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Eitele, Johann Michael / 1730-1797

Geburtsdatum1730
GeburtsortWeißenhorn
Sterbedatum1797
SterbeortTrier
WirkungsorteKoblenz ; Neuwied-Engers
Berufe/StellungenStuckateur
FachgebieteArchitektur. Bautechnik ; Plastik
Beziehungen (Link)Eitele, Johann Georg / 1734-1777
Biogramm Verließ 1750/51 seine Heimat und kam Ende 1753 nach Koblenz; wurde 1759 kurtrierischer Hofstuckateur; verbrachte seine letzten Jahre in Trier; als sein Hauptwerk gelten die Arbeiten in Schloss Engers, darüber hinaus war er im Koblenzer Raum aber u.a. auch Stuckateur für das Clodtsche Haus, das Milztsche Haus, den Bassenheimer Hof und das Schloss Schönbornslust; Bruder von Johann Georg Eitele.
Quellen
  • Schönere Heimat: Erbe und Auftrag. - 97 (2008) 2, S. 89-94
GND-Nr. 1051161517
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk02901
Zuletzt bearbeitet:11.07.2008
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Gaertner, Andreas / 1744-1826

Geburtsdatum16.08.1774 [⇒ 2024 - 250. Geburtstag]
GeburtsortDresden
Sterbedatum05.11.1826
SterbeortMünchen
WirkungsorteKoblenz
Berufe/StellungenArchitekt
FachgebieteArchitektur. Bautechnik
Beziehungen (Link)Gärtner, Friedrich von / 1791-1847
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Großneffe von Andreas Gärtner (1654-1727) kurfürstlich-sächsischer Modellmeister in Dresden; Vater von Friedrich Wilhelm von Gärtner (1791-1847), einem Baumeister des Koblenzer Schlosses
Quellen
  • Marcus Marschall: Der kurfürstliche Hofbaudirektor Johann Andreas Gärtner und sein Anteil an den kurfürstlichen Baumaßnahmen in Koblenz, insbesondere an der Koblenzer Residenz. In: Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, 200 Jahre Residenz Koblenz, Katalog zur Ausstellung im Schloß zu Koblenz 6. August bis 2. November 1986. Druckhaus Koblenz, S. 35-49, Koblenz 1986
Quellen (WWW)
GND-Nr. 120824000
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0284
Zuletzt bearbeitet:07.10.2013
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Gärtner, Friedrich von / 1791-1847

Geburtsdatum10.12.1791
GeburtsortKoblenz
Sterbedatum21.04.1847 [⇒ 2022 - 175. Todestag]
SterbeortMünchen
WirkungsorteWien ; Rom ; Paris ; Koblenz
Berufe/StellungenArchitekt ; Baumeister
FachgebieteArchitektur. Bautechnik
Beziehungen (Link)Gaertner, Andreas / 1744-1826
Werke (Auswahl)Ansichten der am meisten erhaltenen griechischen Monumente Sici, 1819 ; Sammlung der Entwürfe ausgeführter Gebäude, 1844
Biogramm Tätigkeit in Wien, Rom, Paris. 1783 Anstellung bim Bau des Koblenzer Schlosses. In der Folge Hofbaudirektor Kurtriers
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
  • Koblenzer Köpfe, 2002
Quellen (WWW)
GND-Nr. 118537083
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0283
Zuletzt bearbeitet:07.10.2013
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von: Gaertner, Friedrich von / 1791-1847
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Gerhard, Michael / 1876-1938

Geburtsdatum11.05.1876
GeburtsortZell (Mosel)
Sterbedatum23.10.1938
SterbeortKoblenz-Moselweiß
WirkungsorteBad Neuenahr- Ahrweiler ; Koblenz ; Prüm
Berufe/StellungenPfarrer / Katholische Kirche ; Lehrer
FachgebieteKirche ; Bildung. Erziehung
Biogramm Am 23.3.1901 in Trier zum Priester geweiht, Kaplan in Koblenz, von 1904/07 studienhalber beurlaubt, von Ostern bis Herbst 1907 Religionslehrer am Progymn. Ahrweiler-Neuenahr, bis Ostern 1919 Gymn. Prüm, April 1915, Juli 1918 Felddivisions-Lazarett, Ostern 1919, Herbst 1921 am Burggymn. Essen, seit Herbst 1921 am Kaiserin Augusta-Gymnasium in Koblenz als Studienrat u. Professor, seit dem 1.8.1931 im Kloster der Dominikanerinnen in Arenberg, ab 24.7.1935 a.D. Koblenz-Moselweiß. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Der Weltklerus der Diözese Trier seit 1800, hrsg. vom Diözesanarchiv, Trier 1941, S. 129f.
GND-Nr. 1024630757
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0299
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
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von: Gerhard, Michael / 1876-1938
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Gerhardi, Johann Franz / 1640-1729

