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Munzinger, Oskar / 1911-1983

Geburtsdatum20.02.1911 [⇒ 2021 - 110. Geburtstag]
GeburtsortRosenkopf
Sterbedatum06.09.1983
SterbeortNeustadt an der Weinstraße
WirkungsorteMainz ; Kaiserslautern ; Zweibrücken
Berufe/StellungenAbgeordneter ; Jurist ; Bürgermeister
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Recht
Biogramm Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: SPD
  • Mandate: Mandat 5. Wahlperiode: Wahlkreis 7, Listenplatz 7
  • Mandat 6. Wahlperiode: Wahlkreis 7, Listenplatz 6
  • Mandat 7. Wahlperiode: Wahlkreis 6, Listenplatz 1
  • Konfession: Evangelisch
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: 1914-1921 in Posen, anschließend in Reichenberg in der Mark Brandenburg, Volksschule, Oberrealschule in Strausberg bei Berlin, 1932 Abitur, Theologiestudium an der theologischen Schule in Bethel bei Bielefeld und Jurastudium an der Universität Berlin, 1940-1945 Kriegsdienst (zuletzt Oberleutnant), 1945 Kriegsgefangenschaft, 1949 Großes Staatsexamen am Oberlandesgericht in Frankfurt am Main, Assessor und Rechtsanwalt in Marburg an der Lahn und ab 1956 am Landgericht in Kaiserslautern
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1932 Mitglied der SA und NSDAP, Ausschluss Februar 1933
  • 1939 Wiederaufnahmeantrag durch seine Mutter (zurückgestellt wegen Zugehörigkeit zur Wehrmacht) 1950 Mitglied der SPD
  • 1958-1959 Vorsitzender des SPD-Stadtverbands Kaiserslautern
  • 1959 Mitglied des Bundestags
  • 1959-1969 Oberbürgermeister der Stadt Zweibrücken
  • 1959 Mitglied der 3. Bundesversammlung, 1969 Mitglied der 5. Bundesversammlung, 1974 Mitglied der 6. Bundesversammlung Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Zweibrücken
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 18.05.1963-19.05.1975 (5.-7. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • 14.01.1969-20.01.1970 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
  • Mai 1971 bis Mai 1975 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
  • 5. Wahlperiode: stellvertretender Vorsitzender Hauptausschuss, Mitglied Grenzlandausschuss, Rechtsausschuss
  • 6. Wahlperiode: stellvertretender Vorsitzender Innenausschuss, Mitglied Haushalts- und Finanzausschuss, Rechtsausschuss
  • 7. Wahlperiode: Vorsitzender Untersuchungsausschuss "Dr. Augustin", stellvertretender Vorsitzender Rechtsausschuss, Mitglied Ältestenrat, Innenausschuss, Kommission des Landtags, Wahlprüfungsgericht, Wahlprüfungskommission, Zwischenausschuss, Unterausschuss "Datenschutz", Unterausschuss des Untersuchungsausschusses "Dr. Augustin", Untersuchungsausschuss "Dokumentation Baader-Meinhof des MdI"
  • Ehrungen: Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (1970), Großes Bundesverdienstkreuz (1974).- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
  • Quellen
    • Carl, Viktor: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten, 3. Aufl. Edenkoben 2004, S. 615
    • Schumacher, Martin (Hrsg.): M.d.B. Volksvertretung im Wiederaufbau 1946 - 1961. Bundestagskandidaten und Mitglieder der westzonalen Vorparlamente. Eine biographische Dokumentation, Düsseldorf 2000, S. 288
    • Vierhaus, Rudolf/Herbst, Ludolf (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949 - 2002, 3 Bde., München 2002, S. 591
    GND-Nr. 1120448999
    Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0491
    Zuletzt bearbeitet:01.12.2015
    Weitere Informationen:
    Gemeinsame Normdatei
    Deutsche National-Bibliothek
    Wikipedia


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