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Hansen, Josef / 1903-1975

Geburtsdatum03.04.1903
GeburtsortLiesenich
Sterbedatum09.03.1975
SterbeortTrier
Berufe/StellungenPfarrer / Katholische Kirche ; Pädagoge ; Domkapitular
FachgebieteKirche
Werke (Auswahl)Alberts des Großen Lehre von der anfangslosen u. zeitlichen Schöpfung der Welt. Eine problemgeschichtliche u. quellenkritische Studie o. O. (1939) (Maschinenschrift) Bonn, Kath. Theol. Fakultät - Diss. v. 7.9.1939 ; Zur Frage der anfangslosen u. zeitlichen Schöpfung bei Albert dem Großen, Studia Albertina (Beiträge, Suppl IV, 1952), Aschendorff, Münster. p. 167/88,
Biogramm Schulbesuch am Progymn. Cochem u. (als Schüler des Bischöfl. Konvikts) am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, früher Jesuitengymnasium, in Trier. Hier 1923 Abitur, anschließend Studium der Philosophie u. Theologie am Bischöflichen Priesteseminar in Trier. 1928 Priester weihe. 1929/32 Kaplan u. Religionslehrer in Wetzlar, 1932/33 Subdirektor des Bischöfl. Konvikts in Trier. Danach Freistellung zu weiteren Studien an der Universität Bonn, die er mit dem 1. (wissenschaftlichen) u. 2. (pädagogischen) Staatsexamen für das Lehramt an Gymn. in den Fächern katholische Religion, Hebräisch u. Geschichte (1935/36) u. der Promotion (1939) abschloss. Von 1937/53 war J.H. Direktor des Bischöfl. Konvikts in Trier. Die Zeit war durch außergewöhnliche Schwierigkeiten geprägt. Während des Krieges behinderten die Maßnahmen der Nationalsozialisten die Heranbildung des Priesternachwuchses erheblich. In den Nachkriegsjahren kamen zu seinem priesterlichen u. erzieherischen Dienst der Wiederaufbau des zerstörten Konvikts u. das Problem der Beschaffung von Lebensmitteln für die Hausgemeinschaft. 1953 ernannte ihn Bischof Matthias Wehr zum Domkapitular, 1954 zum Geistlichen Rat. Von 1953/72 stand er der Schulabteilung des Bischöfl. Generalvikariates u. dem kath. Erziehungswesen im Bistum Trier vor. Nach seiner Enttäuschung über den Verlust der Kathol. Bekenntnisschule durch Verfassungsänderungen in Rheinl.-Pfalz u. im Saarland, die in seine Amtszeit fielen, setzte er, überzeugt von der Richtigkeit der kath. Erziehungsideale, seine ganze Kraft für die Errichtung kath. Privatschulen ein. 1961 wurde sein engagiertes Wirken von Papst Johannes XXIII. durch die Ernennung zum Päpstl. Hausprälaten gewürdigt. In seinen letzten Lebensjahren arbeitete J.H. an der vom Albertus-Magnus-Institut in Bonn herausgegebenen Gesamtausgabe der Werke Alberts des Großen mit. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof des Dom-Kreuzgangs in Trier. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Winfried Stadtfeld]
Quellen
  • Kammer, Konviktsdirektor Dr. J.H. zum Domkapitular ernannt, Trier. Landeszeitung 79 (1953) Nr. 245 v. 21.10.1953, S. 3
  • N.N, Domkapitular J.H. gestorben, Trier. Volksfreund 100 (1975) Nr. 59 v. 11.3.1975, S. 6
  • Heintz, Domkapitular Dr. J.H. gestorben, Paulinus 101 (1975) Nr. 11 v. 16.3.1975. S. 19
  • Handbuch des Bistums Trier, (hrsg.) Bischöfl. Generalvik, 1938, 1952, 1991, Trier 1991, S. 581/2.
GND-Nr. 1025075862
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0351
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
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