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Alschner, Elisabeth / 1929-1997

Geburtsdatum19.11.1929 [⇒ 2019 - 90. Geburtstag]
GeburtsortKaiserswalde
Sterbedatum16.03.1997
SterbeortSpeyer
WirkungsorteSpeyer
Berufe/StellungenArbeiterin ; Gewerkschaftsmitglied ; Parteimitglied ; Stadträtin
FachgebieteSoziologie. Gesellschaft ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Tochter eines Textilarbeiters; bei Kriegsende Internierung und Ausweisung der Familie; Jugendzeit im Raum Fulda; Beginn der Ausbildung zur Kunstgewerblerin; 1954 Geburt des Sohnes und Abbruch der Ausbildung; tätig als Stepperin in einer Fabrik; 1957 Umzug mit Sohn und Eltern nach Speyer; arbeitete dort als Stepperin in der Rovo-Schuhfabrik; Beginn ihres gewerkschaftlichen Engagements; 1957 Mitglied der Industrie-Gewerkschaft Leder; dort trat sie für die Rechte ihrer Kolleginnen ein; sie übernahm zahlreiche Funktionen in der IG Leder; als Mitglied in den Frauenausschuss beim Hauptvorstand in Stuttgart gewählt; 1967 übernahm Salamander die Rovo-Schuhfabrik; sie wurde zur Betriebsrätin gewählt; sie setzte sich für die Teilnahme ungelernter junger Arbeiterinnen am gleichen Fachunterricht in der Berufsschule in Speyer wie die Lehrlinge ein; 1975 Schließung der Salamander Schuhfabrik in Speyer; sie wurde arbeitslos; 1976 Hilfsarbeiterin in der Firma Klambt-Druck; Engagement im dortigen Betriebsrat und in der IG Druck und Papier; 1988 Wahl in den Hauptausschuss der IG Medien (vormals IG Druck und Papier) in Stuttgart; sie wies auf die Benachteiligung von Frauen im Arbeitsleben hin, auf die Abschaffung der "ungeschützten Arbeitsverhältnisse" und auf die Wichtigkeit des eigenen Rentenanspruchs für Frauen; 1989 Eintritt in den Ruhestand, verbunden weiterhin mit der Ausübung zahlreicher Ehrenämter; 1962 Eintritt in die SPD; Schwerpunkt ihrer Parteiarbeit waren Fragen der Arbeitswelt und der sozialen Absicherung von Frauen; sie bekleidete wichtige Parteiämter (u.a. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen im Unterbezirk Speyer, Vorstandsmitglied des Ortsvereins Speyer-Süd, Vorstandsmitglied der pfälzischen SPD); ab 1988 Leitung des Arbeitskreises "Sozialpolitik" im SPD-Unterbezirk Speyer; 1994 Wahl in den Speyerer Stadtrat; 1991 Verleihung der Hans-Böckler-Medaille des Deutschen Gewerkschaftsbundes; 1992 Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz; 1996 Auszeichnung mit der Wilhelm-Dröscher-Plakette; sie sammelte Material zur Geschichte der Speyerer Arbeiterbewegung, der Arbeitersportvereine sowie Dokumente und Bilder aus der Speyerer Arbeitswelt; Übergabe der Sammlung an das Landesarchiv in Speyer; Hauptorganisatorin der Ausstellung "Arbeiten und Leben in Speyer - 140 Jahre Arbeitsbewegung in Speyer" 1990 in Speyer
Quellen
  • Rheinland-Pfälzerinnen. Frauen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur in den Anfangsjahren des Landes Rheinland-Pfalz, 2001, S. 21-23
GND-Nr. 1093906200
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/ps04654
Zuletzt bearbeitet:01.12.2014
Weitere Informationen:
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von: Alschner, Elisabeth / 1929-1997
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über: Alschner, Elisabeth / 1929-1997
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