Geburtsdatumum 1640
GeburtsortKassel
Sterbedatum14.04.1729
SterbeortKoblenz-Ehrenbreitstein
WirkungsorteCochem
Berufe/StellungenApotheker ; Schöffe
FachgebieteÖffentliche Verwaltung ; Medizin. Tiermedizin
Beziehungen (Link)Martin / von Cochem / 1634-1712
Biogramm Seit 1669 Apotheker in Cochem. Er heiratete Anna Maria, die Tochter des Matthias Linus, er war somit der Schwager des Pater Martin v. Cochem. Anna Maria G. brachte acht Töchter zur Welt. Der Name G. war damit in Cochem im Mannesstamme ausgestorben. J.F.G. wird als Patrizier bezeichnet und hatte das Amt eines Schöffen, ein angesehener Bürger. Bei der Zerstörung Cochems im Jahre 1689 hielt er sich in der Stadt auf und eilt in den Konvent des Kapuzinerklosters, hier wurde er gefangengenommen und nach Chalons transportiert, er war 2 Jahre in französ. Gefangenschaft. Nach der Rückkehr richtete er eine Apotheke in Ehrenbreitstein ein. Die zerstörte Apotheke in Cochem stellte er wieder her und ließ sie von dem Provisor Johann Simon Pliester, welcher im Jahre 1709 seine älteste Tochter geheiratet hatte, verwalten. [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Neuendorf, Hofrat Joh. Lamb. J. Comes, Cochem 1937
  • Pauly, Etwas über die Familien des Pater Martin, Cochemer Zeitung Nr. 114, v. 22.9.1912.
GND-Nr. 1051191351
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0300
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
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Gemeinsame Normdatei
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Geyermann, Peter Edmund / 1941-1978

Geburtsdatum14.07.1941 [⇒ 2021 - 80. Geburtstag]
GeburtsortWirfus
Sterbedatum02.06.1978
SterbeortMbakwe / Simbabwe
Berufe/StellungenMissionar
FachgebieteKirche
Biogramm Im Missionshaus der Marienhiller in Remlingen/Nördlingen erhielt er seine Ausbildung als Elektriker u. absolvierte gleich drei Handwerksprüfungen als Schlosser, Bauschlosser u. Installateur. Hier legt er am 29.9.1960 seine erste Profess als Bruder-Missionar ab. Anschließend wirkte er in verschiedenen Niederlassungen der Marienhiller in Deutschland, später meldete er sich für die Rhodesienmission. Abfahrt 1970. In der Embakwe-Mission an Rand der Kalahari-Halbwüste wirkte Bruder P.G. acht Jahre. Nicht zuletzt war er für das große künstliche Bewässerungssystem, mit dessen Hilfe Gemüse u. Obst für die Station angebaut wurden, verantwortlich. Bei den afrikanischen Arbeitern stand er im hohen Ansehen, sie nannten ihn "Regengott" u. identifizierten den Brunnenbauer so in ihrer Sprache. Ein Überfall auf die Missionsstation am 2.6.1978 kostete ihn das Leben; als er Schüsse hörte, trat er auf die Veranda um nachzusehen, dabei wurde er u. ein Mitbruder [(Andreas von Arx)] mit einer Maschinenpistole erschossen. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Moll, (Hrsg), Zeuge für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts, Paderborn u.a. 1999, 1233/35 (Foto)
  • Sie gaben ihr Leben, Speyerer Kirchenzeitung v. 18.6.1978
  • Wirfuser Landwirtssohn von Mördern in Afrika erschossen, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 7.6.1978
  • Leitartikel "Die rhodesischen Martyrer", in: The Southern Cross, v. 1.7.1978
  • Kontinente v. 6.12.1978
  • Missionsillustr.: Herz im Angriff, Nr. 1, v. 1982, 9 (Abb. Grab)
Quellen (WWW)
GND-Nr. 105119136X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0301
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
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Geymer, Petrus / 1610-1650

Geburtsdatumum 1610
Sterbedatumnach 1650
SterbeortCochem
Berufe/StellungenSchöffe ; Stadtschreiber ; Abgeordneter
FachgebieteÖffentliche Verwaltung
Beziehungen (Link)Gymer, Nikolaus / 1520-1593
Biogramm Er unterschrieb beim Landtag in Trier am 3.8.1649 einen Protestbrief an Kaiser u. Papst, den von Erzb. Philipp Christoph ernannten Koadjutor nicht anzuerkennen. Kaiser Ferdinand entschied hierauf am 1.9.1649, "dass dem widerrechtlich erwählten Koadjutor Pflicht u. Huldigung nicht geleistet werden solle". P.G. unterschrieb auch mit dem Cochemer Stadtbürgermeister Stephanus Scheckler den Vergleich der Landstände am 23.8.1650 die Landzölle von Cochem u. Pfalzel zu reduzieren. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Ein Vorfahre, Nikolaus Gymer, war Dechant des Landkapitels Zell
Quellen
  • Hontheim, Johann Nikolaus von: Historia Trevirensis Diplomatica Et Pragmatica, Band III, Augustae Vind. 1750, S. 633, 663
  • Pauly, Stadt u. Burg Cochem, Wieprecht 1883, S. 59/60.
GND-Nr. 1051191386
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0302
Zuletzt bearbeitet:10.11.2011
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek



Gilles, Johann Baptist / 1879-1964

Andere NamensformenPater Philibert
Geburtsdatum14.09.1879
GeburtsortBlankenrath
Sterbedatum1964
SterbeortBahia
Berufe/StellungenBischof
FachgebieteKirche
Biogramm Sohn von Matthias Josef Gilles, Lehrer (geb. 12.5.1834 - gest. 8.8.1890 Blankenrath) u. Anna Kath. Mueller (geb. 4.8.1844 Enkirch gest. 1911, Blankenrath). J.B.G. trat nach seiner Schulzeit in Hachfeld/Holland in den Franziskanerorden ein. Im Jahre 1904 schickte man ihn mit Pater Gabriel (Jakob Zimmer, geb. 1880 Blankenrath, gest. 1936 an Malariafieber) nach Brasilien. In Rio de Janeiro trennten sich ihre Wege. J.P.G. kam 1904 nach Bahia, wo er sein Theologie-Studium beendete, 1913 kam er als Oberer u. Pfarrer in das Kloster St. Franciser im Norden von Bahia, hier wurde er auch zum Bischof berufen. 1926 war er zum letzten Male in seinem Geburtsort Blankenrath. 1946 wurde er kränklich ins Kloster von Salvados eingeliefert, wo er 1964 starb. Seine Schwester Theresia (geb. 11.04.1873 Blankenrath) wurde Ordensschwester in Strassburg, sie starb bereits 21-jaehrig im Jahre 1894. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: K-J. Gilles / W. Schönborn]
Quellen
  • Geisen, Nachtrag zur Geschichte der Pfarreien Blankenrath u. Tellig, Pfarrbrief v. 22.11.1982
  • Gilles, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1996, S. 146
GND-Nr. 1051191408
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0305
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
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Gemeinsame Normdatei
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Gimbel, August / 1892-1977

Geburtsdatum27.09.1892
GeburtsortWorms
Sterbedatum08.03.1977
SterbeortWorms
WirkungsorteWorms
Berufe/StellungenGewerkschaftsmitglied ; Funktionär
FachgebieteSoziologie. Gesellschaft
Biogramm August Gimbel heiratete 1918 die aus Straßburg stammende Marcella Zill; schon in jungen Jahren war er dem Deutschen Metallarbeiterverband beigetreten, für den er 1928 bis 1933 tätig war; in der Nacht vor dem 2. Mai 1933, als das Gewerktschaftshaus von den Nazis gestürmt wurde, hatte Gimbel zusammen mit einem Kollegen wichtige Gewerkschaftsdokumente vernichtet; danach hatte er unter dem Druck der Nazis zu leiden und versuchte, bei Pirmasens über die Grenze nach Frankreich zu flüchten; er wurde zehn Tage in Pirmasens inhaftiert; er kam nach Worms zurück, da ihm unterstellt wurde, Gewerkschaftsgeld unterschlagen zu haben; am 15. Juli 1933 konnte er nach Straßburg emigrieren; was er dort bis Dezember 1944 machte, konnte nicht geklärt werden; am 11.12.1944 kam er erneut in Haft und kehrte erst im Juni 1946 nach Worms zurück; dort wurde er im demokratischen Wiederaufbau tätig und war als Gewerkschaftsfunktionär und SPD-Stadtrat (1952 bis 1969) tätig; engagierte sich auch für die Allgemeine Ortskrankenkasse Worms und weitere Organisationen; am 03.07.1970 wurde ihm der Ehrenring der Stadt Worms verliehen
Quellen
  • Arenz-Morch, Angelika u.a. (Hrsg.): Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34, Berlin 2019
GND-Nr. 1186002603
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pm00017
Zuletzt bearbeitet:12.09.2019
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über: Gimbel, August / 1892-1977
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Gniffke, Erich Walter / 1895-1964

