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Mönch, Antonius / 1870-1935

Geburtsdatum13.06.1870 [⇒ 2020 - 150. Geburtstag]
GeburtsortGrafschaft-Holzweiler
Sterbedatum07.03.1935
SterbeortTrier
Berufe/StellungenWeihbischof
FachgebieteKirche
Werke (Auswahl)Caritas und Klerus - in: Pastor bonus 37 (1926) 1-9 ; Die Stunde des Priesters - in: ebd. 42 (1931) 401-405 ; Michael Felix Korum, Bischof v. Trier, Trier 1931. Weitere Hinweise bei Martin Persch: Das Trierer Diözesangesangbuch von 1846 bis 1975, Trier 1987,
Biogramm Weihbischof. - 1891 Abitur in Trier. M studierte ein Semester Philosophie am Priestersemin. Trier, anschließend Studium in Rom, dort Promotion zum Dr. phil. und Dr. theol. 1897 Priesterweihe in Rom. Nach kurzer Seelsorgetätigkeit in Bad Münster am Stein 1898-1901 Kaplan in Saarlouis-Fraulautern, 1901-1905 Pfarrer in Baumholder und 1905-1907 in Birkenfeld und schließl in Neunkirchen (Saar). Nach acht Jahren wurde er Domkapitular, 1915 zum Geistl. Rat und zum Weihbischof ernannt. 1916 Vorsitzender des neu gegründeten Caritasverbandes der Diözese Trier, 1920/21 zugleich Vizepräsident des Deutschen Caritasverbandes - Nach der sogenannte "Machtergreifung" der Nazis wurde M, dessen Mutter 1840 v. jüdischen zum kathol. Bekenntnis konvertiert war, zur Zielscheibe rassistischer Übergriffe, die er innerl nicht verkraftete und an deren Folgen er wohl auch starb. - --- [Daten übernommen aus: Martin Persch, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Laut Wikipedia und Brand in Niederholzweiler geboren; im Alter von 17 Jahren Eintritt in das Bischöfliche Konvikt in Trier; Abitur 1891 am Trierer Friedrich-Wilhelm-Gymnasium; Theologiestudium an der päpstlichen Universität in Rom; Doktor der Philosophie 1894 und Doktor der Theologie 1898; Priesterweihe 1897, gefolgt von seelsorgerischem Tun in Bad Münster am Stein-Ebernburg, Saarlouis-Fraulautern, Baumholder und Birkenfeld an der Nahe; ab 1907 Pfarrer der Gemeinde Sankt Marien in Neunkirchen, der zu dieser Zeit größten Pfarrei des Bistums Trier; 1915 Ernennung zum Geistlichen Rat, zum Domkapitular und schließlich zum Weihbischof seines Bistums; unermüdliches Engagement für karikative Einrichtungen, u.a. als erster Vorsitzender des neu gegründeten Diözesan-Caritasverbandes ab 1916 und zusätzlich als Vizepräsident des Deutschen Caritasverbands 1920-1921
Quellen
  • Martin Persch: M, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Hamm bzw. Herzberg 1975 ff., V (1993) 1596-1598
  • Ders: Antonius M Weihbischof v. Trier. Eine Bio- und Bibliographie, in: Trierer Theologische Zeitschrift, 94 (1985) 104-126
  • Wolfgang Seibrich: Antonius M, in: Paulinus 118 (1992) Nr.4 v. 26.01.1992 18-19
  • Ders: Die Weihbischöfe des Bistums Trier, Trier 1998, 228-234
  • Alois Thomas: Kirche unter dem Hakenkreuz, Trier 1992, 163-179.
  • *Abbildungen: Foto in: Das Bistum Trier, Trier 1934, 8
  • Brand, Gregor: Kinder der Eifel aus anderer Zeit, 2013, S. 151-152
Quellen (WWW)
GND-Nr. 105121131X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta0850
Zuletzt bearbeitet:05.11.2013
Weitere Informationen:
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über: Moench, Antonius / 1870-1935
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