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Stockhausen, Wilhelm / 1872-1951

Geburtsdatum10.02.1872 [⇒ 2022 - 150. Geburtstag]
GeburtsortKoblenz-Ehrenbreitstein
Sterbedatum27.06.1951
SterbeortSaffig
Berufe/StellungenDirigent ; Musiker ; Komponist ; Geistlicher
FachgebieteMusik. Musikwissenschaft ; Kirche
Werke (Auswahl)Kompositionen: Missa solemnis, op. 4, 7stg., Kronach 1915 ; Oremus pro pontifice, op. 5, 1, Trier 1914 ; Fronleichnams-Prozessionsgesänge, op. 6, Chor- und Blechbläser, Trier 1924 ; Da pacem, op. 7b, 6stg., Kronach, o.O. und o.J. ; Missa Pontificalis, op. 9, 5stg., Trier 1932 ; Christi Erlösungstod, 3 Passionsmotetten zum 19. Zentenarjahre des Todes Christi, op. 10, 1933, Trier 1933 ; Zahlreiche Rezensionen zu kirchenmusikalischen Kompositionen, ferner Aufsätze über kirchen- und allgemeinmusikalische Fragen ; zum Beispiel: Zur Geschichte des Trierer Domchores - in: Cäcilienvereins-organ 59 (1928), 90 ; Die heutige a-capella-Messe-Komposition - in: Musica sacra 1934 ; Die Kirchenmusik der Diözese Trier seit dem Jahre 1908 - in: Archiv für kirchl. Monographien, Berlin o.J. ; Anton Bruckner als Kirchenkomponist, Cäcilienvereinsorgan 57 (1925), 10 ; Schallplatte: Heiltumswallfahrt Trier 1933, Heilig-Rock-Lied, Trier 1933 ; Die Cusanus-Bibliothek, 1938
Biogramm Domkapellmeister. - Priesterweihe 1898 in Trier, Kaplan in Trier-St. Gervasius, 1899 Ernennung zum Domvikar - S war Schüler v. Domkapellmeister Philipp Jakob Lenz. S's verhältnismäßig kurze Ausbildungszeit absolvierte er an der Regensburger Kirchenmusikschule und unterlag dort einer vertieften Prägung hinsichtl. der Interpretation altklassischer Vokalkunst wie auch des Gregorianischen Chorales. S wurde zum Domkapellmeister in Trier ernannt und war als solcher 34 Jahre tätig. Er war zugleich Leiter der Dommusikschule, Dozent für Kirchenmusik im Priestersemin. Trier, Orgel- und Glockensachverständiger, Vorsitzender des Diözesan-Cäcilienvereins und staatl. Musikberater. - Sowohl schlichte als auch größere Chorwerke, kompositorisch stil- und klangvoll gearbeitet, finden bis heute weitverbreitete Aufführungen. - --- [Daten übernommen aus: Klaus Fischbach, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Laut Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte am 11. Februar 1872 geboren; Abitur am damaligen Kaiserin-Augusta-Gymnasium in Koblenz; Studium am Priesterseminar Trier; außerdem kirchenmusikalische Ausbildung in Regensburg 1900; 1900-1934 Domkapellmeister in Trier; ab 1934 Rektor des St. Nikolaus-Hospitals in Kues; vermutlich aufgrund von Konflikten mit der Verwaltung 1940 Rücktritt von diesem Amt und Rückkehr nach Koblenz; nach der Zerstörung seiner Wohnung in Koblenz 1944 Umzug nach Saffig, wo er den Pfarrer in der Seelsorge unterstützte; Verfasser einer umfangreichen Cusanus-Biographie, die jedoch nie gedruckt wurde; eine Kopie des Manuskripts befindet sich an der Cusanus-Bibliothek der Theologischen Fakultät der Universität Trier
Quellen
  • Bistumsarchiv Trier, Abtlg 85 Nr.1773
  • Gustav Bereths, Beiträge zur Geschichte der Trierer Dommusik, Mainz 1974, 168, 229, 321
  • 25jähriges Jubiläum als Domkapellmeister, Cäcilienvereinsorgan 56 (1925), 107
  • Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, 37 (2011), S. 451-456
GND-Nr. 134921879
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta1293
Zuletzt bearbeitet:29.05.2007
Weitere Informationen:
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von: Stockhausen, Wilhelm / 1872-1951
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