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Horn, Johann Michael / 1895-1969

Geburtsdatum26.05.1895
GeburtsortSeßlach
Sterbedatum24.12.1969
SterbeortMannheim
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Herkunft: Sohn des Oberlehrers August Horn. - Familienstand: verheiratet seit 21.8.1920 mit Katharina Wagner, keine Kinder. - Religion: evangelisch. - Ausbildung: 1901-1905 Volksschule in Hof a. d. Saale, 1905-1910 humanistisches Gymnasium in Hof a. d. Saale, 1.9.1910-25.8.1914 Lehrerseminar in Bayreuth; 26.8.1914-März 1918 Teilnahme am 1. Weltkrieg als Kriegsfreiwilliger im 23. Bayerischen Infanterie-Regiment in Flandern und Frankreich, 31.3.1918 verwundet (Schädelverletzung), 50 % kriegsbeschädigt (Verlust des linken Auges), 28.1.1919 Entlassung aus dem Heer als Leutnant d.R. (EK I und II); 15.2.-1.5.1919 Kriegsteilnehmersonderkurs am Lehrerseminar in Bayreuth, 15.7.1919 Notreifezeugnis; 2.5.-30.9.1919 Leutnant d.R. beim Freikorps Epp in Ulm und Landshut; Okt. 1919 Ausbildungskurs für Kriegsteilnehmer an der Schillerschule in Hof a. d. Saale. - Beruf: 1.11.1919 Hilfslehrer in Wunsiedel, seit 1.9.1920 in Reichsthal, 1921 Anstellungsprüfung, 1.10.1922 Volksschullehrer, seit 1.11.1922 in Frankelbach, 1.5.1924-30.4.1934 in Kaiserslautern; 1.5.1934 Kreisschulrat, 1.3.1936 Regierungsschulrat, 12.1.1943 Regierungs- und Schulrat bei der Regierung der Pfalz (seit 1.1.1938 beurlaubt); 10.7.1934 stellvertretender Vorsitzender des Kreisvereins vom Roten Kreuz der Pfalz; 1936 und April 1938 erfolglos zum Reichstag vorgeschlagen; 26.8.1939-15.11.1940 zur Wehrmacht eingezogen (Oberleutnant, Hauptmann, Kompanieführer in der Luftverkehrszone West); 5.3.1943-5.3.1945 kommissarischer Oberbürgermeister von Ludwigshafen. NSDAP: Nov. 1924-Okt. 1926 stellvertretender Ortsgruppenleiter und Führer der Jugend der NSDAP in Kaiserslautern; 19.11.1925 Eintritt in die NSDAP (Nr. 23802); 1925-1927 und wieder ab 1930 Mitglied der SA; Okt. 1926-30.6.1930 Vorsitzender des Orts-USchlA Kaiserslautern; 30.6.1930 SA-Sturmführer; Juli 1930-24.9.1931 Vorsitzender des Bezirks-USchlA in Kaiserslautern; 24.9.1931-31.1.1933 Beisitzer im Gau-USchlA Rheinpfalz; 24.9.1931 SA-Sturmbannführer I/23, 1.2.1933 SA-Obersturmbannführer I/23; 1.2.1933-31.12.1937 Beisitzer des Gaugerichts des Gaus Rheinpfalz; 9.3.-10.10.1933 SA-Verbindungsoffizier bei der Polizeidirektion Kaiserslautern und Leiter der Hilfspolizeikurse in Kaiserslautern; 1.5.1934 SA-Standartenführer, Führer der Standarte R 18 (Speyer), 1.3.1935 SA-Standartenführer z.V. Brigade 51; 1.3.1935-31.12.1937 Kreisleiter von Speyer; 1.1.1938-1945 (bis 1.4.1938 kommissarischer) Gaurichter des Gaus Saarpfalz (ab 1940 Westmark); 28.6.1938 zum Verbindungsmann des Gaus Saarpfalz zum I C-Offizier des XII. Armeekorps bestellt; 9.11.1938 SA-Oberführer z.V. Brigade 51; 3.2.1943-5.3.1945 kommissarischer Kreisleiter von Ludwigshafen. Nachkriegszeit: 3.4.1945-8.5.1948 Internierung ("davon 9 Monate wegen Namensgleichheit im Kriegsverbrecherlager Dachau"), danach wohnhaft in Ludwigshafen, ab 14.7.1948 in Kaiserslautern bei den Schwiegereltern; 8.2.1950 Beschluss der Spruchkammer Neustadt: Säuberungsverfahren eingestellt; 23.8.1950 Versetzung in den Ruhestand als Hauptlehrer. --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Landesarchiv Speyer Best. H 91 Nr. 1514, Best. R 18 Nr. A 3701, Best. T 65 Nr. 265. - Heinz, Hans-Joachim: NSDAP und Verwaltung in der Pfalz. Allgemeine innere Verwaltung und kommunale Selbstverwaltung im Spannungsfeld nationalsozialistischer Herrschaftspraxis 1933-1939. Ein Beitrag zur zeitgeschichtlichen Landeskunde, Mainz 1994. - Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004. - Stockhorst, Erich: 5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich, Wiesbaden o. J. (1985). - Mitteilung Dr. Wolfanger. -
GND-Nr. 1051184088
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0145
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
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