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Simon, Thomas / 1794-1869

Geburtsdatum01.11.1794
GeburtsortTrier
Sterbedatum24.12.1869 [⇒ 2019 - 150. Todestag]
SterbeortTrier
Berufe/StellungenGymnasiallehrer ; Sozialpolitiker
FachgebieteBildung. Erziehung ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Werke (Auswahl)Kurze Nachricht über die v. dem Gymnasiallehrer Thomas Bernhard Simon: Die Abgeordneten der 1. Wahlperiode des rheinland-pfälzischen Landtages 18. Mai 1947-17. Mai 1951 - in: Rheinland-Pfalz entsteht, Boppard 1984, 127-183, in dem bei St. Paulin gelegenen Baring'schen Hause eingerichtete Pen- sions- und Erziehungsanstalt.., Trier 1825 ; Aphoristische Notizen aus dem Leben und Wirken des am 1.04.1857 in den Ruhestand tretenden Gymnasial-Oberlehrers Prof. Steininger in Trier, Trier 1857
Biogramm Gymnasiallehrer, Sozialpolitiker. - Nach dem frühen Tod seines Vaters besuchte S ab 1806 die Sekundärschule und studierte 1811-1814 im Priestersemin. Trier. 1814-1816 war er als Lehrer an der höheren Bürgerschule Prüm, 1816-1822 am Progymnasium Saarlouis (1820 Schulleiter) und 1822-1860 am Gymnasium in Trier als ordentl. Lehrer tätig. S war ein Mann v. humaner, freisinniger und sozialer Gesinnung. 1824 gründete er eine private Vorschule und Schülerpension im Vorort St. Paulin. Dort war er auch 1831 in der Armenfürsorge als Sekretär des Gemeindehilfsvereins tätig. 1848/49 wurde er v. der Polizei als "ein zurückhaltender Mann, aber dennoch nicht weniger demokratisch im Sinn des Umsturzes" beurteilt. Erfreut über den polit. Erfolg seines Sohnes Ludwig wurde er 1849 im Wahlkreis Trier in das preuss. Abgeordnetenhaus gewählt, wo er sich der Linken anschloß. Nach der Verurteilung des Sohnes Ludwig 1850 mußte er sein Haus verkaufen, um für die Geldstrafe und Prozeßkosten des Sohnes aufzukommen und ihn im Exil zu unterstützen. - S wurde weiterhin wegen demokratischer Kontakte überwacht, 1851 die Wohnung durchsucht und seine Parlamentskorrespondenz mit Wilhelm Seelhof konfisziert. Als er 1860 in den Ruhestand trat, wurde er durch die Anerkennung der Bürger und ein Ehrengeschenk ehemal Schüler würdig verabschiedet. Ein v. ihm dem Gymnasium hinterlassenes Christus-Bild (Ölgemälde v. Karl Ruben) wurde 1936 im Lehrerzimmer der Schule durchschossen. - *Heirat: 1816 mit Susanna Auguste Walther. - --- [Daten übernommen aus: Heinz-Günther Böse, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Trierische Zeitung, v. 5.u 6.04.1860 und 27.12.1869
  • Jürgen Herres: Cholera, Armut und eine "Zwangssteuer" 1831/32, in: Kurtrierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1990, 175 f.
  • Heinz-Günther Böse: Ludwig Bernhard Simon: Die Abgeordneten der 1. Wahlperiode des rheinland-pfälzischen Landtages 18. Mai 1947-17. Mai 1951, in: Rheinland-Pfalz entsteht, Boppard 1984, 127-183, v. Trier (1819-1872), philos. Dissertation Mainz 1951
GND-Nr. 117394459
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta1240
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
Weitere Informationen:
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über: Simon, Thomas / 1794-1869
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