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Laurien, Hanna-Renate / 1928-2010

Geburtsdatum15.04.1928 [⇒ 2023 - 95. Geburtstag]
GeburtsortDanzig
Sterbedatum12.03.2010
SterbeortBerlin
WirkungsorteMainz ; Berlin
Berufe/StellungenWeibliche Abgeordnete ; Pädagogin ; Ministerin
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Bildung. Erziehung
Werke (Auswahl)Veröffentlichungen/Nachlass: Stilelemente der historischen Dietrichepen, Diss., Berlin 1951 ; Nicht Ja und nicht Amen. Eine Frau in der Politik beruft sich auf das Christentum, Freiburg i. Br. 1985 ; Gedankengänge. Texte aus Berlin, Berlin 1988 ; Zahlreiche bildungspolitische Veröffentlichungen, u. a. Der Weg zum Abitur (Frankfurt am Main 1970), Berufliche Bildung - Chaos oder Reform (Köln 1973), Sozialistische Erziehungsziele - Ende der persönlichen Freiheit (Stuttgart 1974) ; Nachlass im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin
Biogramm Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: CDU
  • Mandate: Mandat 8. Wahlperiode: Wahlkreis 3, Listenplatz 7, bis 20.05.1975, Nachfolger: Wilhelm, Hans-Otto
  • Mandat 9. Wahlperiode: Wahlkreis 3, Listenplatz 3, bis 02.07.1981, Nachfolger: Bischel, Franz Josef
  • Konfession: Katholisch
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: bis 1944 höhere Schule in der Lausitz, 1944 Reichsarbeitsdienst und Kriegsdienst, 1946 Abitur, 1946-1951 Studium der Germanistik, Anglistik, Slawistik und Philosophie an der Humboldt- und der Freien Universität Berlin, 1951 Staatsexamen und Promotion zur Dr. phil., 1953 pädagogische Prüfung für das Lehramt an Gymnasien, 1951-1957 höherer Schuldienst, 1957-1963 Ministerialrätin im Kultusministerium von Nordrhein-Westfalen, Leiterin eines Mädchengymnasiums in Köln, Prüferin im Wissenschaftlichen Prüfungsamt der Universität Köln, 1970 Leitung der Hauptabteilung Schule im Kultusministerium Rheinland-Pfalz, Ministerialdirigentin
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1966 Mitglied der CDU
  • 1967-1970 stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Köln
  • 1971-1979 Mitglied des Verbandsgemeinderats Bodenheim
  • 1971 Mitglied des Kreisvorstands der CDU Mainz-Bingen
  • 1971-1976 Staatssekretärin im Kultusministerium Rheinland-Pfalz
  • 02.12.1976-12.06.1981 Kultusministerin
  • 1977-1989 Mitglied des Präsidiums, 1977-1985 stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU
  • 1981-1985 Senatorin für Schulwesen, Jugend und Sport in Berlin
  • 1985-1989 Senatorin für Schulwesen, Berufsausbildung und Sport in Berlin
  • 1986-1989 Bürgermeisterin und Stellvertreterin des Regierenden Bürgermeisters Eberhard Diepgen in Berlin
  • 1991-1995 Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin
  • Mitglied des Bundeskulturausschusses und der Grundsatzkommission der CDU
  • Mitglied des Bezirks-, Landes- und Bundesvorstands der CDU-Frauenvereinigung
  • 1951 Mitglied des Deutschen Philologenverbands und des dbb (beamtenbund und tarifunion), 1963-1969 stellvertretende Vorsitzende des Philologenverbands NRW, 1965-1975 Vorstandsmitglied und 1975 Präsidiumsmitglied des katholischen deutschen Frauenbunds, 1975 Vorstandsmitglied des Deutschen Frauenrats, 1968-2000 Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses im Zentralkomitee Deutscher Katholiken, 1972-1975 Präsidiumsmitglied der Würzburger Synode, Vizepräsidentin der Synode der Deutschen Bistümer, 1989-2007 Mitglied des Vorstands und des Präsidiums des Internationalen Bunds, 1991-2000 Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Berlin, 1996-2004 Vorsitzende des Berliner Diözesanverbands, Mitglied im Vorstand des Deutschen Büchereiverbands, im Verwaltungsrat des Südwestfunk
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 20.05.1975, 18.05.1979-02.07.1981 (8. Wahlperiode, 9. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • Ehrungen: Bundesverdienstorden, Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (1978), Hermann-Voß-Kulturpreis der Deutschen Orchester (1979), Großes Bundesverdienstkreuz (1981), Leibniz-Medaille der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (1981), Theodor-Heuss-Preis (1984), Leo-Kestenberg-Medaille (1988), Dame Commander of the Order of the British Empire (1994), Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern (1995), Kardinal-Döpfner-Medaille, Werner-Scherer-Preis (1995), Kommandeurskreuz des Verdienstordens der Republik Polen (1996), Ehrendoktorwürde der Universität Münster (1996) und weitere Auszeichnungen.- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
  • Alternatives o. ergänzendes Biogramm Ab 1946 Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin; 1948 Mitbegründerin der Freien Universität Berlin; 1951 Staatsexamen und 1952 Promotion in Germanistik; 1957-1963 tätig beim Düsseldorfer Kultusministerium; 1963-1965 Fachleiterin an einem Studienseminar; 1965-1970 Oberstudiendirektorin der Königin-Luise-Schule Köln; seit 1966 CDU-Mitglied; 1971 Staatssekretärin in Mainz; 1975-1981 Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtages; 1976-1981 Kultusministerin in Rheinland-Pfalz und damit erste Frau in einem rheinland-pfälzischen Ministeramt; 1981-1989 Schulsenatorin von Berlin; 1986-1989 Bürgermeisterin von Berlin; 1991-1995 Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses als erste und bisher einzige Frau; Mitbegründerin und stellvertretende Vorsitzende des Vereins "Gegen das Vergessen - für Demokratie"; Laiendominikanerin; von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit der Ehrendoktorwürde geehrt; 1981 Ehrung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland; Ehrenmitglied des Freundes- und Förderkreises des Georg-Meistermann-Museums Wittlich "Der Schwebende Punkt"; lebte in Berlin-Lankwitz.
    Quellen
    • Carl, Viktor: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten, 3. Aufl. Edenkoben 2004, S. 508
    • Keller-Kühne, Angela: Laurien, Hanna-Renate, in: Becker, Winfried et al. (Hrsg.): Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland, Paderborn 2002, S. 308 - 309
    • Neubach, Helmut: Ostdeutsche Abgeordnete im Landtag von Rheinland-Pfalz 1947 - 1986, in: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau, Sigmaringen 1985, S. 265 - 285, S. 280 f.
    • Rhein-Zeitung, Ausg. CA. - (2010), 61 vom 13.03., S.3
    Quellen (WWW)
    GND-Nr. 119413310
    Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0411
    Zuletzt bearbeitet:01.12.2015
    Weitere Informationen:
    Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach landesbezogenen Büchern und Aufsätzen
    von: Laurien, Hanna-Renate / 1928-2010
    Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach Büchern und Aufsätzen
    über: Laurien, Hanna-Renate / 1928-2010
    Gemeinsame Normdatei
    Deutsche National-Bibliothek
    HBZ - Verbundkatalog NRW und RLP (partiell)
    HEBIS - Verbundkatalog Hessen
    B3Kat - Verbundkatalog Bayern, Berlin und Brandenburg
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