND-Nr. 1051184347
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0164
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
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