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Goebel, Amely / 1903-1982

Geburtsdatum08.07.1903
GeburtsortStraßburg
Sterbedatum18.09.1982
SterbeortTrier
WirkungsorteMainz ; Trier
Berufe/StellungenWeibliche Abgeordnete ; Volkswirtin
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Volkswirtschaft. Wirtschaftswissenschaften
Biogramm Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: CDU
  • Mandate: Mandat 3. Wahlperiode: Nachfolgerin der Abgeordneten Gantenberg, Dr. Mathilde (Wahlkreis 3, Listenplatz 3)
  • Konfession: Katholisch
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: Schule der Ursulinen, Auguste-Viktoria-Schule, 1922 Abitur, Studium der Volkswirtschaft und Philosophie in Bonn, 1928 Examen als Diplom-Volkswirtin, 1930-1933 Studium der Soziologie und der sozialen Fürsorge in Heidelberg, 1934 Tätigkeit in der Freien Wohlfahrtspflege in Trier und in der Praxis des Vaters, 1945 Neuaufbau und Ausbau der katholischen Jugend- und Gefährdetenfürsorge in der Stadt und im Landkreis Trier
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1943 Mitglied der Nationalsozialist. Volkswohlfahrt
  • 1946 Mitglied der CDU
  • 1952-1974 Mitglied des Stadtrats Trier
  • 1952-1974 Vorstandsmitglied der CDU Trier
  • 1957-1969 Mitglied des Bezirksvorstands der CDU Trier
  • 1936 Mitarbeiterin und 1938-1982 Vorsitzende des katholischen Fürsorgevereins für Mädchen, Frauen und Kinder in Trier (ab 1969 Sozialdienst Katholischer Frauen), stellvertretende Vorsitzende des Bezirksfrauenbeirats, Mitglied im Zentralrat des Gesamtfürsorgevereins Dortmund
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 11.10.1957-18.05.1959 (3. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • 3. Wahlperiode: Mitglied Petitionsausschuss
  • Ehrungen: Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (1968), Päpstlicher Orden "Pro Ecclesia et Pontifice" (1968), Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz (1982), Freiherr-vom-Stein-Plakette, Ehrenring der Stadt Trier, Ehrennadel der CDU, Agnes-Neuhaus-Medaille.- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
  • Alternatives o. ergänzendes Biogramm Diplom-Volkswirtin. - 1922 Abitur, Studium der Volkswirtschaft und Philosophie in Bonn, 1926 Diplom-Examen, 1928 sozialwissenschaftl. Studium in Heidelberg, Tätigkeit in der väterl Augenarztpraxis und Aufnahme ihrer ehrenamtl. Arbeit im "Kathol Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder" Trier (seit 1969: "Sozialdienst kathol. Frauen e.V." ( = SkF) - 1936 Mitarbeit im Vorstand, 1939-1982 Vorsitzende. In der NS-Zeit erschwerte Arbeitsbedingungen, besonders auch nach Teilzerstörung des vereinseigenen "Annastiftes" ( = Zufluchtstätte für Mädchen). Nach dem Kriege setzte sich G mit großer Energie für den Wiederaufbau und die Weiterführung der Sozialarbeit des Vereins ein. 1951 Aufbau des "Maria-Goretti-Heimes" für Mädchen und Frauen und 1974 Neubau des St. Annastiftes. G übernahm noch zusätzl Ehrenämter (u.a. im Zentralrat des SkF-Verbandes und im Jugendwohlfahrtsausschuß der Stadt Trier). 1952-1974 Vorstandsmitgl. der CDU Trier. 1957-1959 war sie Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz - G wurde ausgezeichnet 1968 mit dem Päpstl. Orden "Pro Ecclesia et Pontifice", dem Bundesverdienstkreuz und der Freiherr-vom-Stein-Plakette, 1974 mit dem Ehrenring der Stadt Trier, 1982 mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz und der Agnes-Neuhaus-Medaille. - --- [Biographie übernommen aus: Rudolf Marx, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
    Quellen
    • Brüchert, Hedwig (Hrsg.): Rheinland-Pfälzerinnen. Frauen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur in den Anfangsjahren des Landes RheinlandPfalz. Veröffentlichungen der Kommission des Landtags für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz 23, Mainz 2001, S. 161 ff.
    • Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon, Trier 2000, S. 135
    • Kunigunde Eiden: Hoffnung für das Leben; in: Festschrift 80 Jahre Sozialdienst kathol. Frauen e.V. 70 Jahre Annastift, Mutter-Kind-Wohnheim, Trier 1983, 54
    • Ilse Kuhfuß: Die Beratungs- und Hilfsstelle des Sozialdienstes kathol. Frauen Trier; in: Festschrift 80 Jahre Sozialdienst kathol. Frauen e.V. 70 Jahre Annastift, Mutter-Kind-Wohnheim, Trier 1983, 50
    • Hubert Mockenhaupt: "Helfen Sie uns arbeiten". Anfänge und Weg des kathol. Fürsorgevereins und des St. Annastiftes Trier; in: Festschrift 80 Jahre Sozialdienst kathol. Frauen e.V. 70 Jahre Annastift, Mutter-Kind-Wohnheim, Trier 1983, 33
    • Nachruf in: Trierischer Volksfreund, v. 21.09.1982
    Quellen (WWW)
    GND-Nr. 1051208572
    Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0219
    Zuletzt bearbeitet:01.12.2015
    Weitere Informationen:
    Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach Büchern und Aufsätzen
    über: Goebel, Amely / 1903-1982
    Gemeinsame Normdatei
    Deutsche National-Bibliothek
    Wikipedia



