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Boch, Eugen von / 1809-1898

Geburtsdatum22.05.1809
GeburtsortSeptfontaines
Sterbedatum11.11.1898 [⇒ 2023 - 125. Todestag]
SterbeortMettlach
Berufe/StellungenUnternehmer
FachgebieteIndustrie. Handwerk
Werke (Auswahl)Statistik römischer Funde im Kreise Merzig. Jahrbuch der Gesellschaft für nützliche Forschungen zu Trier (vormals: Société des recherches utiles du département de la Sarre à Trèves), 1894/99, 36-47
Biogramm Fabrikant. - B leitete seit 1832 die väterl Steingutfabrik in der ehemalen Abtei Mettlach. Unter ihm erlebte das Unternehmen nach der Fusion zur Gesellschaft Villeroy & Boch die entscheidenden Weichenstellungen in seiner Entwicklung v. der Manufaktur zur Großindustrie (Steingut, Porzellan, Glas, Mosaiken, Tonröhren, Dachziegel) und damit zur Weltfirma - B betrieb eine intensive Förderung kultureller Belange, z.B. Sammlung v. Urkunden zur Geschichte der Abtei Mettlach oder denkmalpflegerische Maßnahmen ("Alter Turm" in Mettlach, Burgruine Montclair u.a.), ferner wesentl. Beiträge zur Altertumsforschung der Region (Ausgrabung keltischer Fürstengräber u.a.) und die Einrichtung eines eigenen Museums als Musterkollektion und Belegsammlung sowie zur Aufbewahrung archäologischer Funde. Als korrespondierendes Mitglied hatte er intensive Kontakte zu den Altertumsvereinen in Mainz, Bonn, Luxemburg und Trier - B wurde 1868 zum Kommerzienrat ernannt und 1892 mit dem erblichen Adelsstand ausgezeichnet. --- [Daten übernommen aus: Jürgen Merten, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Erhard Gruner: Geschichte der Familie Boch, Saarbrücken 1968
  • Jürgen Merten: Eugen v. B und die Altertumsforschung, in: Trierer Zeitschrift, 54 (1991) 357-404
  • Thérèse Thomas: Die Rolle der beiden Familien Boch und Villeroy im 18. und 19. Jh, Mettlach 1974.
  • *Abbildungen: Porträts bei Gruner, Thomas und Merten
GND-Nr. 135550513
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta0112
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
Weitere Informationen:
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von: Boch, Eugen von / 1809-1898
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Brentano, Clemens / 1778-1842

