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Schunck, Heinrich / 1885-1962

Geburtsdatum18.07.1885
GeburtsortHalberstadt
Sterbedatum13.07.1962
SterbeortMoselkern
Berufe/StellungenBeamter ; Heimatschriftsteller
FachgebieteÖffentliche Verwaltung ; Geschichtswissenschaft
Beziehungen (Link)Schunck, Franz / 1845-1921
Werke (Auswahl)Aus der christl. Frühzeit unserer Heimat, Paulinuskalender 1954 ; Der Dauner Hof in Müden, seine Geschichte und. seine Beziehung zur Familie J. v. Görres, Vierteljbl. der Gesellsch. für nützl. Forschung Trier 1955, 24/8 ; Das Dorf Moselkern als Etternbereich, Kurtrier. Jahrb. 1963, 89-100 ; Der Mosellaner Verwandten- u. Freundeskreis von Georg Schmitt u. Antonie Haupt, Trier. Jahrbuch 1960, 76/82 ; Die Gültigkeit der vom Bundesrate erlassenen Verordnungen in Eisenbahnsachen. 1909 ; Grundzüge des Bahnpolizeirechts in Preussen, 1910
Biogramm Vater: Geheimrat Franz Sch.; Besuch des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in Trier, 1904 Reifeprüfung, Jurastudium in Freiburg, Berlin, Bonn u. Rostock, Promotion 1909 in Rostock, 1911 große jur. Staatsprüfung. Tätigkeit an Gerichten in Saarburg u. Trier, 1912 Eintritt in die Verwaltung der Eisenbahn. Kam 1920 zur Stammeisenbahndirektion Saarbrücken, die nach Abtrennung des Saargebietes nach Trier verlegt worden war. 1924 übernahm er den Vorsitz der Reichsbetriebskasse Trier, des Bezirksausschusses der Arbeiterpensionskasse u. der Aufsichtsrat der Spar- u. Darlehenskasse der Eisenbahnbediensteten im Direktorium Trier. Von 1927 bis September 1930 Mitglied des Stadtrates in Trier. 1938 Leiter der Eisenbahndirektion Dresden, 1942 Leiter der Reichsbahnversicherungsanstalt. 1949 Bundesbahndirektionspräsident in Trier. Eine besondere Leistung war der Wiederaufbau der zu 85 Prozent zerstörten Eisenbahnen. 1.1.1951 Ruhestand. - In Moselkern, wo er später wohnte, gehörte er bis zu seinem Tode dem Gemeinderat an und war 1. Beigeordneter. Als langjähriger 1. Vorsitzender des Heimat- u. Verkehrsvereins erwarb er sich hohe Verdienste und regte die Durchführung des ersten Weinfestes nach dem Krieg an. H.Sch. war Mitarbeiter des "Kurtrierer u. des Neuen Trierer Jahrbuches". Seine besondere Arbeitsgebiete waren die Altertumskunde u. Heimatforschung. So bearbeitete er die Flurnamen seines Heimatortes Moselkern. Seine Arbeiten erschienen in den Landeskundl. Vierteljahresblättern Koblenz, Paulinus Trier, Rhein-Zeitung Koblenz, Landeszeitung Trier. Am 22.12.1959 wurde er Ehrenmitglied der "Gesellschaft für nützl. Forschung" in Trier. Er richtete in seinem Hause ein Museum mit Funden aus der Römerzeit ein, seine Sammlung hatte überregionale Bedeutung. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Gattow, Dr. H.Sch. aus Moselkern gestorben, in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus, , Nr 10 (1962/3) Nr. 5
  • Schiel, Dr. H.Sch. in memoriam, Kurtier. Jahrbuch 1963, 101/6, mit Liste der Veröffentlichungen
  • Stollenwerk, Alexander: Landeskundl. Vierteljahresblätter, Sonderhefte 1968 bis 1974/75: Kurzbiograph. vom Mittelrhein u. Moselland, S. 490/1
  • Umbach, Dr. H.Sch. hat sich in Moselkern verdient gemacht
  • Scholz, Ingeborg: Dorf- und Bildchronik Moselkern, Wolken 2000, S. 330/1
GND-Nr. 1051200369
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0887
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
Weitere Informationen:
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von: Schunck, Heinrich / 1885-1962
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über: Schunck, Heinrich / 1885-1962
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