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Schlieker, Ewald / 1911-

Geburtsdatum24.03.1911
GeburtsortLügde
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Herkunft: Sohn eines städtischen Beamten. - Familienstand: verheiratet seit 20.10.1940. - Religion: katholisch (streng religiöse Erziehung, mehrere Priester in der Verwandtschaft, darunter der 1942 im Vernichtungslager Schloss Hartheim bei Linz an der Donau vergaste Pfarrer Otto Günnewich von Niedersalwey). [[Anm.: Zu Günnewich vgl. Helmut Moll, Helmut (Hrsg.): Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts, Bd. 1 und 2, Paderborn 1999 (3. Aufl. 2001), S. (Hrsg.), Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts, Bd. 1, Paderborn 1999 (3. Aufl. 2001), S. 482-484]]. - Ausbildung: Jungarbeiter in der Landwirtschaft, dann Verwaltungsausbildung; 1931 Sekretärsprüfung in Minden, 1936 Inspektorenprüfung in Trier. - Beruf: bis 31.10.1937 Verwaltungsbeamter (Sekretär und Inspektor) in Lügde, Brakel, Höxter, Hannover, Mülheim und Bitburg; 26.8.1939-11.8.1940 Kriegsdienst als Infanterist im Westen, Beförderung zum Unteroffizier, EK II. - NSDAP: ab 1929 als katholischer Jugendbündler in politischen Versammlungen, Opposition zur NSDAP; 1.12.1931 Eintritt in die NSDAP (auf einer NSDAP-Versammlung mit Prinz August Wilhelm von Preußen); seit 1.11.1937 hauptberuflich bei der Gauleitung Koblenz in der Kanzlei beschäftigt (nachdem ihm angeblich für den Fall einer Weigerung berufliche Nachteile angedroht worden sind); 1.1.1938-1.9.1940 Leiter der Hauptstelle Angelegenheiten des inneren Geschäftsganges beim Gaustabsamt Koblenz-Trier, im Aug. 1940 für 3 bis 4 Tage beim Chef der Zivilverwaltung in Luxemburg; 1.9.-1.10.1940 Kreisstabsamtsleiter des Kreises Saarburg; 1.10.1940-9.4.1943 Kreisgeschäftsführer bei der Kreisleitung von Trier-Land-Ost in Hermeskeil, seit März 1941 M-Kreisleiter von Trier-Land-Ost; [[Anm.: Nach Schliekers eigener Darstellung vor der Spruchkammer nach 1945 war der Kreisleiter von Trier-Land-Ost (Peter Schmitt) zur Wehrmacht einberufen, sein erster Vertreter (Name unbekannt) wurde "wegen beträchtlicher Unterschlagungen in seinem Zivilberuf eingesperrt", der eingesetzte zweite Vertreter aus Trier (wahrscheinlich Mathias Dany) kümmerte sich nicht um den Nachbarkreis, der dritte Vertreter (wahrscheinlich Friedrich Wilhelm) erkrankte im März 1941 (Landeshauptarchiv Koblenz Best. 856 Nr. 10815, Bl. 28)]] 9.4.1943-7.3.1945 Kreisstabsamtsleiter und M-Kreisleiter von Ahrweiler; Jan. 1944 Eintritt in die katholische St.-Sebastianus-Schützengesellschaft in Ahrweiler; 7.3.1945 Flucht über den Rhein. Nachkriegszeit: 1946-1947 Internierung beim Arbeitskommando 116 in Frankfurt am Main, Wohnort der Ehefrau: Friedrichsdorf (Taunus). --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Bundesarchiv Best. PK/P 100 Schlieker. - Landeshauptarchiv Koblenz Best. 662/5 Nr. 132, Best. 856 Nr. 10815. - Dorfey, Beate: "Goldfasane" oder Hoheitsträger der Kreise? Die Kreisleiter im Gau Koblenz-Trier, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 29, 2003, S. 297-424. -
GND-Nr. 1051185777
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0262
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek


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