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Arnold Walpod / 1200-1268

Geburtsdatumum 1200
GeburtsortMainz
Sterbedatum13.11.1268
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/StellungenBeamter
FachgebieteÖffentliche Verwaltung
Biogramm Er war aus dem Geschlecht der "Löwenhäupter". Von 1248-68 übte er das Amt des Walpoden aus und übernahm den Amtstitel als Familienname. Er wohnte im Haus "Zum goldenen Stern" in der Domstraße 1. Auf sein Betreiben kam 1254 der Rheinische Städtebund zustande. Als Wohltäter der Dominikaner wurde er in der ehem. Dominikanerkirche begraben (s. auch Walpodenstraße). Grab: Dominikanerkirche. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Er war einer der Initiatoren des ersten "Rheinischen Städtebundes". Dieser bestand 13. Juli 1254 bis 1257. Begründet wurde er aufrgund des Mainzer Landfriedens von 1235 als bilateraler Friedensvertrag zwischen Mainz und Worms, dem nach und nach immer mehr Städte beitraten. Ziel war u.a. die Abschaffung der vielen Zölle, die die Landesfürsten entlang des Rheines erhoben. Zu den letztlich 59 Mitgliedern gehörten neben "echten" Rheinanliegern wie Duisburg, Mainz oder Köln z.B. auch Bremen und Regensburg.
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Ein Walpode ("Gewaltbote") war ein Bote, der vom Herrschenden mit polizeilichen Vollstreckungsrechten ausgestattet war.
Quellen (WWW)
GND-Nr. 1051205778
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0566
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek


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