    Landin, Walter / 1952-

    Geburtsdatum29.05.1952 [⇒ 2022 - 70. Geburtstag]
    GeburtsortDirmstein
    WirkungsorteMannheim
    Berufe/StellungenLehrer ; Realschullehrer ; Schriftsteller
    FachgebieteBildung. Erziehung ; Schreiben. Dichtung
    Werke (Auswahl)Bluthitze : Mord im Quadrat Kommissar Lauer ermittelt, 2009 ; Das Mannheimer Sommerbuch : Geschichten für Urlauber und Daheimgebliebene, 2009 ; Mörderische Pfalz, 2007 ; Das Gras, die Stille und der Mohn : Gedichte, 1999 ; Baumers Fall : Kriminalerzählung, 1998 ; Kennscht du, detscht du : Texte im Pälzer Saund, 1993 ; Wenn erst das Gras wächst : Erzählungen, 1985
    Biogramm Landin lebt und arbeitet seit 1974 in Mannheim; er publiziert Lyrik und Prosa im "Pälzer Saund" und in der Standardsprache; 2001 setzte er Prozessakten von 1948 und 1952 gegen ehemalige NS-Gruppenführer in eine szenische Folge zu Holocaust und Fremdenhass der Jahre 1939 bis 1945 um; unter anderen erhielt er 1990 den Förderpreis für Literatur des Bezirksverbandes Pfalz und 1997 den Hauptpreis beim Literaturwettbewerb "Fabrik" des Literarischen Vereins der Pfalz; Landin ist auch durch eine Reihe Pfalzkrimis hervorgetreten; 2006 wurde ihm der Erste Preis beim Krimiwettbewerb der Süddeutschen Zeitung zugesprochen.
    Quellen
    • Carl, Viktor: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten. - 3., überarb. Aufl. - Edenkoben, 2004. - S. 502
    Quellen (WWW)
    GND-Nr. 122453077
    Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/ps00174
    Zuletzt bearbeitet:24.09.2009
    Weitere Informationen:
    Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach landesbezogenen Büchern und Aufsätzen
    von: Landin, Walter / 1952-
    Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach Büchern und Aufsätzen
    über: Landin, Walter / 1952-
    Gemeinsame Normdatei
    Deutsche National-Bibliothek
    Wikipedia
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    HEBIS - Verbundkatalog Hessen
    B3Kat - Verbundkatalog Bayern, Berlin und Brandenburg
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