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Glahn, Fritz / 1899-1977

Geburtsdatum05.03.1899 [⇒ 2024 - 125. Geburtstag]
GeburtsortDellfeld
Sterbedatum29.09.1977
SterbeortZweibrücken
WirkungsorteMainz
Berufe/StellungenAbgeordneter ; Minister ; Volkswirt
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Volkswirtschaft. Wirtschaftswissenschaften
Werke (Auswahl)Unser agrarpolitischer Auftrag, Schriftenreihe der Freien Demokratischen Partei, Bonn 1957 ; weitere Veröffentlichungen zur Regionalgeschichte im Raum Pirmasens und Zweibrücken
Biogramm Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: FDP
  • Mandate: Mandat 3. Wahlperiode: Wahlkreis 7, Listenplatz 1, bis 19.11.1957, Nachfolger: Wilms, Fritz
  • Mandat 5. Wahlperiode: Wahlkreis 7, Listenplatz 1
  • Konfession: Evangelisch, 1935 Kirchenaustritt
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: Abitur, 1917-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, Studium der Land- und der Volkswirtschaft, 1924 Diplom-Abschluss, 1924-1933 volkswirtschaftlicher Referent bei der Vereinigten Freien Rheinhessischen Bauernschaft, Schriftleiter der "Mainzer Tageszeitung" und der "Hessischen Landeszeitung" (Darmstadt), ab 1933 Landwirtschaftsrat und Abteilungsleiter in der Landesbauernschaft Hessen-Nassau (Gaufachbearbeiter für Presse und Werbung beim Landwirtschaftlichen Gaufachberater) und beim Reichsnährstand in Berlin (Schriftleiter für die landwirtschaftlichen Wochenblätter), stellvertretender Leiter des Landesverbands Rhein-Main im Reichsverband der Deutschen Presse, 1943 vom Berufsgericht der deutschen Presse zu einer Geldstrafe wegen eines kritischen Artikels über die NS-Kultur- und Filmpolitik verurteilt, 1945-1949 Internierung im Lager Landau, Bewirtschaftung des elterlichen Hofs
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1925-1933 Tätigkeit im Landbund, Christlich-Nationale Landvolk- und Bauernpartei (ohne Parteimitgliedschaft)
  • vor 1933 Mitglied der Deutschen Volkspartei
  • 1930-1933 Mitglied des Stahlhelms
  • 1933 Mitglied der Nationalsozialist. Volkswohlfahrt und des NS-Altherrenbunds, förderndes Mitglied der SS
  • 1933-1936 Mitglied der SA-Reserve (Rottenführer)
  • 1933-1943 Mitglied der NSDAP
  • Mitglied des Gaurings bei der Gaupropagandaleitung Hessen-Nassau
  • 1948 Mitglied der FDP
  • 29.07.1948 Urteil der Lagerspruchkammer Landau: Mitläufer, 100 DM Geldbuße, vom Gouverneur der Pfalz abgelehnt, 03.01.1949 neues Urteil der Lagerspruchkammer Landau: Minderbelasteter, 1 Jahr Bewährung und Verlust der Wählbarkeit sowie des Rechtes der politischen Betätigung
  • 1951 Kreisvorsitzender der FDP Zweibrücken, 1952 Bezirksvorsitzender der FDP Westpfalz
  • 1953 Vorsitzender der Bezirksverbände Pfalz der FDP
  • Mitglied des Landesvorstands, des Landeshauptausschusses, des Bundeshauptausschusses und des Bundesagrarausschusses der FDP
  • 1957-1959 Mitglied des Bundestags
  • 1958-1966 Landesvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz
  • 1959 Mitglied der 3. Bundesversammlung
  • 19.05.1959-19.04.1966 Minister für Finanzen und Wiederaufbau
  • 1966 Rücktritt von allen politischen Ämtern
  • 1919-1923 Einwohnerwehr München und Bund Oberland, Hochschulring Deutscher Art, Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund, Senator der Max-Planck-Gesellschaft, Vorsitzender der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, Mitglied der Verhandlungskommission "Hochschullehrerbesoldung" der Ständigen Konferenz der Kultusminister, im Rundfunkrat des Südwestfunk
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 01.06.1955-19.11.1957, 18.05.1963-17.05.1967 (3., 5. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • 01.06.1955-23.11.1957 Fraktionsvorsitzender
  • 3. Wahlperiode: Mitglied Ältestenrat, Agrarpolitischer Ausschuss, Haushalts- und Finanzausschuss
  • Ehrungen: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband (1959).- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
  • Alternatives o. ergänzendes Biogramm Vor 1933 Mitglied der Deutschen Volkspartei; nach 1945 Mitglied der Freien Demokratischen Partei, 1958-1966 deren rheinland-pfälzischer Landesvorsitzender. - Ab 1933 Pressereferent des nationalsozialistischen Reichsernährungsministeriums, anschließend Abteilungsleiter im Reichsnährstand. - 1955-1957 Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags; 1957-1959 Mitglied des Bundestags. - 1959-1966 Minister für Finanzen und Wiederaufbau des Landes Rheinland-Pfalz; trat 1966 von allen Ämtern zurück, nachdem geheime Wahlabprachen mit der NPD bekannt geworden waren. - Als Geburtsdatum auch: 5.9.1899.
    Quellen
    • Carl, Viktor: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten, 3. Aufl. Edenkoben 2004, S. 279
    • Schumacher, Martin (Hrsg.): MdB. Volksvertretung im Wiederaufbau 1946 - 1961. Bundestagskandidaten und Mitglieder der westzonalen Vorparlamente. Eine biographische Dokumentation, Düsseldorf 2000, S. 126
    • Vierhaus, Rudolf/Herbst, Ludolf (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949 - 2002, 3 Bde., München 2002, S. 262
    Quellen (WWW)
    GND-Nr. 1083847872
    Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0216
    Zuletzt bearbeitet:01.12.2015
    Weitere Informationen:
    Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach landesbezogenen Büchern und Aufsätzen
    von: Glahn, Fritz / 1899-1977
    Gemeinsame Normdatei
    Deutsche National-Bibliothek
    Wikipedia



    Kleinert, Claudia / 1969-

    Geburtsdatum31.12.1969
    GeburtsortKoblenz
    WirkungsorteKöln ; Düsseldorf
    Berufe/StellungenBankkauffrau ; Moderatorin
    FachgebieteGeld, Bank, Börse ; Meteorologie ; Rundfunk. Neue Medien
    Biogramm Abitur in Köln mit anschließender Ausbildung zur Bankkauffrau; 1994-1998 Studium zur Diplom-Bankkauffrau an der Kölner Universität; Sprechtraining bei der Deutschen Welle; arbeitete als Programm-Moderatorin beim WDR, moderierte dort 2007 ihre Koch-Show "Kleinert kulinarisch"; danach beim Wetterkanal in Düsseldorf und schließlich bei Meteomedia, einem privaten Wetterdienst tätig, bei dem sie auch 2001-2002 Mitglied der Geschäftsleitung war; seit 2002 Moderatorin vom "Wetter im Ersten" und "Wetter nach den Tagesthemen" im Wechsel mit Jörg Kachelmann und Sven Plöger.
    Quellen
    • Rhein-Zeitung, Ausg. AL. - (2006), 72 vom 25.03.
    Quellen (WWW)
    GND-Nr. 142565369
    Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01507
    Zuletzt bearbeitet:11.06.2010
    Weitere Informationen:
    Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach Büchern und Aufsätzen
    über: Kleinert, Claudia / 1969-
    Gemeinsame Normdatei
    Deutsche National-Bibliothek
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