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Bößwetter, Adolf / 1880-1956

Andere NamensformenBößwetter, Karl Adolf ; Bößwetter, Karl
Geburtsdatum01.11.1880
GeburtsortMainz
Sterbedatum08.05.1956
SterbeortMainz
WirkungsorteWorms
Berufe/StellungenSchlosser ; Gewerkschaftsmitglied
FachgebieteIndustrie. Handwerk ; Soziologie. Gesellschaft
Biogramm Adolf Bößwetter war Sohn einer aus Sachsen stammenden Arbeiterfamilie; er arbeitete nach der Lehre zunächst als Schlosser, danach bei der deutschen Reichsbahn; 1913 übernahm er eine hauptamtliche Stelle im Deutschen Eisenbahner-Verband, die er bis Mai 1933 innehatte; er war in den 1920-er Jahren in Mainz und Worms politisch (USPD und SPD, Stadtrat in Mainz) und gewerkschaftlich organisiert, ohne dass man dazu Details ausfindig machen kann; 1923, während der Besetzung der linksrheinischen Gebiete durch französische Truppen, gehörte Bößwetter zu den Gewerkschaftern, die Widerstand leisteten; er wurde dafür zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt, die er aber nur teilweise absitzen musste; im November 1933 wurde er in das KZ Osthofen eingeliefert, wohl, weil er Mitglied einer sozialdemokratischen Widerstandsgruppe um Franz Heinrich Winkeler war; nach 1945 findet Bößwetter in Unterlagen und Publikationen der Gewerkschaften keine Erwähnung mehr
Quellen
  • Arenz-Morch, Angelika u.a. (Hrsg.): Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34, Berlin 2019
GND-Nr. 1185609091
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pm00016
Weitere Informationen:
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über: Boesswetter, Adolf / 1880-1956
Gemeinsame Normdatei
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