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Staebe, Gustav / 1906-1983

Geburtsdatum22.08.1906
GeburtsortZabrze
Sterbedatum27.09.1983
SterbeortSegeberg
Berufe/StellungenBeamter
FachgebieteÖffentliche Verwaltung
Werke (Auswahl)Die Welt am Abgrund : 20 Jahre Bolschewistische Schreckensherrschaft ; Sonderbeil. d. NS.-Presse d. Gaues Hessen-Nassau ; 1. Mai 1937 / [Hauptschrift.: Gustav Staebe]
Biogramm Herkunft: Sohn des Oberpolizeiinspektors Erich Staebe. - Familienstand: verheiratet seit 23.12.1931 (München) mit Ilse Refardt, 2 Kinder. - Religion: evangelisch, später gottgläubig. - Ausbildung: 1917-1919 Kadettenanstalt Wahlstatt (Schlesien). - Beruf: Kaufmann, bis 1929 Eisengroßhändler, dann Schriftleiter; Juli 1932 erfolglose Kandidatur zum Reichstag; nach 1935 Mitglied des Landesbauernrats Hessen-Nassau, Leiter des Landesverbandes Rhein-Main im Reichsverband der deutschen Presse; 1936 und April 1938 erfolglos zum Reichstag vorgeschlagen; seit 1939 Kriegsdienst in der Wehrmacht, 1.12.1941 Gefreiter, 24.12.1941 "Sonderführer Z", seit 1.1.1942 Hauptschriftleiter einer Frontzeitung, 22.3.1943 entlassen als "Sonderführer Z" (Unteroffizier).NSDAP: April 1923 Eintritt in die NSDAP; Herbst 1923-Frühjahr 1926 Mitglied des Jungdeutschen Ordens; 9.5.1926 Wiedereintritt in die NSDAP (Nr. 36247), Ortsgruppe Braunschweig; Juli 1926-Frühjahr 1929 Mitglied der SA; 1926-1927 Kreisleiter (Kreisgeschäftsführer) von Braunschweig-Land; 1927 Ortsgruppenleiter von Rathenow; 1927-1928 Bezirksleiter von Barnim-Uckermark, SA-Mann in der Standarte Götting (Berlin); 1928-März 1929 Bezirksleiter von Braunschweig-Land, Geschäftsführer der Ortsgruppe Braunschweig, seit 1.2.1929 der Ortsgruppe Eschershausen, Geschäftsführer des Kreises Holzminden; März 1929: Auf ein Stellengesuch Staebes im "Völkischen Beobachter", in dem er sich als Redner und Organisator anbietet, nimmt ihn der NSDAP-Gau Saar (Gauleiter Jakob Jung) in seine Dienste. 1.4.-1.6.1929 Mitglied der Ortsgruppe Neunkirchen; 21.4.-31.7.1929 kommissarischer Gauleiter der NSDAP des Saargebietes (nach dem von der Ortsgruppe Neunkirchen veranlassten Rücktritt Jungs); 1.6.1929 Mitglied der Ortsgruppe Wiesbaden, seit 17.11.1929 der Ortsgruppe Nastätten; Nov. 1929-14.9.1930 Bezirksleiter des Bezirks Rhein-Lahneck; 1929-1931 Schriftleiter beim "Nassauer Beobachter" in Nastätten und beim "Frankfurter Volksblatt"; 1930-1931 Gaupropagandaleiter des Gaus Hessen-Nassau-Süd, Gründung der Bauernzeitschrift "Freiheit und Scholle"; 1.4.1931-1932 agrarpolitischer Pressechef der Reichsleitung in München, Chefredakteur der "NS-Landpost", Reichsredner; 1932-1933 Schriftleiter für Politik beim "Völkischen Beobachter" in München, dann Hauptschriftleiter der "Bremer Nationalsozialistischen Zeitung", ab 1.11.1933 Pressechef der "Deutschen Sendergruppe West" (Büro beim WDR in Köln); seit 1.1.1934 Mitglied der HJ, 1934 Leiter der Abteilung S (Schulung und Kultur) und Pressechef der Reichsjugendführung, 1934-1935 Oberbannführer der HJ im Gau Rheinpfalz; seit 1.10.1935 Leiter der Zentralschriftleitung für alle Parteizeitungen in Hessen-Nassau, insbesondere Hauptschriftleiter des "Frankfurter Volksblatts" und des "Mainzer Anzeigers"; 1.7.1933 Aufnahme in die SS (Nr. 36140), 15.7.1933 Sturmführer, zugleich Leiter des SD im Gebiet Bremen, 15.9.1935 Obersturmführer, 9.11.1935 Sturmhauptführer, 9.11.1936 Sturmbannführer, 30.1.1939 Obersturmbannführer und Führer im SD-Hauptamt. --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Bundesarchiv Best. PK/L 386 Staebe, RS/F 5441 Staebe, RK/I 553 Staebe, SSO/148 B Staebe, Best. R 187 Nr. 310. - Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Best. Abt. 408 Nr. 105. - Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004. - Paul, Gerhard: Die NSDAP des Saargebietes 1920-1935. Der verspätete Aufstieg der NSDAP in der katholisch-proletarischen Provinz, Saarbrücken 1987. - Nationalsozialistische Zeitung vom 15.5.1934. - Stockhorst, Erich: 5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich, Wiesbaden o. J. (1985). - Mitteilung Dr. Wolfanger. -
GND-Nr. 127874496
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0296
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek
Wikipedia
HBZ - Verbundkatalog NRW und RLP (partiell)


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