Andere NamensformenBrentano, Maria [Pseud.]
Geburtsdatum8/9.09.1778
GeburtsortKoblenz-Ehrenbreitstein
Sterbedatum28.07.1842
SterbeortAschaffenburg
Berufe/StellungenLyriker ; Schriftsteller
FachgebieteSchreiben. Dichtung
Beziehungen (Link)Brentano, Maximiliane / 1756-1793
La Roche, Sophie von / 1730-1807
Brentano, Franz / 1838-1917
Hensel, Luise / 1798-1876
Werke (Auswahl)Die lustigen Musikanten, 1803 ; Legende von der heiligen Maria, 1841 ; Die Märchen, 1846 ; Gockel, Hinkel und Gackeleia, 1838 ; Der Goldfaden, eine schöne alte Geschichte, 1809 ; Die Märchen vom Rhein, 1844 ; Die Chronik des fahrenden Schülers, 1818 ; Des Knaben Wunderhorn, 1806 ; Godwi Bd. 1-2, 1801
Biogramm Als Sohn des italienischen Kaufmanns Pietro Antonio Brentano und der Jugendfreundin Goethes Maximiliane von La Roche erlebte er seine Kindheit in Frankfurt; ging dann auf Gymnasien in Koblenz, Heidelberg und Mannheim; begann auf Wunsch des Vaters eine Kaufmannslehre; 1797 Studium der Bergwissenschaften in Halle, wobei er jedoch eher seinen litarischen Neigungen folgte; es begann die Bekanntschaft mit Wieland, Herder, Goethe, Schlegel, Fichte, Tieck und Savigny; 1798 Studium der Medizin in Jena; ab 1801 studierte er in Göttingen Philosophie, im selben Jahr entstand die Ballade "Zu Bacharach am Rheine" über die Loreley; es begann die Freundschaft mit Achim von Arnim, der später seine Schwester Bettina heiratete und mit dem er 1802 eine Rheinreise unternahm; 1803 heiratete er die Schriftstellerin Sophie Moreau; ab 1804 war er in Heidelberg, das er zusammen mit Görres, Arnim sowie den Mythologen Creuzer und Karoline Günderode zum Zentrum der Romantik machte; der Rhein wurde als ideale Landschaft verherrlicht; er publizierte 1806 mit Arnim "Des Knaben Wunderhorn" und arbeitete an Arnims "Zeitung für Einsiedler" mit; 1807 starb seine Frau Sophie; 10 Monate später heiratete die 16-jährige Frankfurterin Auguste Bußmann, mit der er eine unglückliche Ehe führte. 1808 besuchte er mit Savigny München und Landshut; es folgte die Bekanntschaft mit den Gebrüdern Grimm in Kassel; mit einigen Werken auch aus seiner Münchner Zeit hat er den Regionen seiner Heimat ein literarisches Denkmal gesetzt, wie z.B. der "Chronika eines fahrenden Schülers" mit Laurenburg als zentralem Schauplatz; bei "Gockel, Hinkel und Gackeleia" schafft er durch den Bezug zum "Raugraf Gockel" die Verbindung zu Katzenelnbogen; 1809 war er in Berlin, wo er Mitglied der "Christlich-Teutschen Tischgesellschaft" wurde; 1811 hielt er sich auf dem Familiengut Bukowan in Böhmen auf; während der Befreiungskriege war er in Wien, 1814 erfolgte die Rückkehr nach Berlin; 1816 lernte er Luise Hensel kennen, unter deren Einfluss er zum katholischen Glauben zurückkehrte und am 27.02.1817 eine Generalbeichte ablegte sowie auf weiteres Dichtertum verzichtete; wenige Jahre später Fortsetzung des unsteten Wanderlebens: Frankfurt, Koblenz, Regensburg, Reise nach Paris, Tirol und in die Schweiz; ab 1833 war er in München, wo er seiner letzten Liebe, der Malerin Emilie Lindner begegnete; er verkehrte mit den katholischen Spätromantikern und verstarb bei seinem Bruder in Aschaffenburg.
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Onkel des Philosophen Franz Brentano und Enkel von Sophie von La Roche.
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Als Clemens Brentano vor 200 Jahren nach Berlin kam, gab es in der Hauptstadt Preußens nicht einmal eine Kanalisation. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation existierte nicht mehr, König Friedrich Wilhelm III. regierte mit absolutistischer Macht und versuchte die Niederlagen zu verdauen, die ihm Napoleon bei Jena und Auerstedt zugefügt hatte. Preußen war politisch schwer angeschlagen, doch noch bestimmte eine strenge Ständeordnung den Alltag der 175.000 Einwohner der Stadt. Ruhe war erste Bürgerpflicht. Die Angst vor dem revolutionären Gedankengut aus Frankreich war ebenso groß wie die Notwendigkeit grundlegender Reformen. Brentano war kein Revolutionär, er war Romantiker: Idealist auf der einen, Traumtänzer auf der anderen Seite und stets auf der Suche, vor allem wohl nach sich selbst. Der Familiensitz in Ehrenbreitstein bei Koblenz war einst Treffpunkt von Künstlern und Intellektuellen der Aufklärung gewesen; Brentanos Großmutter, Sophie von La Roche, eine Bestseller-Autorin ihrer Zeit. Clemens hatte in Halle, Jena und Göttingen studiert und im Kreis der Frühromantiker verkehrt. Er kannte Wieland, Herder, Goethe, Schlegel, Fichte, Tieck. Schwester Bettina heiratete 1811 in Berlin Brentanos Freund Achim von Arnim, mit dem er ab 1804 beider bekanntestes Werk, die Volksliedsammlung "Des Knaben Wunderhorn", herausgab. Als Brentano nach Berlin zog, hatte er sich bereits als Dichter einen Namen gemacht. Er war 30 Jahre alt, seine erste Frau, Sophie Mereau, war 1806 bei der Geburt des dritten Kindes gestorben. Kurz darauf hatte er die erst 16jährige Auguste Bußmann geheiratet, eine amour fou der deutschen Romantik. Dank einer Erbschaft konnte Brentano studierend, schreibend und Freunde besuchend durch die Lande reisen. In Berlin kam er 1809 bis 1811 bei von Arnim unter, einem gebürtigen Berliner, der in der Mauerstraße 34 wohnte. Die Stadt war um 1810 wichtigster Sammelpunkt der Spätromantik. Ihre Vertreter ergingen sich nicht nur in philosophischen Betrachtungen von Staat, Gesellschaft und Religion, sondern äußerten sich auch zum Tagesgeschehen: Politische Schriften im Kampf gegen Napoleon und seine Besatzungsmacht kursierten, Fichte hielt seine "Reden an die deutsche Nation" in Berlin, wo er 1811 erster Rektor der Universität wurde. Das gesellschaftliche Leben fand in den Salons statt, Brentano war gern gesehen. Unter sich blieb er mit seinesgleichen bei den Versammlungen der christlich-deutschen Tischgesellschaft, die Dichter und Philosophen, aber auch Offiziere und Juristen ins Gespräch brachte. Der Glaube an die Wiedergeburt der deutschen Nation und die Abneigung gegen das Judentum einte diese Gemeinschaft. Brentanos Schrift "Der Philister vor, in und nach der Geschichte" (1811) war eine Tischrede bei einem dieser Treffen. Ihr judenfeindlicher Grundtenor traf den Geschmack der Tischbrüder und wurde daher gedruckt. Journalistisch unterstützt wurde die politische Romantik von den Berliner Abendblättern, 1810 bis 1811 als eine der ersten Tageszeitungen von Heinrich von Kleist herausgegeben. Auch Brentano lieferte Beiträge. Er führte ein unstetes Leben, wurde auch in Berlin nicht heimisch. So nahm er seine Reise wieder auf, eine Reise, die immer mehr einem Herumirren glich: Er fand unter dem Einfluss der Dichterin Luise Hensel zum katholischen Glauben zurück, verfiel in Mystizismus. Von den politischen Visionen, für die er während seiner Berliner Tage stand, entfernte er sich immer mehr. Clemens Brentano erlag im Alter von 63 Jahren in Aschaffenburg einem Herzleiden. --- [Biographie übernommen aus: Rheinland-Pfälzer in Berlin : Frauen und Männer aus unserem Land und ihre Wirkungsstätten in Berlin / [Texte: Anna Köbberling ... ]. 5., erw. Aufl. Berlin : Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund der Europäischen Union, 2011]
Quellen
  • Literatur-Brockhaus 1988
  • Stadtarchiv Koblenz
  • Handschr. Konvolut Büchereistelle Koblenz, Irene Wiesner
  • Handschr. Konvolut Büchereistelle Koblenz, Henner Grube
  • Rhein-Zeitung, Ausg. CA. - (2007), vom 31.10., Beilage
  • Rhein-Lahn-Zeitung / Diez. - (2005), 100 vom 30.05.
GND-Nr. 118515055
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk00142
Zuletzt bearbeitet:30.12.2013
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Dauber, Gertrud / 1902-1984

