Möchten Sie uns biographische Informationen übermitteln?

[Mobile Ansicht anfordern]


Vollanzeige gefundener Personen



Diese Treffer per Mail versenden?



Martini, Matthias / 1794-1868

Geburtsdatum27.01.1794
GeburtsortMorbach-Haag
Sterbedatum20.02.1868
SterbeortTrier
Berufe/StellungenGeneralvikar
FachgebieteKirche
Werke (Auswahl)Werke bei Reichert 112-120 (132 Nummern). Auswahl: Das Schloß Bernkastel, auch Landshut genannt, Trier 1840 ; Das Hospital Cues und dessen Stifter - in: Baudenkmale der römischen Periode und des Mittelalters in Trier und seiner Umgebung, 3. Lfg, Trier 1841, 35-66 ; Die Bulle Pius II. gegen Herzog Sigismund v. Österreich-Tirol v. 8.08.1640 - in: TQ 1829, 573-591 ; Ad liturgiam Ecclesiae Trevirorum - in: Kirchl Amtsblatt für die Diöcese Trier 4 (1865) 54-63 ; Analecta Trevirensia: a.a.O. 63-76.
Biogramm Generalvikar. - Nach Besuch v. Domschule und Gymnasium in Trier und Studium der kathol. Theologie 1818 Priesterweihe in Metz. Anschließend Kaplan in Trier-Liebfrauen und St. Laurentius, 1819 Ökonom des Priestersemin. Trier. Wegen seines Verwaltungsgeschicks wurde er 1827 zum Rektor des Cusanusstiftes in Cues (heute Bernkastel-Cues) und gleichzeitg zum Pfarrer in Cues ernannt. 1842 Pfarrer in Bernkastel-St. Michael, 1844 Domkapitular in Trier und Geistl. Rat. 1847 folgte die Ernennung zum Generalvikar durch Bischof Wilhelm Arnoldi. Der ultramontane Mainzer "Katholik" lobte seine vielseitige Bildung und echt kathol. Gesinnung. M blieb auch unter den Bischöfen Leopold Pelldram und Matthias Eberhard Generalvikar. 1861 wurde er zum Domdechanten und 1862 zum Päpstl. Hausprälaten ernannt - M besaß auch ausgeprägtes historisches Interesse; so war er 1858 und 1863 Präsident der Gesellschaft für nützliche Forschungen zu Trier (vormals: Société des recherches utiles du département de la Sarre à Trèves). Intensiv erforschte er die Trierer Eigenliturgie, "die er gegenüber der römischen Liturgievereinheitlichung zu erhalten suchte" (Alois Thomas). - --- [Daten übernommen aus: Martin Persch, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Andreas Heinz: Im Banne der römischen Einheitsliturgie, in: Römische Quartalsschrift für christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte, 79 (1984) 37-92, 41-45
  • Martin Persch: Der Generalvikar, v. dem wir uns ein Bild machen müssen, in: Paulinus 120 (1994) Nr.3 v. 16.01.1994, 17
  • Ders: M, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Hamm bzw. Herzberg 1975 ff., V (1993) 947-948
  • Alois Thomas: M, in: Erwin Gatz (Hg.): Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1785/1803 bis 1945. Ein biographisches Lexikon, Berlin 1983, 481-482
  • Franz-Rudolf Reichert: Der Trierer Generalvikar Matthias M (1794-1868), in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte, 1949 ff, 17 (1965) 87-120.
  • *Abbildungen: Bild als Rektor in Bernkastel-Cues noch 1935 nachgewiesen (vgl. Hans Vogts: Die Kunstdenkmäler des Kreises Bernkastel, Düsseldorf 1935, 130); nach dem Zweiten Weltkrieg verschollen
GND-Nr. 1051211034
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta0800
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
Weitere Informationen:
Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach landesbezogenen Büchern und Aufsätzen
von: Martini, Matthias / 1794-1868
Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach Büchern und Aufsätzen
über: Martini, Matthias / 1794-1868
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek
Wikipedia


Ausgabeformat wechseln

Standardanzeige
Mobilanzeige
Kategorienanzeige
Fliesstext
Mobilanzeige 2

Neue Suche