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Hermesdorff, Michael / 1833-1885

Geburtsdatum04.03.1833
GeburtsortTrier
Sterbedatum08.01.1885
SterbeortTrier
Berufe/StellungenPfarrer / Katholische Kirche ; Organist
FachgebieteKirche ; Musik. Musikwissenschaft
Werke (Auswahl)Graduale .. Trevirensis, Trier 1863 ; Antiphonale .. Trevirensis, Trier 1864 ; Gesang- und Gebetbuch der Diözese Trier, Trier 1872 ; Gesangschule, Trier 1874, 2. Aufl 1879 ; Graduale ad normam cantus S. Gregorii, Leipzig 1876-1882 ; Micrologus Guidonis .. übers und hrsg. Trier 1876 ; Kompositionen: Harmonia cantus choralis, Trier 1865-1868 ; mehrere Messen und viele Motetten
Biogramm Priester, Domorganist, Choralforscher. - Erste Musikstudien bei seinem Bruder Matthias, 1852-1855 Organist und Gesanglehrer in Ettelbrück (Luxemburg.). 1855-1859 Studium der Theologie, 1859 Priesterweihe in Trier. 1859-1862 Kaplan in Bernkastel und Cues, 1862 Domorganist und Gesanglehrer am Priestersemin. Trier, 1884 Domvikar. H gründete 1869 den Diözesan-Cäcilien-Verein Trier und 1872 den internationalen "Verein zur Erforschung alter Choralhandschriften", dessen Vorsitzender er bis zu seinem Tod war. 1872-1878 war er Hrsg. der Kirchenmusikzeitschrift "Cäcilia" (Trier), 1875-1885 ordentl. Mitglied der Gesellschaft für Musikforschung - H's wichtigster Arbeitsbereich war die Erforschung des Gregorianischen Chorals einschl der organisatorischen Tätigkeit im über 30 Jahre dauernden Streit um dessen Echtheit. Er verglich die Melodieversionen mit Hilfe handschriftl. Kopien ("Paleographie musicale") und veröffentlichte im Graduale v. 1876 ff. die ursprüngl. Neumen über den Choralnoten ("Gradual neumé"). Anhand der in Trier und Cues vorhandenen Codices wies er nach, daß der "Trierisch" genannte Choral in Wirklichkeit der authentische Choralgesang der Kirche ist. Der bedeutendste Choralforscher der letzten Jahrhunderte, Professor Dr. Peter Wagner (Trier/Fribourg) gab H als seinen wichtigsten Lehrer an. - --- [Daten übernommen aus: Hans Lonnendonker, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Riemann: Musik-Lexikon, 10. Aufl, Leipzig 1822, 531
  • Wolfgang Hoffmann: Michael Hermesdorff (1833-1885) und die kirchenmusikalische Reform in Trier, in: Kirchenmusikalisches Jahrbuch 79 (1995), 99-113
  • Hans Lonnendonker, Hermesdorff, M., in: K.G. Fellerer (Hrsg.): Rheinische Musiker, Band II, Köln 1962, 35 ff. (mit vollst. Werkverzeichnis)
  • Familienarchiv H.A. Gracher, Trier (Briefe und Dokumente)
GND-Nr. 103902058
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta0509
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
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über: Hermesdorff, Michael / 1833-1885
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B3Kat - Verbundkatalog Bayern, Berlin und Brandenburg
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Höfken, Ulrike / 1955-

Andere NamensformenHöfken-Deipenbrock, Ulrike / 1955-
Geburtsdatum14.05.1955 [⇒ 2020 - 65. Geburtstag]
GeburtsortDüsseldorf
WirkungsorteMainz ; Ingendorf
Berufe/StellungenPolitikerin ; Agraringenieurin ; Ministerin
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Landwirtschaft
Biogramm Studium der Landwirtschaft, Romanistik und Volkswirtschaft in Bonn; 1981 Diplom-Agraringenieurin; Tätigkeit als Landwirtin und als Expertin in verschiedenen Institutionen; seit 1989 Mitglied der Grünen; 1989-2000 Mitglied des Kreistages Bitburg-Prüm; 1991-1994 Sprecherin des Grünen-Landesverbandes in Rheinland-Pfalz; 1994 Wahl in den Deutschen Bundestag, u.a. Fraktionssprecherin für Agrarpolitik; 2011 rheinland-pfälzische Umweltministerin; nach der Landtagswahl 2016 im Amt bestätigt; Wohnsitz in Ingendorf in der Eifel
Quellen
  • Mainzer Rhein-Zeitung, 24.12.2012, Seite 17
Quellen (WWW)
GND-Nr. 1069411590
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06495
Zuletzt bearbeitet:12.06.2018
Weitere Informationen:
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von: Hoefken, Ulrike / 1955-
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über: Hoefken, Ulrike / 1955-
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