Geburtsdatum22.06.1902
GeburtsortFinkenbach-Gersweiler
Sterbedatum01.03.1984
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Familienstand: ledig. - Religion: evangelisch. - Beruf: Praktikantin; seit 10.7.1934 Mitglied des Kreisausschusses des Roten Kreuzes der Pfalz. - NSDAP: 1.4.1931 Eintritt in die NSDAP (Nr. 464319); seit 1.7.1932 Mitglied der NS-Frauenschaft; 1.10.1935-1.2.1941 Leiterin der NS-Frauenschaft des Gaus Pfalz-Saar (ab 1936 Saarpfalz). --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz; 28)]
Quellen
  • Bundesarchiv Best. PK/B239 Dauber. - Landesarchiv Speyer Best. H 14 Nr. 184, Best. T 65 Nr. 270. - Mitteilung Dr. Wolfanger
Quellen (WWW)
GND-Nr. 105118293X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0059
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009
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Elz, Franz Josef / 1752-18XX

Andere NamensformenEltz, Franz Josef / 1752-
Geburtsdatum1752
GeburtsortKoblenz
WirkungsorteKoblenz
Berufe/StellungenBrauer und Mälzer ; Stadtratsmitglied
FachgebieteIndustrie. Handwerk ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Bierbrauer; Mitglied des Koblenzer Munizipalrats von 1804 bis 1809; sein 1787 errichtetes Haus in der Neustadt beherbergte in preußischer Zeit seit 1823 den jeweiligen Stadtkommandanten und seit 1931 das Amtsgericht
Quellen
  • Jürgen Müller: Von der alten Stadt zur neuen Munizipalität, 1990
  • Geschichte der Stadt Koblenz, Stuttgart 1993, Bd. 2
GND-Nr. 1222049791
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06881
Zuletzt bearbeitet:23.11.2020
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Erner, Alfred