Geburtsdatum14.02.1895 [⇒ 2020 - 125. Geburtstag]
GeburtsortElbing
Sterbedatum04.09.1964
Berufe/StellungenUnternehmer
FachgebieteBetriebswirtschaft
Werke (Auswahl)Jahre mit Ulbricht, Köln 1966
Biogramm Fabrikant. - Volksschule, 1909-1912 kaufm Lehre, 1913 Mitglied der Sozialistische Arbeiterjugend und SPD, 1913-1920 Korrespondent, im Ersten Weltkrieg 2 Jahre Soldat, 1920-1924 Prokurist im Großhandel und Vorstandsmitgl. der Westbank AG Danzig, 1924-1926 Ex- und Importeur sowie Mitinhaber der Firma Gniffke AG & Co., ab 1922 Sekretär, 1927-1933 Mitglied des Zentralverbandes der Angestellten. 1929-1933 Bezirksleiter und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft freier Angestellter (AfA) in Braunschweig, Mitglied des SPD-Landesvorstandes Braunschweig, Gauführer des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in Braunschweig, 1933-1945 Revisor und Inhaber des Heibacko Grunde-Herd-Generalvertriebs. - G war Mitglied der sozialdemokratischen Widerstandsgruppe "Heibacko", August 1938-Juni 1939 in Haft, dann unter Polizeiaufsicht, 1945 Mitbegründer der SPD und einer der drei Vorsitzenden des Zentralausschusses der SPD in der Sowjetischen Besatzungszone, ab April 1946 Mitglied des Parteivorstandes und des Zentralsekretariats der SED. Nach Kontaktaufnahme mit Ernst Lemmer und Jakob Kaiser (beide CDU) verließ G 1948 die damalige Sowjetische Besatzungszone. - 1949 in Frankfurt a.M. Direktor der bundeseigenen Generator-Kraft-AG, nach deren Privatisierung 1953 Übernahme v. deren Tochterunternehmen Deutsche Lava-Baustoffe (Dela-Bau GmbH) im Kreis Daun, Ende 1955 Übersiedlung in die Eifel, 1959 Angliederung der Lava-Aufbereitungs-GmbH an die Dela-Bau GmbH. G setzte die bis dahin nur für den Wegebau verwandte Lava als Baustoff auch in anderen Bereichen durch; so wurde er zum Pionier der Lava-Stein-Fertigung und war zuletzt Inhaber der Firma Delabau. Weiter war er tätig im Vorstand der Beton-Industrie- und der Güteschutzvereinigung Beton, Mitbegründer der Volksbank Daun, deren Aufsichtsrat er seit Gründung angehörte. - Polit. war er seit 1959 SPD-Kreisvorsitzender Daun und Mitglied des Unterbezirksvorstandes Trier. - --- [Daten übernommen aus: Heinrich Studentkowski, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Franz Osterroth/Dieter Schuster: Chronik der deutschen Sozialdemokratie, Band III, 2. Aufl, Berlin/Bonn 1992, 309 f.
  • Hermann Weber: Geschichte der DDR, München 1985, 76
  • Wer war wer? DDR, ein biographisches Lexikon, 2. Aufl Berlin 1992, 139 f.
  • Zeitungsberichte in: Landeshauptarchiv Koblenz Best. 708, 60 (LB)
GND-Nr. 1051217016
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta0389
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
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Zimmermann, Walther / 1902-1961

Geburtsdatum28.06.1902
GeburtsortBad Kreuznach- Bad Münster am Stein
Sterbedatum15.07.1961
SterbeortBonn
WirkungsorteSaarbrücken ; Bad Kreuznach ; Bonn
Berufe/StellungenKunsthistoriker
FachgebieteKunst. Kunstgeschichte
Werke (Auswahl)Die Kunst im Nahegebiet, 1927 ; Die Kunstdenkmäler des Kreises Kreuznach, 1935 ; Das Werk des Malers Renier Roidkin, 1939
Biogramm Sohn des Pfarrers Julius Zimmermann, Autor des sogenannten "Roten Buchs"; Studium der Kunstgeschichte in München, Berlin und Bonn; zeichnerische Ausbildung an der TH Darmstadt; 1927 Veröffentlichung seiner Doktorarbeit über die Kunst im Nahegebiet; danach Inventarisation der Kunstdenkmäler im Saarland im Auftrag der Saarforschungsgemeinschaft; anschließend Fortführung der Kunstdenkmälerinventare von Prof. Paul Clemen in Bonn; während des Kriegs Kriegsverwaltungsrat für den Kunstschutz in Frankreich und Soldat in Rußland; 1946 wurde er Leiter der Kunstdenkmäleraufnahme im Landesteil Nordrhein in Bonn und 1954 Landesoberverwaltungsrat des neugegründeten Landschaftsverbands Rheinland; Ehrenmitglied im Historischen Verein für die Saargegend; Vorstandsmitglied des Beethovenvereins; Mitarbeiter des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und in der Ebernburgstiftung; lebte in Bonn am Venusberg
Quellen
  • Birkenfeld <Nahe, Landkreis>: Heimatkalender. - 1973, S. 110
GND-Nr. 1051173884
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04966
Zuletzt bearbeitet:28.11.2011
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von: Zimmermann, Walther / 1902-1961
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Saarländische Biografien
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