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Wehr, Matthias / 1892-1967

Geburtsdatum06.03.1892
GeburtsortFaha (Saargau)
Sterbedatum06.11.1967
SterbeortTrier
Berufe/StellungenKanonist ; Bischof
FachgebieteKirche
Werke (Auswahl)Das kirchl. Partikularrecht im geltenden Recht mit besonderer Anwendung auf das Bistum Trier. Anhang: Das geltende Recht im Bistum Trier, 5 Bde, Habilitationsschrift, Trier 1934 (maschinenschriftl. in der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier Ci34 und 36) ; Kirchenrechtl. Artikel und Rezensionen, Bischöflich Hirtenworte und Hirtenbriefe sind nachgewiesen bei Martin Persch: Das Trierer Diözesangesangbuch von 1846 bis 1975, Trier 1987,
Biogramm Kanonist und Bischof v. Trier. - 1912 Studium der Philosophie am Bischöflichen Priesterseminar Trier und 1912-1914 an der Päpstl. Universität Gregoriana in Rom, Abschluß 1914 Dr. phil. - 50 Monate Unterbrechung des Studiums durch Militärdienst - Studium der Theologie 1919 an der Universität Innsbruck und 1919-1922 in Rom, Abschluß 1922 Dr. theol. - 1921 Priesterweihe in Rom. 1921-1924 Weiterstudium im Kirchenrecht an der Gregoriana, Abschluß 1924 Dr. iur. can. - Nach Heimkehr war W 1924 zuerst Kaplan in Kröv (Mosel) und wurde noch im selben Jahr Subdirektor des Bischöflich Konvikts Trier, wo er bis 1928 blieb und gleichzeitig Dozent für Kirchenrecht am Bischöflichen Priesterseminar Trier war. Hier 1929 Dr. theol. habil. 1929-1930 zum Weiterstudium der Kanonistik beurlaubt (U Berlin). 1934 wurde W Professor der Moraltheol und Kanonistik am Priestersemin. Trier. 1945-1951 war er erster Regens der Nachkriegszeit des Priestersemin. Trier. Durch seine geniale Einfühlungsgabe gewann er das volle Vertrauen der Heimkehrergeneration. 1951 wurde er zum Weihbischof und Koadjutor des Bischofs Bornewasser ernannt. 1951 Bischof v. Trier - W war der erste Magnus Cancellarius der 1950 im Bischöflichen Priesterseminar Trier gegründeten Theologischen Fakultät und deren erster Rektor. Um die Einrichtung und Einwurzelung der Fakultät hatte W große Verdienste. - In der viel umstrittenen Saarfrage (die hauptsächl sein Bistum betraf) bewies W Augenmaß und Festigkeit. - Die Heilig-Rock-Wallfahrt 1959 entwickelte sich zu einem großen religiösen Ereignis, das weit über die Grenzen des Bistums und Deutschlands ausstrahlte. Das gleiche galt für die vorbildl. Hilfsaktion für das Erzbistum Sucre in Bolivien. - 1962 wurde W Konzilsvater des Zweiten Vaticanums: eine Aufgabe, die er 1962-1965 wahrnahm. Seine kanonistische Kompetenz machte ihn zu einem ausgezeichneten Ratgeber. - --- [Daten übernommen aus: Balthasar Fischer, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Balthasar Fischer: Matthias W, in: Martin Persch/Michael Embach (Hrsg.): Die Bischöfe v. Trier seit 1802, Trier 1996, 189-202
  • Martin Persch: Matthias Wehr (1892-1967). Biographische Skizze und Bibliographie, in: Kurtrierisches Jahrbuch, 1961 ff, 12 (1992) 203-222.
  • *Abbildungen: Foto: Martin Persch: Das Trierer Diözesangesangbuch von 1846 bis 1975, Trier 1987, (s. b, 205)
GND-Nr. 118766074
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta1407
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
Weitere Informationen:
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von: Wehr, Matthias / 1892-1967
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über: Wehr, Matthias / 1892-1967
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