WirkungsorteHerdorf
Berufe/StellungenOrtsvorsteher ; Bürgermeister
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm 01.04.1952-23-05.1955 letzter Bürgermeister der abhängigen Kommune und vier Wochen lang noch erster Verwaltungschef der selbstständigen Gemeinde Herdorf.
Quellen
  • Siegener Zeitung, Ausg. Altenkirchen - (2005), 252 vom 29.10., S. 6
GND-Nr. 1051169992
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04113
Zuletzt bearbeitet:14.04.2010
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Ernsthausen, Karl Adolf August von / 1827-1894

Geburtsdatum14.03.1827
GeburtsortGummersbach
Sterbedatum19.08.1894
SterbeortBonn
Berufe/StellungenPolitiker
FachgebieteÖffentliche Verwaltung
Biogramm Regierungspräsident. - 1845 Abitur in Köln, Studium der Rechte in Heidelberg und Bonn, 1848 Auskultator am Landgericht in Koblenz, führende Rolle in der Bonner Studentenschaft während der Revolution 1848/49, 1850 Gerichtsreferendar bzw. Regierungsreferendar in Köln, 1851 Landratsamtsverweser in Altenkirchen, 1852 desgleichen in Simmern, 1853 Regierungsassessor, 1854 kommissarischer Landratsamtsverwalter in Geldern, 1857-1865 Landrat des Kreises Moers, 1865/66 vertretungsweise Oberbürgermeister v. Köln, 1866-1870 Regierungspräsident in Königsberg, 1870-1874 Regierungsräsident in Trier, 1875-1879 Bezirkspräsident in Kolmar, 1879-1888 Oberpräsident der Provinz Westpreußen. Ernennung zum Wirkl Geheimen Rat, Major der Landwehr-Artillerie, Ehrenbürger v. Danzig und Elbing. - 1865-1866 und 1869-1870 war Mitglied des preussischen Abgeordnetenhauses. - --- [Daten übernommen aus: Bernhard Simon, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Bernd Haunfelder: Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus 1849-1867, Düsseldorf 1994, 387
  • Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816-1945, Düsseldorf 1994, 436 f
GND-Nr. 1051207924
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta0296
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
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Frank, Heike / 1960-

Geburtsdatum1960 [⇒ 2025 - 65. Geburtstag]
WirkungsorteNeuwied ; Lahnstein
Berufe/StellungenLehrerin ; Gestalttherapeutin ; Beraterin
FachgebieteBildung. Erziehung ; Psychologie
Werke (Auswahl)Lehrer am Limit, 2010
Biogramm Studium der Musik mit 1. und 2. Staatsexamen; 1991-1996 Weiterbildung zur Gestalttherapeutin in Würzburg; als Musiktherapeutin in der Jugendpsychiatrie in Neuwied tätig; danach Tätigkeiten an einer Kurklinik und einer Jugendhilfeeinrichtung; seit 1998 mit eigener Praxis in Lahnstein selbständig; weitere Praxis in Lauterbach seit 2010.
Quellen (WWW)
GND-Nr. 142229202
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04432
Zuletzt bearbeitet:16.11.2010
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Heinrich / de Litore / 1250-1325

Andere NamensformenHeinrich / de Litore / der Jüngere
Geburtsdatumum 1250
Sterbedatuman einem 18.05. vor 1325
SterbeortTreis-Karden
Berufe/StellungenKanoniker
FachgebieteKirche
Beziehungen (Link)Rufus / de Litore / 1250-1335
Biogramm Er begegnet als Kanoniker im Stift Karden seit 1285 u. war der Neffe des Heinrich d.L. in dessen Testament vom 7.3.1285 er als Haupterbe genannt wird. Zusammen mit seinem Bruder, dem Kanoniker Konrad Rufus stiftete er in seinem Testament vom 9.8.1318 an ihrem an der Mosel gelegene Haus in Karden eine Klause für Frauen. Hier sollen nur Schwestern aus seiner Familie u. der des Rudolf v. Fankel aufgenommen werden. Sollte das Haus einmal aufgehoben oder aussterben, so fallen die Stiftungsgüter in den Orten Brohl, Brachtendorf, Pillig, u. Kaveloch (b. Klotten) der Stiftskirche u. der Vikarie St. Georg zu. - Siegel: Spitzoval. Im Feld zwei Schlüssel mit nach auswärts gerichteten Bärten, die rhombischen Schlüsselgriffe liegen z.T. aufeinander. Ein ähnliches führte auch der Kustos Johann v. Cochem (1251/60). --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Pauly, Ferdinand: Das Stift St. Kastor in Karden an der Mosel, (Germania Sacra, [Neue Folge] 19), Berlin 1986, S. 368/9
GND-Nr. 1051194911
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0572
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
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Landau-Schneebeli, Edwin Maria / 1904-2001

