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Werner / von der Leyen / 1360-1435

Geburtsdatumum 1360
Sterbedatum28.04.1435
SterbeortDietkirchen / Limburg, Lahn
Berufe/StellungenPropst
FachgebieteKirche
Biogramm Er entstammte einem zum Fürstenrang aufsteigenden Ministerialengeschlecht u. ist ein Sohn des Ritters W.v.d.L. u. der Sophia Waldbott v. Ulmen - W.v.d.L. wird 1395 zum Domherrn nominiert, erscheint als solcher 1397 u. wurde 1421 im Kapitel aufgenommen. Er studierte 1402 in Heidelberg, wo er 1405 zum Bacc. in iure promoviert, u. 1419/20 in Köln. Der Erzb. von Trier verleiht ihm am 1.9.1424 das durch den Tod des Kuno Raugrafen vakante Archidiakonat im Stift St. Lubentius in Dietkirchen. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm [Zur Familie von der Leyen:] Adelsgeschlecht ab dem 13. Jahrh. im Rhein-Mosel-Gebiet. Seit 1308 Stammsitz in Kobern-Gondorf. Im Laufe des späten Mittelalters in die Reichsritterschaft aufgestiegen, Reichsfreiherrn (1653) Reichsgrafen (1711) und Reichsfürsten (1806). Sie stellten zahlreiche weltliche Amtsträger und waren an den wichtigsten deutschen Domstiften mit zahlreichen Kanoniker vertreten. Drei Mitglieder des Hauses stiegen zu Kurfürsten auf: Johann VI. (1556/67), Karl Kaspar (1652/56) in Trier u. Damian Hartard (1675/78) in Mainz. Johann sen. war von 1436/39 Amtmann in Cochem, Johann "der Junge" von 1444/52 Amtmann zu Cochem u. Ulmen, Jürg von 1534/48 u. Damian von 1600/01 Amtmann in Cochem, Ulmen u. Daun. Georg v.d.L. war ab 1507 Archidiakon in St. in Trier u. wurde 1533 Archidiakon und Propst im Stift Karden, er starb bereits im gleichen Jahr am 27.12.Die Besitzungen der Familien befanden sich u.a. in Pommern, hier hatten sie eine weitere Burg, die beim Bahnbau abgerissen wurde. --- [Text übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Holbach, Rudolf: Stiftsgeistlichkeit im Spannungsfeld von Kirche und Welt, 2 Bände, Trier 1982, (Trierische Historische Forschungen) 261, 269, 386, 524
  • Struck, Das Stift St. Lubentius in Dietkirchen, (=Germani Sacra, [Neue Folge] 22), Berlin 1986, 303
  • Das Erzstift Trier im Zeitalter der Glaubensspaltung, Münster 1966
  • Friderichs, Ein Opfer des Bahnbaues, in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus v. 17.12.1977
  • Janssen, Kurtrier in seinen Ämtern, (Rheinisches Archiv 119) Bonn 1985, 116-303f.
  • Karbach, Ein baufreudiges Adelsgeschlecht, in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus v. Mai 1980
  • Kaspar/Borck, Archiv v.d.L. erworben, Unsere Archive Nr. 39, v. 19. Mai 1996
GND-Nr. 1051194830
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0566
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek
Germania sacra


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