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Godefridus / von Esch / 1150-

Geburtsdatumum 1150
Berufe/StellungenRitter
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm 1136 ist er Zeuge bei einer Beurkundung des Pfalzgrafen Wilhelm über die Zollfreiheit seines "Schlosses Cocheim an der Mosel" für die Augustiner-Chorherrenabtei in Springiersbach. 1137 ist er Zeuge in einer Urkunde des Erzb. Albero von Trier (1131/52), der dem Kloster Stuben (b. Bremm) die erhaltenen Stiftungen bestätigt. Ein Jahr später benennt er u.a. mit Erzb. Albero den Besitz des wiederhergestellten Kloster St. Thomas b. Andernach, den das Kloster von seinem Vorgänger Meginher v. Falmagne (1127/30) erhalten hat. Zwischen 1190-1200 verpfändet Erzb. Johann von Trier (1189-1212) dem Werner v. Bolanden seinen Hof zu Partenheim, hierbei sind u.a. Zeuge: Gerhard v.E, Heinrich u. Jacob v. Daun u. Fridericus v. Merle. Des weiteren werden 1318 ein Eberhard Herr v.E. u. Conrad Herr v.E. 1339 genannt. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm [Zur Familie Esch:] Ministerialengeschlecht. (Es gibt immer wieder Unstimmigkeiten, es wurde bis 1339 Asche oder Esch geschrieben. Es gibt auch noch Esch an der Sauer u. Esch an der Salm). - Erstmalig erscheint Walter v. Asche 1132. Gottfried v. Aech ist 1137 Zeuge in der Urkunde des Erzb. Albero von Trier, der dem Kloster Stuben seinen Besitz bestätigt u. 1138 ist derselbe G.v.A. bei einer Bestätigung für das Kloster St. Thomas bei Andernach. Gisbert v. Asche wird von 1138/77 erwähnt. Bei der Aufhebung des Cochemer Zolls im Jahre 1203 durch König Philipp unterzeichnet Udo v.K. 1180/1248, trier. Ministeriale u. Kämmerer, Nikolaus v. Arras u. Fridericus v. Merl. Sein Sohn Udo v.K. wird 1272/73 als Ritter aufgeführt, Sohn Gerhard v.K. 1220/94. Es war sicher ein Verdienst der Ministerialen v.K. das 1339 Erzb. Balduin von Trier (1307/54) vom Kaiser das Privileg zum Namen Kaisers-Esch erhielt u. er ein kurfürstliches Amt hier errichtete. Danach erscheint ein "Johan Herre zu Esch" erst wieder im Jahre 1488 als Lehenrichter des Trierer Erzb. gegen Kuno Herr v. Winneburg. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Vor 1124 Heirat mit Adelheid (Alix) de Grandpré (geb. um 1090), Witwe von Godefroi Comte de Durbuy, Tochter of Henri Comte de Grandpré; Kinder: Robert (gest. 25.08.1170), Heinrich, Friedrich, Bartholomäus (gest. vor 1192), Ermengarde; vermutlich Teilnahme am ersten Kreuzzug unter Gottfried von Bouillon
Quellen
  • Codex Diplomaticus Rheno-Mosellanus, 1. Theil, Coblenz 1822, 237/41, 240, 248, 497
  • Zimmer, Wappenbilder-Index, Koblenz 1962, 39
  • Goerz, Mittelrheinisches Urkundenbuch, II. Teil, Koblenz 1823, 1, 524, 2, 17, 111, 4, 79/81
  • Heyen, Franz-Josef: Der Mittelrhein im Mittelalter, Hachenburg 1988, S. 108/9
  • (Gesehen am: 07.10.2011)
  • Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge. München, 1989, S. 142
Quellen (WWW)
GND-Nr. 1051190428
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0240
Zuletzt bearbeitet:07.11.2011
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek


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