Geburtsdatum20.09.1904
GeburtsortKoblenz
Sterbedatum02.01.2001
SterbeortZürich
WirkungsorteKoblenz
FachgebieteKultur
Biogramm 1982/83 Kulturpreisträger der Stadt Koblenz
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
GND-Nr. 105117919X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0517
Zuletzt bearbeitet:11.11.2005
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Lentz, Nikolaus / 1793-1870

Geburtsdatum15.07.1793
GeburtsortWittlich-Neuerburg
Sterbedatum27.01.1870
SterbeortZeltingen-Rachtig-Rachtig
Berufe/StellungenPfarrer / Katholische Kirche ; Erfinder
FachgebieteKirche ; Architektur. Bautechnik
Werke (Auswahl)(Auswahl): Beantwortung der Bischöflich Preisfrage über das Lehren und Lernen der Wissenschaften und Künste, Trier 1837 ; Kurze Sittensprüche meinerseits nach den bekanntesten Sprüchwörtern für die Jugend, welche aber auch v. den Erwachsenen beherzigt zu werden verdienen ; gesammelt und nach dem System des Religions-Unterrichts gereiht, Rachtig 1836 ; Unterricht über den Ehestand als Handbuch für solche, die heurathen wollen und die wirkl verheurathet sind, Koblenz 1831 ; Urkundl. Geschichte der Pfarrei Rachtig, der ehemal Mutterkirche v. Zeltingen, Erden und Lösenich, Rachtig 1836 ; im Anhang: 200 Jahre Übersicht über die Qualität der Weinlese Zeltingen aus dem Frühmesserbuch 1638-1835 ; Aufsätze, besonders 1848, im Trierischen Volksboten, der Bernkasteler Zeitung u.a. ; Weitere Bibliographie bei Nachtwey
Biogramm Pfarrer, Erfinder. - Gymnasium in Trier und Studium der Theologie am Priestersemin. Trier. Priesterweihe 1818 in Metz. Vikar 1818 in Rapperath, 1822 in Strotzbüsch und 1823 in Rachtig. Dort 1831 Pfarrer und 1850 Definitor für das Dekanat Bernkastel. Neben seiner seelsorgerl Arbeit, die sich auch in vielen Publikationen äußerte, entfaltete L eine reiche handwerkl Tätigkeit, die er jeweils den Pfarrangehörigen zugute kommen ließ. Unter seinen praktischen Erfindungen hat sich die erstmalige Konstruktion eines Fahrrades in den Jahren 1851/52, v. ihm "Reitmaschine" genannt, in der Erinnerung erhalten. Geradezu modern war seine Mahnung gegenüber Besuchern: "Rauch ist hier nicht Brauch, denn es ist des Teufels Hauch". - --- [Daten übernommen aus: Rudolf Marx, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Peter Kremer: Rektor Johannes v. Neuerburg und Pfarrer Nikolaus L aus Neuerburg, Pfarrer in Rachtig, in: Jahrbuch des Landkreises Bernkastel-Wittlich, 1978, 119
  • Nikolaus Hebler: Burg Neuerburg "novum castrum" und Dorf Neuerburg bei Wittlich, Neuerburg o.J., 41
  • Karl Nachtwey: Nikolaus L aus Neuerburg-Wittlich, Pfarrer zu Rachtig a.d. Mosel, ein Genie, in: Der Kreis Wittlich, Düsseldorf 1927, 137-139
  • Friedrich Roßnick: Nikolaus v. Rachtig, in: Heimatgeschichte und Heimatpflege Nr.5/6, Sonderbeilage der "Bernkasteler Zeitung" Nr.156 v. 9.07.1928, 3 f.
  • Der Weltklerus der Diözese Trier seit 1800, Trier 1941. Fortgeführtes und ergänztes Exemplar im Bistumsarchiv Trier, 207
GND-Nr. 1051210593
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta0732
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
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Levy, Abraham Philipp / -1785

