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Weckbecker, Peter / 1807-1875

Geburtsdatum24.08.1807
GeburtsortMünstermaifeld
Sterbedatum29.11.1875
SterbeortDüsseldorf
Berufe/StellungenRichter ; Abgeordneter
FachgebieteRecht ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Reichensperger, August / 1808-1895
Reichensperger, Peter Franz / 1810-1892
Weckbecker, Franz Georg Severus / 1775-1862
Weckbecker, Alexander / 1827-1895
Werke (Auswahl)Briefwechsel P.W. mit Gustave Vicomte de Failly 1837/74 - Erinnerungen (Autobiographie) im Nachlass P.W.; s. Wegener, Die vorparlamentarische Zeit Peter Reichenspergers, Köln 1930, Anhang: Schulte, Vicomte de Failly u. Peter Wekbecker, S. 175/180
Biogramm Ältester Sohn von zahlreichen Kindern des ehem. Pächters, Kaufmanns u. Rittergutsbesitzers Franz Georg Severus W. , der in der Franzosenzeit im Mosel-Eifelraum durch An- u. Verkauf zu großem Reichtum kam u. ("Moselkönig") genannt wurde. Mutter: Ursula Sophie Eggner (1. Ehefrau, sie war die einzige Tochter des Stadtschultheißen von Zell). - P.W. studierte nach Besuch des Pestalozzischen Instituts in Wiesbaden von 1825/29 Philosophie, Jura u. Kameralistik in Bonn, Heidelberg u. Berlin. Dann jurist. Laufbahn: Auskultator 1829 u. 1833/36, Referendar 1836/40, Assessor 1842/49 in Koblenz, Trier u. Aachen, Landgerichtsrat 1849/51 in Köln, 1851/61 in Düsseldorf. Dazwischen größere, z.T. abenteuerliche Reisen: 1830/33 Frankreich, Balkan, Türkei, Italien - 1840 Spanien, 1850 Griechenland, Orient. Ihn verband lebenslange Freundschaft u. politische Übereinstimmung mit August u. Peter Reichensperger, seinem Schwager. 1848/49 politisch tätig. Mitglied des Frankfurter Vorparlaments. Bei den Maiwahlen zur Dt. Nationalversammlung schlug er in der Stichwahl in Kaisersesch als Stellv. Abgeordneter im Wahlkreis 10 (Cochem-Mayen) Aug. Reichensperger. Im Januar 1849 rückte er für Justizrat J. Werner als Abg. in die Frankfurter Paulskirche nach. Er stimmte mit der kathol. großdt. Gruppe, auch gegen die Wahl des preuß. Königs Friedrich Wilhelm IV. zum Kaiser. Den Ruhestand nach 1861 verbrachte er in Rom u. Düsseldorf. Der weitgereiste P.W. galt in der europ. Gesellschaft als geistvoller Unterhalter u. Briefschreiber, ein Liebling der Damenwelt. So verkehrte er bei der Mutter Napoleons in Rom u. bei dessen Schwester, der Königin von Neapel. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Heinz-Günther Böse]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Halbbruder des Schifffahrtsunternehmers Alexander W.
Quellen
  • Best/Weege, Biogr. Hdb. der Abg. der Frankf. NV 1848/49, Düsseldorf 1998, S. 353
  • Stollenwerk, Alexander: Landeskundl. Vierteljahresblätter, Sonderhefte 1968 bis 1974/75: Kurzbiograph. vom Mittelrhein u. Moselland, S. 431
  • Wegener, Die vorparlamentarische Zeit Peter Reichenspergers, Köln 1930, Anhang: Schulte, Vicomte de Failly u. Peter Wekbecker, S. 175/180
  • Repgen, Märzbewegung u. Maiwahlen des Revolutionsjahres 1848 im Rheinland, Bonn 1955, S. 117, 269, 317, 344
Quellen (WWW)
GND-Nr. 1051202175
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd1031
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek


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