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Franzen, Friedrich / 1893-1974

Geburtsdatum05.02.1893
GeburtsortEdiger-Eller-Ediger
Sterbedatum22.12.1974 [⇒ 2024 - 50. Todestag]
SterbeortHünsborn
Berufe/StellungenMönch ; Heimatschriftsteller
FachgebieteKirche ; Schreiben. Dichtung
Beziehungen (Link)Franzen, Rosa Barbara / 1914-1990
Werke (Auswahl)Geschichte der Pfarrei Ediger, Olpe 1963 ; Abt Richard I. von Springiersbach (1107 - 1158) : der Reformator der regulierten Chorherrn und der geistige Vater von Alt-Schönstatt, Limburg 1950 ; Maria, die Königin der katholischen Aktion. Limburg 1930
Biogramm Nach dem Besuch der Volksschule u. Privatunterricht besuchte er vom März 1912 an das Gymn. in Limburg, wo er 1914 die Reifeprüfung ablegte. Am 8.10.1914 begann er das Noviziat, wurde jedoch bereits am 15.10.1914 zum Kriegsdienst einberufen. Im August 1917 kam er als Verwundeter nach Limburg ins Kloster zurück. Am 3.1.1920 legte er die ersten Gelübte ab, und am 9.7.1921 wurde er zum Priester geweiht. Von 1923/25 war er Lehrer u. Präfekt im Studienheim Schönstatt. Gleichzeitig hört er drei Semester lang Germanistik in Bonn, danach arbeitete er drei Jahre lang in der Apostolischen Bewegung. 1928 wurde er zum Rektor des Studienheimes in Frankenstein ernannt u. 1931 des Studienheimes Schönstatt. Von 1934 bis zur Auflösung des Hauses durch die Gestapo im Sommer 1941 war er Rektor in Olpe. In Dortmund verbrachte er vier Wochen in Schutzhaft, danach wurde er aus Westfalen ausgewiesen. Er ging zunächst in seinen Heimatort Ediger u. setzte dann von Vallendar aus seine Tätigkeit in der Seelsorge fort. 1945 kehrte er nach Olpe zurück, hier blieb er bis zu seinem Tode. Neben seiner vielen Arbeit als Seelsorger, Beichtvater, Exerzitienmeister u. Konferenzredner fand er noch Zeit zu schriftstellerischer Tätigkeit. Mehrere Kurzbiographien von Mitbrüdern, einige religiöse Schriften über die Gottesmutter u. verschiedene heimatkundliche Artikel entstammen seiner Feder. Im Schwesternhaus zu Hünsborn wurde der fast 82-jährige ins ewige Reich heimgerufen. Seine Heimatgemeinde Ediger erklärte ihn an seinem 80. Geburtstag zu ihrem Ehrenbürger. Nach seinem Tode erhielt Pater Franzen eine Ehrentafel in Ediger. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: P. Ludwig Münz (Pallottiner)]
Quellen
  • Hehl, Ulrich v.: Priester unter Hitlers Terror, Paderborn u.a. 1996, S. 1158
  • Barzen, Nachruf, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell)] v. 27.12.1974, Todesanzeige v. 22.12.1974
  • Mitteilungen von P. H. Mertens (Pallottiner) v. 31.8.2001.
GND-Nr. 1051190789
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0268
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
Weitere Informationen:
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von: Franzen, Friedrich / 1893-1974
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