Sterbedatum15.03.1785
SterbeortTrier
Berufe/StellungenArzt
FachgebieteMedizin. Tiermedizin
Biogramm Arzt. - Geburtsdaten unbekannt - A war angesehener Arzt und Vorsteher der jüdischen Gemeinde Trier. Er wurde auf dem jüdischen Friedhof an der Weidegasse in Trier beerdigt - A war der Sohn des Josua Feibelmann, genannt Philipp Levy, ebenfalls Arzt in Trier, verst. 1725 - L war der erste Jude, der an der Universität Duisburg promoviert wurde (1727). Seit dem 10.06.1727 war er Arzt in Trier. Zwischen 1761 und 1768 war er Leibarzt des Kurfürsten Johann Philipp v. Walderdorff, ferner Arzt des städtisch. Waisenhauses. Er lebte bis 1785 in der Rahnengasse 320. - --- [Daten übernommen aus: Annette Haller, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Annette Haller: Das Protokollbuch der jüdischen Gemeinde Trier (1784-1836), Frankfurt a.M. 1992, 322 ff.
  • Dies: Die Mikwen der Gemeinde Trier, in: Menora, Jahrbuch für deutsch-jüdische Geschichte, 1993, 203-211
  • Annette Haller: Der jüdische Friedhof an der Weidegasse in Trier, Trier 2000,
  • Adolf Kober: Rhein. Judendoktoren, vornehml des 17. und 18. Jhs, in: Festschrift zum 75jährigen Bestehen des Jüdisch-Theol Seminars Fraenckelscher Stiftung, Band 2, Breslau 1929
  • Ders: Jüdische Studenten und Doktoranden der Universität Duisburg im 18. Jh. Ein Beitrag zur Geschichte der Aufklärung, in: Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums, 75 (Breslau 1931), Hildesheim 1982, 118-127
  • Ders: Zur Geschichte der jüdischen Ärzte, in: a.a.O. 83, (NF 47), Berlin 1939/Tübingen 1963, 305-312.
GND-Nr. 1051210658
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Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
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Lödding, Bernhard / 1906-2000

Geburtsdatum16.09.1906
GeburtsortHaltern
Sterbedatum07.12.2000
SterbeortNeustadt (Wied)
Berufe/StellungenLehrer
FachgebieteBildung. Erziehung
Biogramm In Haltern besuchte er die Volksschule u. das Gymn. Nach dem Abitur trat er 1928 in die Ordensgemeinschaft der Dehonianer ein. Seine ersten Gehversuche im Ordensleben machte er im Kloster Maria Martental. Das Noviziat absolvierte er in Luxemburg u. legte hier 1929 die ersten zeitlichen Gelübde ab. Am 29.6.1934 im Freiburger Münster zum Priester geweiht, danach ab 1935 Missionar in Südafrika, er wurde zurückgerufen um sich der Provinzleitung zur Verfügung zu stellen, denn die Gestapo hatte alle Klöster durchsucht u. die Telefone abgehört, die Rektoren u. Ökonomen mit Prozessen unterworfen. Auch er war von der Gestapo verhört u. ohne nähere Begründung vorübergehend ins Gefängnis gesteckt. 1941 wurde er nach Maria Martental versetzt, um als Pfarrvikar in der Wallfahrtskirche die Seelsorge für die Pilger und für Leienkaul zu übernehmen. Das Kloster war von der Gestapo beschlagnahmt bzw. enteignet worden. Pater B.L. lebte in der Baracke, eng verbunden mit den Pilgern, die trotz aller Verbote ihre Sorgen zur Muttergottes brachten. Diese Zeit war für ihn die bewegendste seines Lebens. Nach dem Einmarsch der Amerikaner nahm er die Klosteranlage wieder in Besitz, am 6.3.1945 u. holte Bruder Eligius wieder zurück. Von 1946/52 war Pater B.L. Rektor des Klosters, ab 1952 Rektor in Osnabrück, dann ab 1958 wieder in Maria Martental, 1966 Rektor in Neustadt, wo er 34 Jahre bis zu seinem Tode blieb. Auch im Provinzrat prägte er das Geschehen in der Ordensprovinz mit. Hier in Neustadt konnte er sein goldenes Priesterjubiläum feiern, wie auch den 70. Jahrestag seiner Priesterweihe. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Schug, Die Geschichte der Dekanate, Trier 1966, S. 366/7
  • Die biographischen Daten sind im wesentlichen Teilen dem Nachruf entnommen, den Pater Flatau in Neustadt gehalten hat (Archiv Kloster Maria Martental)
GND-Nr. 1051194962
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Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
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Lorscheid, Bernhard / 1913-1987

