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Thiel, Lothar / 1905-

Geburtsdatum25.01.1905
GeburtsortQuirnbach (Pfalz)
Sterbedatumunbekannt
Sterbeortunbekannt
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Herkunft: Sohn des Oberlehrers Ludwig Thiel. - Familienstand: verheiratet seit 22.8.1931 mit Johanna Brodhag, 2 Söhne. - Religion: evangelisch, vor 1940 Kirchenaustritt. - Ausbildung: bis 1926 Lehrerbildungsanstalt Kaiserslautern, 8.4.1926-1931 Schulamtsbewerber an der Volksschule in Waldmohr, 1930 Anstellungsprüfung. - Beruf: 1.4.1931-6.11.1934 Hilfslehrer an der Volksschule in Carlsberg (1.11.1934 zum Lehrer ernannt); 11.4.1933-6.11.1934 Erster Bürgermeister von Carlsberg; 21.1.1935 vom Landgericht Frankenthal wegen Sittlichkeitsverbrechens (versuchte Vergewaltigung eines 18-jährigen Mädchens in Carlsberg am 2.11.1934 ) zu 8 Monaten Gefängnis verurteilt, Revision Thiels dagegen vom Reichsgericht Leipzig am 15.3.1935 verworfen (Urteil von der Gauleitung Pfalz-Saar als "nicht gerechtfertigt" angesehen); 3 Monate der Strafe verbüßt (Haft 5.11.1934-7.2.1935), der Rest am 12.8.1935 zur Bewährung ausgesetzt; deswegen 6.11.1934 vorläufige Amtsenthebung als Lehrer, 10.8.1936 Lösung des Dienstverhältnisses als Lehrer "im Dienststrafwege"; 1935 Umzug nach Mußbach; 1.7.1937 Wiederanstellung als Lehrer an der Volksschule Oppau-Edigheim, jedoch ohne Dienstbezüge beurlaubt für Zwecke der NSDAP; 30.5.-6.8.1940 Kriegsdienst. - NSDAP: Nationalsozialist seit 1923, an der Niederschlagung des Separatistenaufstands in der Pfalz beteiligt, seit 14.12.1924 aktiv in der NSDAP; 1.3.1925 Eintritt in die SA (Sturmführer); 19.11.1925 Eintritt in die NSDAP (Nr. 23806), Ortsgruppenleiter von Kaiserslautern; Aug. 1926-1931 Gründer und Leiter der Ortsgruppe Waldmohr, Bezirksleiter von Waldmohr; April 1932-1935 Ortsgruppenleiter von Carlsberg; 18.3.-11.4.1933 politischer Beauftragter der NSDAP bei der Bezirksamtsaußenstelle Waldmohr; 1.10.1935-4.1.1941 hauptamtlich beim Gauamt für Volkswohlfahrt als Leiter der Abteilung "Werbung und Schulung"; 4.1.1941-6.1.1942 Kreisleiter von Metz-Land. Gefallen: 6.1.1942 bei Bjelgorod (Russland). --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Bundesarchiv Best. NS 51 Nr. 210. - Landesarchiv Speyer Best. H 4 Nr. 3800, Best. H 91 Nr. 26405, Best. T 65 Nr. 271. - Nationalsozialistische Zeitung 1.2.1942. - Wolfanger, Dieter: Die nationalsozialistische Politik in Lothringen 1940-1945, Saarbrücken 1977. -
GND-Nr. 1051186226
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0307
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
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