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Schönhagen, Otto / 1885-1954

Geburtsdatum08.10.1885
GeburtsortKrefeld
Sterbedatum10.01.1954
SterbeortKoblenz
WirkungsorteDarmstadt ; Dresden ; Koblenz
Berufe/StellungenAbgeordneter ; Architekt
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Architektur. Bautechnik
Beziehungen (Link)Schönhagen, Fritz / 1888-1964
Schönhagen, Hans / 1918-1987
Werke (Auswahl)Mehrere Bücher über Architektur
Biogramm Mitglied der Beratenden Landesversammlung, Nachfolger des ausgeschiedenen Schaefer, Valentin
  • Partei: Christlich-Demokrat. Partei / CDU
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: TH Darmstadt, 1917 Tätigkeit in Dresden, 1921 Niederlassung als Architekt in Koblenz, 1932 Leitung des Provinzial-Kirchenbauamts im Rheinland, Architekt zahlreicher evangelischer Kirchenbauten
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: Mitbegründer der CDU in Koblenz
  • Mitglied des Stadtrats Koblenz
  • 1946-1949 ehrenamtlicher Beigeordneter und Baudezernent in Koblenz
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: Mitglied der Beratenden Landesversammlung, ab 02.04.1947.- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
  • Alternatives o. ergänzendes Biogramm Beigeordneter der Stadt Koblenz; Architekt; ehrenamtl. Beigeordneter (Okt. 1946 - Nov. 1948 Baudezernent). --- [Daten übernommen aus: Stadtarchiv Koblenz: Die Beigeordneten der Stadt Koblenz 1817 bis 1957 (Gesehen am: 1.8.2008), unveröff. Liste]
    Alternatives o. ergänzendes Biogramm Als Sohn des Möbelschreiners Gottlieb Schönhagen in Krefeld geboren; vor 1900 Umzug der Familie nach Konstanz; dort wird Otto als Büro- und Zeichenlehrling in einem Baugeschäft tätig; Vorbereitung in Abendkursen auf den Gymnasialabschluß; die Prüfung zum 'Einjährigen' dann in Karlsruhe abgelegt; Architekturstudium als Stipendiat an der TH Darmstadt; nach dem 4. Semester Assistent beim Lehrstuhlinhaber Prof. Friedrich Pützer; 1913 Heirat mit Johanna Wilhelmina Hasenbach in der Marktkirche in Neuwied; 1917 Ruf nach Dresden, Zusammenarbeit mit dem damaligen Stadtbaurat Prof. Hans Poelzig; knüpfte dort erste Kontakte zur Brüdergemeine, der er lebenslang verbunden blieb; 1921 Übersiedlung nach Koblenz; 1929 Auftrag zur Sanierung der Florinskirche; 1932 bis 1949 nebenamtlich Leiter des Provinzialkirchlichen Bauamtes der Rheinlande in Koblenz; in diese Zeit fallen Renovierung und Neubau von Kirchen und Gemeindehäusern in Hunsrück, Eifel und Westerwald, häufig in Zusammenarbeit mit seinem Bruder, dem Kirchenmaler und -restaurator Fritz Schönhagen; 1946-1949 Mitglied des Stadtrates und Mitbegründer der CDU in Koblenz; danach in die Verfassungsgebende Versammlung für die Gründung des Landes Rheinland-Pfalz berufen; nach der verstärkten politischen Tätigkeit arbeitete Schönhagen wieder als Architekt in seinem Büro, dessen Geschäftsführung von seinem Sohn Hans übernommen worden war, und wandelte bspw.Kasernenbauten in Sozialwohnungen um
    Quellen
    • Hexemer, Hans-Peter (Red.): 60 Jahre Parlament in Rheinland-Pfalz, Mainz 2007, S. 103
    • Schütz, Wolfgang: Koblenzer Köpfe. Personen der Stadtgeschichte, 2. Aufl. o. O. 2005, S. 478
    • Stadtarchiv Koblenz, 623 Nr. 6583, S. 180 f. (Fragebogen aufgrund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, mit Genealogie bis in die Generation der Großeltern)
    • Koblenzer Beiträge zur Geschichte und Kultur N. F. 3 (1993), S. 98 Anm. 23
    • Heide Winkelmann: Die Florinskirche in Koblenz. Zur Ausstattung der Kirche im Wandel der Zeit. Magisterarbeit Universität Bonn, 2004 (HK 7 Win), Abschnitt 3 (Exkurs): "Der Architekt Otto Schönhagen, nach Aufzeichnungen seiner Kinder" (aus: AEKR, Archivstelle Boppard, Best. 71/2)
    • Sabine Boock: Fritz Schönhagen, 2019
    Quellen (WWW)
    GND-Nr. 133828239
    Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0642
    Zuletzt bearbeitet:05.08.2019
    Weitere Informationen:
    Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach Büchern und Aufsätzen
    über: Schoenhagen, Otto / 1885-1954
    Gemeinsame Normdatei
    Deutsche National-Bibliothek
    Wikipedia
    Einträge in archINFORM
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