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Sporrenberg, Jakob / 1902-1952

Geburtsdatum16.09.1902
GeburtsortDüsseldorf
Sterbedatum06.12.1952
SterbeortWarschau
Berufe/StellungenAbgeordneter
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Herkunft: Sohn eines Gärtners. [[Anm.: Sein älterer Bruder Paul (geb. 27.3.1896) war 1942-1945 Kommandant des SS-Sonderlagers Hinzert (vgl. dazu Schneider, Sporrenberg)]]. - Religion: katholisch, ab 1936 konfessionslos. - Ausbildung: 1908-1919 Volksschule und Fortbildungsschule in Düsseldorf, April 1916-9.11.1918 zugleich Mechanikerlehre bei der Zweigniederlassung der Firma Opel in Düsseldorf; 5.1.1919 Freiwilliger beim Grenzschutz Ost, 1.3.1919-21.5.1920 Freiwilliger in der 9. Kompanie der 2. Landesschützenbrigade, 21.10.1920-30.1.1921 Freiwilliger im Reiter-Regiment 15. - Beruf: 15.3.-17.5.1921 Armaturenschlosser bei der Firma Rheinmetall in Düsseldorf, 18.5.1921-Aug. 1929 im Telegraphen-Bauamt Düsseldorf beschäftigt, danach arbeitslos; März 1933-1945 MdR, Wahlkreis 22 (Düsseldorf-Ost), ab 1936 Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein), ab 1938 Wahlkreis 1 (Ostpreußen); 30.1.1935-1936 preußischer Provinzialrat für die Provinz Schleswig-Holstein; 1.3.1936 Leutnant d.R. (im Infanterie-Regiment 26, Flensburg). NSDAP: 1921-1922 Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund; 1922 Eintritt in die NSDAP, Mitbegründer der SA in Düsseldorf; 7.12.1923 wegen Geheimbündelei und Sabotage von den Franzosen im Ruhrgebiet verhaftet, 14.5.1924 durch ein französisches Kriegsgericht zu 2 Jahren Haft und 1000 Goldmark Geldstrafe verurteilt, Aug. 1925 vorzeitig aus der Haft entlassen; 1924 Mitglied im Schlageter-Gedächtnisbund; 25.8.1925 Wiedereintritt in die SA, Aug. 1925-30.9.1930 SA-Truppführer in der SA-Standarte 39 (Düsseldorf); 15.12.1925 Wiedereintritt in die NSDAP (Nr. 25585), Mitbegründer der Ortsgruppe Düsseldorf, politischer Stadtteilleiter in Düsseldorf; 1.8.1929-1.1.1930 kommissarischer Standortführer der HJ in Düsseldorf; 1.10.1930 Übertritt von der SA zur SS (Nr. 3809), 1.10.1930 SS-Anwärter, Nov. 1930 SS-Mann, 15.12.1930 SS-Sturmführer, 15.12.1930-27.11.1931 Führer des SS-Sturms 54 (Düsseldorf), 21.11.1931 SS-Sturmbannführer, 27.11.1931-4.7.1932 Führer (m.d.F.b.) des SS-Sturmbanns I/20 (Düsseldorf), 4.7.1932-20.7.1933 Führer (bis 9.11.1932 m.d.F.b.) der 20. SS-Standarte (Düsseldorf); 9.11.1932 Übernahme als hauptamtlicher SS-Führer, 9.11.1932 SS-Standartenführer, 20.7.1933-20.9.1936 Führer (bis 9.11.1933 m.d.F.b.) des SS-Abschnitts XX (Kiel), Nov. 1933-20.9.1936 zugleich Kommandeur der SS-Kaserne Kiel, 9.11.1933 SS-Oberführer, 30.1.1936 SS-Brigadeführer, 20.9.1936-9.10.1939 SS-Führer im SD-Hauptamt, 20.9.1936-25.9.1939 Führer des SD-Oberabschnitts Nordost (Königsberg), 1.9.1938-25.9.1939 Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD im Wehrkreis I (Königsberg), 25.9.1939-19.6.1940 Führer (m.d.F.b.) des SS-Oberabschnitts Rhein (Wiesbaden). 1.10.1939-19.6.1940 Höherer SS- und Polizeiführer bei den Reichsstatthaltern und Oberpräsidenten der Rheinprovinz, in Hessen, in der Provinz Hessen-Nassau, in Baden, beim Bayerischen Staatsminister des Innern und dem Reichskommissar für das Saarland im Wehrkreis XII (Wiesbaden), zugleich Mitglied des Verteidigungsausschusses des Wehrkreises XII, 1.1.1940 SS-Gruppenführer; 15.6.-4.7.1940 Einberufung zur Waffen-SS (SS-V-Division, Regiment "Germania"); 19.6.1940-1.5.1941 Führer des SS-Oberabschnitts Nordost (Königsberg), 21.6.1940-1.5.1941 Höherer SS- und Polizeiführer beim Oberpräsidenten von Ostpreußen im Wehrkreis I (Königsberg), zugleich Beauftragter des RKF in Ostpreußen und Mitglied des Verteidigungsausschusses des Wehrkreises I, 2.5.-25.5.1941 kommandiert zur Einweisung in die Arbeitsgebiete des Höheren SS- und Polizeiführers im Hauptamt Ordnungspolizei, 26.5.-14.6.1941 kommandiert zur Einweisung in die Arbeitsgebiete des Höheren SS- und Polizeiführers im RSHA, 21.7.-14.8.1941 SS- und Polizeiführer Minsk (14.8.1941 vom RFSS zurückgezogen), 14.8.1941-7.7.1943 "dem Gauleiter Koch"" zwecks Verwendung im Reichskommissariat Ukraine"" zur Verfügung" gestellt, 1941/42 Leiter des Aufbaustabs für das Generalkommissariat Saratow (Russland), 15.3.1943 kommandiert zum Höheren SS- und Polizeiführer Russland-Mitte (Mogilew) als Truppenführer, 19.3.-30.6.1943 zur Dienstleistung zum SS-Polizei-Regiment 2 kommandiert, 7.7.1943 Generalleutnant der Polizei, 7.7.1943-25.11.1944 SS- und Polizeiführer im Distrikt Lublin, 3.11.1943 Leiter der "Aktion Erntefest" (Massenvernichtung von über 40000 Juden an einem Tag in den Lagern Majdanek, Poniatowa und Trawniki), 25.11.1944-1945 SS- und Polizeiführer Süd-Norwegen (Oslo). Nachkriegszeit: 11.5.1945 in Oslo in britische Kriegsgefangenschaft geraten, 1946 an Polen ausgeliefert, 1950 vom Appellationsgericht Lublin zum Tode verurteilt. - Tod: hingerichtet. --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945?, Frankfurt am Main 2003. - Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004. - Schneider, Volker: Der dritte Kommandant des ehemaligen SS-Sonderlagers/KZ Hinzert: Paul Sporrenberg, in: Die Zeit des Nationalsozialismus in Rheinland-Pfalz, hrsg. von Hans Georg Meyer und Hans Berkessel, Bd. 2, Mainz 2000, S. 182-224. -
GND-Nr. 123512360
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0295
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
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