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Christoffel, Karl / 1895-1986

Geburtsdatum29.01.1895 [⇒ 2020 - 125. Geburtstag]
GeburtsortÜrzig
Sterbedatum02.07.1986
SterbeortBernkastel-Kues
WirkungsorteMainz ; Koblenz ; Ürzig ; Wittlich ; Kröv
Berufe/StellungenAbgeordneter ; Lehrer ; Schriftsteller ; Kaufmann
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Bildung. Erziehung ; Schreiben. Dichtung ; Handel. Dienstleistung
Werke (Auswahl)Die Botschaft der Weinrebenranke, Gedichte, Heidelberg 1951 ; Durch die Zeiten strömt der Wein, Hamburg 1957 ; Die kurtrierische Weinbau- und Weinhandelspolitik v. 16.-18.Jh, Dissertation Köln 1923 ; Kulturgeschichte des Weines, Trier 1981 ; Moselkantate. Gedichte, München 1975 ; V der Maas bis zur Mosel, Mannheim 1966 ; Die Weinlagen der Mosel und ihre Namensherkunft, Trier 1979 ; Wein-Lese-Buch, München 1964 ; Weisheit im Wein v. Homer bis Zuckmayer, Freiburg i.Brsg 1978
Biogramm Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: Christlich-Demokrat. Partei / CDU
  • Mitglied der Beratenden Landesversammlung
  • Mandate: Mandat 1. Wahlperiode: Regierungsbezirk Trier
  • Mandat 2. Wahlperiode: Wahlkreis 3, Listenplatz 4
  • Mandat 3. Wahlperiode: Wahlkreis 3, Listenplatz 5
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: Volksschule Ürzig, 1914 Abitur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier, Teilnahme am Ersten Weltkrieg (zuletzt Unteroffizier), 1916-1920 Studium Philologie, Deutsch und Französisch an der Universität Münster, 1920 Staatsexamen, 1922 Promotion zum Dr. phil. in Münster und 1923 Promotion zum Dr. rer. pol. in Köln, Dipl.-Kaufmann, 1924-1945 Leiter der Heeresfachschulen für Verwaltung und Wirtschaft in Langensalza, Stuttgart, Konstanz, Ludwigsburg, Berlin und Potsdam, 1942 Oberstudiendirektor, während des Zweiten Weltkriegs Heeresbeamter im Oberkommando des Heeres (Abteilung Erziehung und Unterricht), 1945 Mitinhaber des Weinguts und der Weinhandlung Peter Nicolay KG, Tätigkeit als freier Schriftsteller, 1959-1967 stellvertretendes Mitglied des Verfassungsgerichtshofs und des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1946 Mitbegründer der CDU im Kreis Wittlich
  • 1946 Mitglied des Gemeinderats Ürzig
  • 1946 Mitglied des Kreistags Wittlich und 1948 Erster Kreisdeputierter
  • 1948 Mitglied der Amtsvertretung Kröv
  • 1953 Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Wittlich
  • 1948-1963 Mitglied und zeitweise Vorsitzender des Rundfunkrats des Südwestfunk, 1955-1963 Vorsitzender des Fernsehausschusses, 1949 Vorsitzender des Prüfungsausschusses für das gemeindliche Prüfungswesen im Regierungsbezirk Trier, 1951 Mitglied des Landesschulbeirats Rheinland-Pfalz, Mitglied im Verwaltungsrat der Kreissparkasse, Mitbegründer, Vorstandsmitglied sowie Ehrenmitglied der Cusanus-Gesellschaft, Ehrenmitglied der Gesellschaft für Geschichte des Weines, Gründungsmitglied und erster Bruderschaftsmeister der Weinbruderschaft Mosel-Saar-Ruwer
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: Mitglied Kulturpolitischer Ausschuss, Zwischenausschuss
  • 04.06.1947-18.05.1959 (1.-3. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • 1. Wahlperiode: Vorsitzender Kulturpolitischer Ausschuss (ab 05.08.1948)
  • Mitglied Rechts-, Geschäftsordnungs- und Petitionsausschuss, Wahlprüfungsgericht, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss, Zwischenausschuss
  • 2. Wahlperiode: Vorsitzender Kulturpolitischer Ausschuss, Mitglied Hauptausschuss, Rechts- und Geschäftsordnungsausschuss
  • 3. Wahlperiode: Vorsitzender Kulturpolitischer Ausschuss, Mitglied Weinbau- und Weinwirtschaftsausschuss, Zwischenausschuss
  • Ehrungen: Großes Bundesverdienstkreuz, Deutscher Weinkulturpreis (1961), Ehrenbürger von Ürzig.- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
  • Alternatives o. ergänzendes Biogramm C studierte Philologie (Deutsch, Französ, Geschichte) an der Universität Münster, 1920 Staatsexamen, 1922 Dr. phil. Universität Köln. 1920-1923 Studium der Volks- und Betriebswirtschaft an der Universität Köln, dort 1923 Dr. rer. pol., Diplom-Kaufmann. Seit 1924 Leiter verschiedener Heeresfachschulen für Verwaltung und Wirtschaft. Im Zweiten Weltkrieg Heeresbeamter im Oberkommando des Heeres, Abtlg Erziehung und Unterricht - C lebte seit 1945 als Weingutsbesitzer und freier Schriftsteller in Ürzig. Als feinsinniger Mosel- und Weinpoet gab er eine Vielzahl v. Büchern und anderen Veröffentlichungen über Mosel- Saar-Ruwer heraus - Polit. war C als Mitglied der CDU tätig als Mitglied der Beratenden Landesversammlung Rheinland-Pfalz und 1947-1959 Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz, dort 1948-1959 Vorsitzender des kulturpolit. Ausschusses. Seit 1959 Mitglied des Verfassungsgerichtshofes und des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz, 1948-1963 gehörte C dem Rundfunkrat des Südwestfunks an. Ferner war er Mitglied des Kreistages des Landkreises Wittlich und dort 1. Kreisdeputierter - C wurde mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und erhielt u.a. 1961 den Deutschen Weinkulturpreis. Er war Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde --- [Daten übernommen aus: Edgar Christoffel, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
    Quellen
    • Hexemer, Hans-Peter (Red.): 60 Jahre Parlament in Rheinland-Pfalz, Mainz 2007, S. 67
    • Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon, Trier 2000, S. 65
    • Simon, Bernhard: Die Abgeordneten der 1. Wahlperiode des rheinland-pfälzischen Landtags vom 18. Mai 1947 - 17. Mai 1951, in: Rheinland-Pfalz entsteht. Beiträge zu den Anfängen des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz 1945 - 1951, hrsg. v. Franz-Josef Heyen, Boppard 1984, S. 127 - 184, S. 144
    Quellen (WWW)
    GND-Nr. 172021030
    Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0105
    Zuletzt bearbeitet:01.12.2015
    Weitere Informationen:
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    von: Christoffel, Karl / 1895-1986
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    von: Christoffel, Karl / 1895-1986
    Gemeinsame Normdatei
    Deutsche National-Bibliothek
    Wikipedia
    Persönlichkeiten der Weinkultur
    HBZ - Verbundkatalog NRW und RLP (partiell)
    HEBIS - Verbundkatalog Hessen
    B3Kat - Verbundkatalog Bayern, Berlin und Brandenburg


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