Geburtsdatum08.06.1913 [⇒ 2023 - 110. Geburtstag]
GeburtsortKoblenz
Sterbedatum07.08.1987
WirkungsorteTrier
Berufe/StellungenHochschullehrer
FachgebieteBildung. Erziehung
Biogramm Professor der Philosophie an der Theologischen Fakultät Trier
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
GND-Nr. 1051179343
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Zuletzt bearbeitet:11.11.2005
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Philippi, Peter / 1866-1945

Geburtsdatum30.03.1866
GeburtsortTrier
Sterbedatum17.08.1945
SterbeortRothenburg / Tauber
Berufe/StellungenMaler
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Werke (Auswahl)Eine aesthetische Zeitfrage in: Trierische Zeitung, Nr.370 v. 6.12.1902 ; Das Kurhaus auf dem Kockelsberge - in: Trierische Zeitung, v. 19.11.1889 ; Werke: Gemälde mit Bezug zu Trier: Der Besuch (1899 und 1902), Feiertag (1899 und 1922), Winkelweisheit (1897 und 1903), Weihnachtsmarkt (1904), Großmutter vor Weihnachten/Frau v. Calker (1922), Morgenstunde (1904, mehrfach wiederholt), Bildnis Albert v. Bruchhausen (1926) ; Beim Krämer (1917, mehrfach wiederholt) ; Wiedergaben im Neues Trierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1999, 7-35
Biogramm Genremaler und Porträtist. - Nach Besuch des Gymnasiums in Trier Militärdienst. 1886 Aufnahme in die Kunstakademie Düsseldorf und dort Mitglied im "Akademischen Verein Tartarus" - Ehrungen: Kunstwart-Mappe (1906 und 1921), Goldene preuss. Medaille (1910), Professor der Bildenden Künste in Bayern (1926), Jubiläumsausstellung in Trier, Verleihung der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft (1941) - *Heirat: 1. 1905 mit Constanze Schmitz, 2. 1923 mit Elisabeth Pies. - --- [Daten übernommen aus: Christoph Krapp, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Die kleine Stadt und ihre Menschen. Mit Einführung v. Carl Meißner, Stuttgart-Weil-der-Stadt 1938
  • W. Blatt: Die Heimatkunst in der 1. Ausstellung "2000 Jahre Christen in Trier": "..aber bei euch soll es anders sein", Trier 2000, der Trierer Künstlergilde, in: Kur-Trier 1920, 89-91
  • Gisela Brach: Der Trierer Maler Peter P (1866-1945), in: Neues Trierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1990, 151-153
  • Beate Decker: Peter P. Leben und Werk. Einer der letzten Meister des Genre, Magisterarbeit Trier 1990
  • Christoph Krapp: Notizen zu Biographie und Werke des Trierer Malers Peter P (1866-1945), in: Neues Trierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1999, 45-64
  • Martin Mendgen: Kleine Erinnerungen an Peter P, in: Trierisches Jahrbuch, 1950 bis 1960, 1958, 60-63
  • Erich Pies: Christian Stöck und Peter P, in: Neues Trierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1992, 233-241.
GND-Nr. 142749028
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Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
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Rintelen, Ferdinand Klemens Otto / 1839-1930

