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Beck, Kurt / 1949-

Geburtsdatum05.02.1949 [⇒ 2019 - 70. Geburtstag]
GeburtsortBad Bergzabern
WirkungsorteMainz
Berufe/StellungenAbgeordneter ; Minister ; Regierungschef ; Elektromechaniker
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Industrie. Handwerk
Werke (Auswahl)zus. mit Martina Fietz: Ein Sozialdemokrat. Die Autobiographie, München 2008 ; Wir in Rheinland-Pfalz, Mainz 1991 ; Neues aus der Provinz: Porträts vom Leben und Arbeiten auf dem Lande in Rheinland-Pfalz, Idar-Oberstein 1995 ; Hg.: 60 Jahre Seit' an Seit'. Die SPD in Rheinland-Pfalz 1947 - 2007, Mainz 2007 ; Politik geerdet: Ein Essay, Berlin 2011
Biogramm Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: SPD
  • Mandate: Mandat 9. Wahlperiode: Wahlkreis 4, Listenplatz 12
  • Mandat 10. Wahlperiode: Wahlkreis 4, Listenplatz 4
  • Mandat 11. Wahlperiode: Wahlkreis 4, Listenplatz 1
  • Mandat 12. Wahlperiode: Direktmandat im Wahlkreis 49, Südliche Weinstraße
  • Mandat 13. Wahlperiode: Direktmandat im Wahlkreis 49, Südliche Weinstraße
  • Mandat 14. Wahlperiode: Direktmandat im Wahlkreis 49, Südliche Weinstraße
  • Mandat 15. Wahlperiode: Direktmandat im Wahlkreis 49, Südliche Weinstraße
  • Mandat 16. Wahlperiode: Direktmandat im Wahlkreis 49, Südliche Weinstraße, bis 05.02.2013, Nachfolger: Schweitzer, Alexander
  • Konfession: Katholisch
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: 1955-1963 Volksschule Steinfeld, 1972 Realschulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg (Abendschule), Berufsschule Bad Bergzabern, 1963-1968 Ausbildung zum Elektromechaniker der Fachrichtung Elektronik, Facharbeiterprüfung, Grundausbildung und Tätigkeit bei der Bundeswehr, Elektromechaniker und Vorhandwerker beim Heeresinstandsetzungswerk 870 in Bad Bergzabern, 1972-1985 Vorsitzender des örtlichen Personalrats und des Bezirkspersonalrats beim Territorialkommando Süd der Bundeswehr in Heidelberg
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1972 Mitglied der SPD
  • 1974-1994 Mitglied des Kreistags Südliche Weinstraße
  • 1977 stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Kreisausschusses
  • 1979 Mitglied des Ortsgemeinderats Steinfeld
  • 1981 Mitglied des SPD-Landesvorstands Rheinland-Pfalz
  • 1985 ehrenamtlicher Landesgeschäftsführer der SPD
  • 1989-1994 Ortsbürgermeister in Steinfeld
  • 1989 Mitglied der 9. Bundesversammlung, 1994 Mitglied der 10. Bundesversammlung, 1999 Mitglied der 11. Bundesversammlung, 2004 Mitglied der 12. Bundesversammlung, 2009 Mitglied der 13. Bundesversammlung, 2010 Mitglied der 14. Bundesversammlung, 2012 Mitglied der 15. Bundesversammlung
  • 1993-2012 Vorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz
  • 26.10.1994-16.01.2013 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz
  • 1994-2013 Mitglied des Bundesrats
  • 2000-2001 Präsident und 2001-2002 Erster Vizepräsident des Bundesrats
  • 2003-2006 stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender
  • 2006-2008 Bundesvorsitzender der SPD
  • 2006-2008 Vizepräsident der Sozialistischen Internationale
  • Mitglied im Vorstand des SPD-Unterbezirks Südpfalz
  • Mitglied des Bezirksvorstands der SPD Pfalz
  • Mitglied im Landesvorstand der SPD
  • 1969 Mitglied Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr bzw. ver.di, stellvertretender Kreisvorsitzender und Mitglied im Landesvorstand der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Vorsitzender des Kreis- und Bezirksarbeitsausschusses und Mitglied des Bundesarbeitsausschusses der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, 1977 ehrenamtlicher Arbeitsrichter beim Arbeitsgericht Ludwigshafen-Landau, 1994 Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder, 1999-2002 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit, Vorsitzender der Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation, der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur
  • 1999 Vorsitzender des Verwaltungsrats des ZDF, ehrenamtlicher Vorsitzender des Beirats der Fritz-Walter-Stiftung, Vorsitzender der Sozialistischen Internationale, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Südpfalz, Senator der Max-Planck-Gesellschaft, Schirmherrschaft Bundesverein CDGSyndrom, Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod, MUKOAktiv e. V., Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus, der Stiftung Synagoge Speyer, Mitglied im Kuratorium der europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer, im Kuratorium des Bauvereins Evangelische Gedächtniskirche Speyer, im Kuratorium der Stiftung Schüler Helfen Leben, im Stiftungsrat der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen, im Landesjugendwohlfahrtsausschuss, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 18.05.1979-05.02.2013 (9.-16. Wahlperiode) Mitglied des Landtags Juni 1985 bis Mai 1991 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion
  • 22.05.1991-25.10.1994 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
  • 9. Wahlperiode: Mitglied Ausschuss für Soziales und Gesundheit
  • 10. Wahlperiode: Mitglied Ältestenrat, Ausschuss für Soziales und Gesundheit, Zwischenausschuss
  • 11. Wahlperiode: Mitglied Ältestenrat, Ausschuss für Soziales und Gesundheit, Zwischenausschuss, Enquete-Kommission "Arbeit in der Industriegesellschaft-langfristige Folgen der Arbeitslosigkeit"
  • 12. Wahlperiode: Mitglied Ältestenrat, Haushalts- und Finanzausschuss, Sozialpolitischer Ausschuss, Zwischenausschuss, Untersuchungsausschuss "Infiziertes Blut"
  • Ehrungen: Bundesverdienstkreuz am Bande (1990), Ehrenmedaille in Gold des Freundschaftskreises Rheinland-Pfalz / Burgund, Ehrenmeister des pfälzischen Handwerks (1997), Ehrenmitgliedschaft der Stresemann-Gesellschaft (1998), Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern (1999), Großoffizier der Ehrenlegion, Kommandeur des Ordens der Künste und der Literatur der französischen Republik (2000), Verdienstorden des Senats der Republik Chile (2001), Ehrenbürger der Woiwodschaft Oppeln / Polen (2002), Ehrendoktor der Francis Marion Universität in South Carolina (2003), Reichsbanneranstecknadel in Gold (2003), Großkreuz am Bande des Bundesverdienstordens (2004), Mittelstandspreis der Union Mittelständischer Unternehmen (2005), Großkreuz des Verdienstordens "Pro Merito Melitensi" des Malteser Ritterordens, Mohler-Medaille des Chorverbands der Pfalz (2008), Ehrenbürger von Steinfeld (2009), Leibniz-Medaille der Akademie der Wissenschaften und Literatur, Mainz (2013) und zahlreiche weitere nationale und internationale Ehrungen.- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
  • Alternatives o. ergänzendes Biogramm Von 1963 bis 1968 Ausbildung zum Elektromechaniker; Wehrdienst 1968/69 und danach Berufstätigkeit als Funkelektroniker; seit 1972 Mitglied der SPD; seit 1993 Landesvorsitzender der SPD in Rheinland-Pfalz und seit 2003 auch stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD; von 1974 bis 1994 war er Mitglied des Kreistages Südliche Weinstraße und seit 1979 Mitglied des Landtages von Rheinland-Pfalz; von 1989 bis 1994 war Beck Ortsbürgermeister in Steinfeld; 1994 wurde er Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz; 2000/2001 war Beck turnusmäßig Bundesratspräsident; wurde 1997 Ehrenmeister des Pfälzischen Handwerks, erhielt 2003 den MUT-Preis für politisches Handeln und den 1. Fastnachtsorden des FSV Mainz 05; 2005 wurde er mit dem Mittelstandspreis der Union Mittelständischer Unternehmen ausgezeichnet; Wiederwahl bei der Landtagswahl 2006 in Rheinland-Pfalz mit absoluter Mehrheit der Mandate und Alleinregierung der SPD; von Mai 2006 bis Sept. 2008 Vorsitzender der SPD
    Quellen
    • Carl, Viktor: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten, 3. Aufl. Edenkoben 2004, S. 46
    • Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Hrsg.): "Etwas Kredit hatten wir immer ... ": Ministerpräsidenten erzählen. 2. Aufl., Mainz, 1998, S. 65 - 79
    • Schütz, Wolfgang: Koblenzer Köpfe. Personen der Stadtgeschichte, 2. Aufl. o. O. 2005, S. 67 f.
    • Ziegler, Hannes: Kurt Beck, in: Ders. (Hrsg.): Politiker in Rheinland-Pfalz: Unsere Ministerpräsidenten, Annweiler 2002, S. 123 - 144
    GND-Nr. 120301342
    Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0033
    Zuletzt bearbeitet:01.12.2015
    Weitere Informationen:
    Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach landesbezogenen Büchern und Aufsätzen
    von: Beck, Kurt / 1949-
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    über: Beck, Kurt / 1949-
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