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Rath, Hans / 1899-1970

Geburtsdatum10.01.1899
GeburtsortCochem
Sterbedatum08.01.1970 [⇒ 2020 - 50. Todestag]
SterbeortCochem
Berufe/StellungenBankdirektor
FachgebieteHandel. Dienstleistung
Biogramm In Cochem besuchte er die Volksschule sowie die höhere Schule u. machte seinen Abschluss in Koblenz. Am 1.4.1916 trat er bei der Cochemer Volksbank in die Lehre ein, wurde aber bald Soldat u. diente im 1. Weltkrieg an der Front. Von 1921/23 war er bei der Dresdner Bank in Frankfurt a.M. Als er nach Cochem zurückkam, half er der Volksbank über die schwere Zeit der Inflation. Er rückte zum Prokuristen auf u. wurde 1953 Bankdirektor u. damit Vorstandsmitglied der Cochemer Volksbank. Sein Pflichtbewusstsein u. sein Arbeitseinsatz, sein aufrechter Charakter u. seine menschliche Güte waren für Viele ein Vorbild. Er war ein passionierter Ruderer u. Förderer der Cochemer Rudergesellschaft, er errang mehrere Siege. Für seine über 50-jährige Tätigkeit bei der Cochemer Volksbank verlieh ihm der Bundespräsident Dr. Lübke am 1.6.1966 das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am Band, das ihm von Landrat Bartos am 10.6.1966 im Hotel "Germania" in Cochem im Namen von Ministerpräsident Dr. Peter Altmeier überreicht wurde. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Gattow, Bundesverdienstkreuz für H.R, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 12.6.1966
  • ders. Bankdirektor H.R. weilt nicht mehr unter uns, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 12.1.1970
  • Todesanzeige u. Nachruf der Vereinigten Volksbank in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 10.1.1970
  • Mitteilung von Haupenthal H.W. am 6.3.2003 aus dem Redaktionsarchiv der Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) in Koblenz
  • Mitteilung von Frau Marion Voigt, Landeshauptarchiv Koblenz v. 19.3.2003.
GND-Nr. 1051198445
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0769
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek



Reineri, Matthias / 1595-1671

Geburtsdatumum 1595
GeburtsortPünderich
Sterbedatumum 1671
SterbeortZell-Kaimt
Berufe/StellungenBeamter ; Landwirt
FachgebieteÖffentliche Verwaltung ; Landwirtschaft
Beziehungen (Link)Reineri, Johann / 1636-1699
Reineri, Nikolaus / 1639-1713
Werke (Auswahl)Im Chor der Kapelle in Senhals ist eine Steintafel eingemauert, die auf ihn Bezug nimmt. Über der Inschrift befindet sich ein Wappenschild, der einen liegenden Schlüssel ausweist.
Biogramm Er heiratete 1625 Margarete Hensel u. hatte mit ihr 8 Kinder. Von 1639/68 Deputierter der "Weltlichen Ständt" bei kurtrier. Landtagen für die Stadt Zell, vor 1628/71 Notar, vor 1628/68 Stadtschreiber, vor 1642 u. nach 1660 Gerichtschreiber, vor 1639/68 Stadtrat, vor 1639/68 Gerichtsschöffe. Im Kirchenbuch von Merl wird er "Ornatissimus Dominus" bezeichnet, es wird vermutet, dass er den Hof der Waldecker v. Kaimt verwaltet hat, da 1645 Philipp Jakob Waldecker v. Kaimt als Paten eines seiner Kinder auftritt. M.R. hatte Häuser in Kaimt, Pünderich mit Kelterhaus, Briedel, ein halber Anteil an einem Haus in Senheim, zwei Drittel Anteil an einem Haus in Merl, in Zell neben dem Kelterhaus, Weingärten u. Gärten in Kaimt, Pünderich, Briedel, Burg, Zell, Senheim. Geld hatte er ausgeliehen an die Gemeinde Pünderich, Merl, Mastershausen u. Hontheim. Er zahlte im Jahre 1654 5727 Rtlr. an Steuern, was 12,6 % des gesamten Steueraufkommens von Kaimt entsprach. Von seinen Söhnen wurden zwei Priester. Der am 16.5.1627 in Kaimt geborene Wilhelm stirbt am 17.8.1702 als Pastor ( seit 1680) von Pünderich. Matthias R. jun, geboren 23.4.1630 in Kaimt, stirbt bereits am 28.5.1667. Er ist Pastor in Reil und zugleich Rektor in Senhals; sein Sohn Johann Reineri wurde Stadtschultheiß und sein Sohn Nikolaus Reinieri Landtagsabgeordneter und Stadtschreiber. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Kumar, Die Familie Reineri in Kaimt im 17. Jahrh., in: Heimatjahrbuch des Landkreises Zell v. 1964, S. 51/2
  • Münster, Die Familie Reineri in Kaimt, Zeller Heimatheft 2, 1983, S. 42/4
GND-Nr. 105119850X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0780
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
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Reineri, Nikolaus / 1639-1713

Geburtsdatum17.07.1639
GeburtsortZell-Kaimt
Sterbedatum12.01.1713
SterbeortZell-Kaimt
Berufe/StellungenAbgeordneter
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Reineri, Matthias / 1595-1671
Biogramm Er war der Sohn des langjährigen Landtagsdeputierten Matthias Reineri und seiner Ehefrau Margaretha Hensel. - N.R. heiratet 1667 die Maria Berres, mit der er 12 Kinder hatte; er wird 1688 als Schöffe u. Synodale in Kaimt genannt, von 1684 bis nach 1701 ist er im Zeller Stadtrat, von 1686 bis nach 1708 Gerichtsschöffe und von 1695 bis 1702 Stadtschreiber in der Stadt Zell. Im Jahre 1701 vertrat er das Amt Zell beim kurtrier. Landtag. Zudem war er von 1666 bis 1704 Verwalter des Wadgassener Klosterhofes in Kaimt. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Karl-Josef Gilles]
Quellen
  • Gilles, Karl-Josef: Die Geschichte der Stadt Zell bis 1816, (Schriftenreihe: Ortschroniken des Trierer Landes, Bd. 28), Trier 1997, S. 297 ff.
GND-Nr. 1051198518
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0781
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
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