Geburtsdatum25.10.1839
GeburtsortMünster / Westfalen
Sterbedatum02.12.1930
SterbeortGodesberg
WirkungsorteDaun ; Bernkastel-Kues
Berufe/StellungenLandrat
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Werke (Auswahl)Gerichtsverfassung und Justizverwaltung.., Paderborn 1889 ; Die kirchenpolit. Gesetze Preußens und des Deutschen Reichs in ihrer Gestaltung nach dem Abänderungsgesetz v. 29.04.1887, Paderborn 1887 ; Systematische Darstellung des gesammten neuen Prozeßrechts.., Breslau 1881 ; Über den Einfluß neuer Gesetze auf die zur Zeit ihrer Emanation bestehenden Rechtsverhältnisse.., Breslau 1877
Biogramm 1856 Fahnenjunker, 1859 Offizier, 1864 Teilnahme am Krieg gegen Dänemark und 1866 Preußens gegen Österreich - R schied 1868 als Invalide aus der Armee aus und wurde 1869 als Amtmann zur Verwaltung des Amtsbezirks Sprockhoevel (Westfalen) berufen; 1872 wechselte er in den Amtsbezirk Ibbenbüren. 1876 kommissarisch und 1878 definitiv Landrat des Kreises Daun. 1881 kommissarisch und 1882 definitiv Landrat in Bernkastel, wo er bis zur Pensionierung 1903 tätig blieb. - R war als bescheidener und guter Landrat im Kreis Bernkastel sehr beliebt. Besonders bemühte er sich um die Verkehrserschließung, insbesondere um den Bau der Mosel- und Hunsrückbahn. - *Heirat: mit Josephine v. Lom. - --- [Daten übernommen aus: Claudia Schmitt, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Landeshauptarchiv Koblenz Abt. 442, Nr. 7182, 9675, Best. 403 Nr. 14514
  • Peter Neu: Landräte der Kreise Wittlich und Bernkastel, Friedrich [Ferdinand] R, Landrat des Kreises Bernkastel 1881-1903, in: Jahrbuch des Landkreises Bernkastel-Wittlich, 1990, 83-86
  • Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816-1945, Düsseldorf 1994, 694
  • Erwin Schaaf: Die Epochen des 20. Jahrhunderts, in: Zeitenwende. Das 20. Jahrhundert im Landkreis Bernkastel Wittlich, bearbeitet von Erwin Schaaf, Wittlich 2000, 15-256, 18 f.
  • *Abbildungen: Erwin Schaaf: Die Epochen des 20. Jahrhunderts, in: Zeitenwende. Das 20. Jahrhundert im Landkreis Bernkastel Wittlich, bearbeitet von Erwin Schaaf, Wittlich 2000, 15-256, 19
GND-Nr. 1051212766
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta1058
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006
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Sallet, Friedrich von / 1812-1843

Geburtsdatum20.04.1812
GeburtsortNeiße
Sterbedatum21.02.1842
SterbeortReichau
Berufe/StellungenSchriftsteller
FachgebieteSchreiben. Dichtung
Werke (Auswahl)Sämtl. Schriften. 5 Bände Leipzig 1845-1848 ; Auswahl: Contraste und Paradoxen Novelle, 4. Aufl München 1909 ; Funken, Trier 1838 ; Laien Evangelium, Breslau 1844 ; Das Leben ist ein Traum. Eine seltsame Historie in drei Abentheuern - in: Hessische Blätter. Beiträge zur Unterhaltung und Belehrung, Nr.37-39, 1831 ( = eine inkriminierte Schrift S's) ; Schön Irla. Ein Mährchen, Trier 1838 ; Die lange Nase. Dramatisches Mährchen, (posthum) 1843) ; Die wahnsinnige Flasche. Heroisches Epos in zwei Sitzungen, 1838
Biogramm Dichter. - S war seit 1824 im Kadettenkorps Potsdam und Berlin, 1829 Leutnant in Mainz. Wegen angebl despektierl Äußerungen in einer kleinen Humoreske über den Gamaschendienst wurde S v. Kriegsgericht zu Dienstentlassung und 10 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, aber v. Friedrich Wilhelm III. zu zwei Monaten Festung begnadigt. Ab Juni 1832 war er beim 30. Infanterie-Regiment in Trier. Hier bildete S mit Eduard Duller einen Freundeskreis junger und liberaler, für Kunst und Theater aufgeschlossener Intellektueller (F.A. Wyttenbach, P. Junk, Ph. Laven, C. Troschel, N. Saal, Ch. Ruben u.a.). Nach abgebrochenem Besuch der Kriegsschule in Berlin 1837 erneut in Trier, wo er 1838 aus dem Militärdienst ausschied. S ging als freier Schriftsteller nach Breslau. - In Trier waren Werke entstanden, in denen S sich als Epigone der Romantik zu erkennen gab. Die Novelle "Contraste und Paradoxen" zeigte Kritik am Zeitgeist und bedeutete damit eine Annäherung an das Junge Deutschland. Sein Hauptwerk "Laien-Evangelium" ist ein Kompositum geistlich und weltl. Dichtung aus Hegel'schem Geist. - --- [Daten übernommen aus: Guido Groß, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Allgemeine Deutsche Biographie, 55 Bde., Berlin 1875 ff, 33, 717-727
  • Guido Groß: S, in: Kurzbiographien von Mittelrhein und Moselland, Trier 1967-1975, 131
  • Wilhelm Große: Friedrich v. S
  • ein Dichter in Trier, in: Neues Trierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1994, 105-112
  • Otto Hundertmark: Friedrich v. S. Ein Dichterphilosoph, Würzburg 1916
  • Leben und Wirken Friedrich v. S's. Hrsg. v. einigen Freunden des Dichters, Breslau 1844.
GND-Nr. 118605089
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta1097
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006

[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
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über: Sallet, Friedrich von / 1812-1843
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