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Bruns, Karin / 1918-1997

Andere NamensformenRoss, Karin / 1918-1997 [Geburtsname] ; Siegle-Bruns, Karin / 1918-1997 [2. Ehename]
Geburtsdatum25.02.1918
GeburtsortFrankenthal (Pfalz)
Sterbedatum02.10.1997
SterbeortHeidelberg
WirkungsorteBerlin ; Frankenthal (Pfalz) ; Handschuhsheim
Berufe/StellungenZeichnerin ; Grafikerin ; Bühnenbildnerin
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Biogramm Ab 1929 künstlerischer Unterricht bei Walter Perron in Frankenthal; Besuch der "Freien Akademie" Mannheim, danach dort einer Modeschule; 1938-1945 Aufenthalt in Berlin: Studium an der Hochschule für Bildende Künste, wurde bekannt als Modezeichnerin; Mitarbeiterin beim Scherz-Verlag, eigenes Atelier; 1943 Zerstörung des Ateliers bei einem Bombenangriff; sie fand Aufnahme bei Johnny Bruns in Potsdam; 1945 flüchteten beide aus Berlin nach Frankenthal; 1945 Heirat mit Johnny Bruns; 1949 Geburt der Tochter; wegen des Todes ihres Mannes 1952 gab sie Pläne der Rückkehr nach Berlin oder Umzug nach Hamburg auf; 1959 wurde ihr ein Stipendium für Salzburg zugesprochen; 1964 Heirat mit dem Bildhauer Theo Siegle; 1968 Bezug des gemeinsamen Hauses in Handschuhsheim; 1973 starb ihr Mann; 1967 Verleihung des Pfalzpreises für Graphik; 1992 Verleihung des Kunstpreises mit der Picasso-Medaille der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde; sie veranstaltete zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland; Mitglied des Künstlerbundes Rhein-Neckar, der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler und der Pfälzischen Sezession; sie ließ sich in ihren Arbeiten gern von großer Dichtung inspirieren und entwickelte einen einzigartigen graphischen, mit Mischtechniken durchsetzten Stil; für das Heidelberger Theater fertigte sie mehrere Bühnenausstattungen
Quellen
  • Rheinland-Pfälzerinnen. Frauen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur in den Anfangsjahren des Landes Rheinland-Pfalz, 2001, S. 62-65
GND-Nr. 118674889
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/ps01361
Zuletzt bearbeitet:09.12.2014
Weitere Informationen:
Suche in der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie nach landesbezogenen Büchern und Aufsätzen
von: Bruns, Karin / 1918-1997
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über: Bruns, Karin / 1918-1997
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B3Kat - Verbundkatalog Bayern, Berlin und Brandenburg
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Fried, Moses / 1866-1942

Geburtsdatum13.03.1866
GeburtsortMerxheim
Sterbedatum10.08.1942
SterbeortKonzentrationslager Theresienstadt
WirkungsorteBad Sobernheim
Berufe/StellungenPferdehändler ; Verfolgter
FachgebieteHandel. Dienstleistung ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Marum, Heinrich / 1848-1942
Biogramm Heirat mit Bertha, geb. Kahn; Anfang der 30er Jahre einer der Vorsteher der jüdischen Gemeinde Bad Sobernheims, neben Heinrich Marum; am 26.07.1942 wurden er und seine Frau, als zwei der letzten 12 Juden Sobernheims, zum "Sammellager" in Bad Kreuznach eingezogen; am Tag darauf Transport mit einem Sonderzug zum Ghetto Theresienstadt
Quellen
  • Ziemer, Hans-Werner: Bad Sobernheimer Juden starben in Theresienstadt, in: Rhein-Zeitung, Ausg. U, vom 10.08.2017, S. 25
  • Berkemann, Hans-Eberhard: Gedenkfeier zum 50. Jahrestag der letzten Deportation aus Sobernheim am 26.07.1992, in: Sachor, Beiträge zur jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz, 4 (1994), 2 = H. 7, S. 24-28 (Gesehen am: 17.11.2017)
Quellen (WWW)
GND-Nr. 1144652812
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06400
Zuletzt bearbeitet:17.11.2017
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
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Marum, Alfred / -1958

Sterbedatum21.08.1958
SterbeortAndover / Mass.
WirkungsorteBad Sobernheim
Berufe/StellungenUnternehmer
FachgebieteIndustrie. Handwerk
Biogramm Führte die Strumpffabrik Marum zu Welterfolg; Sohn des Unternehmers Moritz Marum; übernahm die Strumpffabrik des Vaters zusammen mit seinem Bruder, der 1930 jedoch ausstieg; war Mitglied im Stadtrat Sobernheim; wanderte 1938 nach der Reichsprogromnacht nach Amerika aus; verlor die Besitzrechte der Sobernheimer Werke während der nationalsozialistischen Diktatur; 1948 wurde die Sobernheimer Strumpffabrik wieder in seinen Besitz überführt; schenkte Sobernheim 1951 einen Park.
Quellen
  • Oeffentlicher Anzeiger / Stadt und Kreis Bad Kreuznach. - (2008), 167 vom 19.7., S. 29
GND-Nr. 1051163536
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk03181
Zuletzt bearbeitet:29.10.2008
Weitere Informationen:
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Marum, Sara / 1816-1902

Andere NamensformenMarcus, Sara / 1816-1902 [Geburtsname]
Geburtsdatum16.06.1816
GeburtsortHüffelsheim
Sterbedatum11.12.1902
SterbeortBad Sobernheim
WirkungsorteBad Sobernheim
Berufe/StellungenUnternehmerin
FachgebieteIndustrie. Handwerk
Beziehungen (Link)Marum, Heinrich / 1848-1942
Marum, Ludwig / 1882-1934
BeziehungenMarum, Anselm / 1805-1865
Biogramm Stammt aus einer großen und wohlhabenden Familie; ihre Wurzeln befanden sich in Spanien, von wo aus sie wegen antisemitischen Verfolgungen zuerst in die Niederlande, dann nach Südwestdeutschland einwanderten; Anselm (Amschel) Marum, Handelsvertreter für die Kreuznacher Firma "A. Wolff jr.", geführt von Caroline Wolff, begann im Jahr 1829 eine lange briefliche Werbung (die Briefe befinden sich heute im Leo Baeck Institute, Center for Jewish History in New York) um die Schwester seiner Chefin, Sara Marcus; sie heirateten am 28.08.1842; sie übernahmen den Betrieb von Caroline Wolff; nach Anselms Tod 1865 wandelte Sara die Firma um in die "Strumpf-Fabrik A. Marum Witwe", die von ihr und ihren Söhnen zu einem erfolgreichen Unternehmen ausgebaut wurde, das bis 1982 bestand; die Familie besaß einen weitläufigen Privatgarten, der später der Stadt geschenkt wurde und heute als "Marumpark" bekannt ist; ihr Begräbnis war das erste auf dem 1902 neu eröffneten Teil des jüdischen Friedhofs in Sobernheim; ihr Sohn Heinrich Marum wurde 1942 im Ghetto Theresienstadt ermordet; ihr Ur-Urgroßenkel Ludwig Marum war ein bedeutender Rechtsgelehrter und Politiker und wurde 1934 im Konzentrationslager Kislau ermordet; der letzte Nachkomme der Familie, Andrew Marum, lebt in den USA
Quellen (WWW)
GND-Nr. 1144535840
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06399
Zuletzt bearbeitet:14.11.2017
Weitere Informationen:
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