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Sander, Johann Maria / 1618-1691

Geburtsdatum1618
Sterbedatum20.10.1691
SterbeortLutzerath-Driesch
WirkungsorteTrier ; Boppard
Berufe/StellungenPfarrer / Katholische Kirche
FachgebieteKirche
Biogramm Nach beendigtem Studium an der Universität in Trier trat er zunächst in den Dienst des spanischen Kriegsrats u. Kommandanten Wilhelm Anton Frangipani. Hier blieb er sieben Jahre u. ging als Regiments-Proviant-Meister ab. Seine erste hl. Messe feierte er 1644 in der Kapelle zu Driesch u. war nacheinander Pfarrer in Strotzbüsch, Ernst, Pressberg, Rüdesheim, nach 30 Jahren zog er sich als Kellner zurück in das hochadelige Jungfrauenkloster Marienberg bei Boppard. Hier wurde ihm von Bischof Johann Hugo v. Orsbeck (1676-1711) die Marianische Kirche seiner Heimatpfarrei Driesch ab 1681 anvertraut. Er verhilft der Wallfahrtskapelle wieder zu ihrem alten Ansehen. 1682 baut er aus eigenen Mittel das Rektoratshaus, die Stallungen u. die Scheune wieder auf. Am 16.8.1687 wird die Kirche von einem Blitzschlag getroffen u. von einem großen Brand zerstört. Unter seiner Leitung wird alles wieder aufgebaut, aber schon im Jahre 1689 wird die Kirche durch die einfallenden französ. Soldaten wiederum zerstört u. ausgeraubt. J.M.S. machte 1688 zugunsten der Kapelle u. des Rektorats in Driesch eine ansehnliche Stiftung u. übergab seine großartige Bibliothek, auch eine Armenstiftung machte er für die Hausarmen in Driesch u. Lutzerath. Der große Wohltäter stirbt 73-jährig u. wird vor dem Hochaltar der Marienkirche begraben. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Müller, Die Marianische Kapelle zu Driesch, Trier. Archiv, Heft XVI, Trier 1910, 65/7
  • Wolff, Festschrift zur 500-Jahr-Feier der Marienkirche in Driesch, Lutzerath 1980.
GND-Nr. 1051198879
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0814
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek



Sauerbier, Bernhard / 1913-1996

Geburtsdatum08.10.1913 [⇒ 2023 - 110. Geburtstag]
GeburtsortEiterfeld-Soisdorf
Sterbedatum29.10.1996
SterbeortHünfeld
WirkungsorteBreslau ; Treis-Karden- Maria Engelport ; Treis-Karden ; Cochem ; Kastellaun
Berufe/StellungenMönch
FachgebieteKirche
Biogramm Vater: Anton, Maurer und Landwirt, Mutter: Maria geb. Heim, acht Geschwister. - B.S. war 61 Jahre Oblate und 57 Jahre Priester. Die religiöse Prägung des Elternhauses und die Nähe zum Bonifatiuskloster in Hünfeld haben dazu beigetragen, dass sein Weg zu den Oblaten führte. Noviziat ab 1934 im Kloster Maria Engelport, ab 1935 Studium in Hünfeld. Hier Priesterweihe am 23.12.1939, ab 1941 Kriegsdienst, von 1945/47 in englischer Gefangenschaft. Im Mai 1947 begann er seine Tätigkeit als Priester und Ökonom im Kloster Maria Engelport, die er bis 1981 wahrnahm. Als Seelsorger und verständnisvoller, gütiger Beichtvater wurde er in dieser langen Zeit in vielen Hunsrückgemeinden, in den Mosel- u. Eifeldörfern bekannt. Als Ökonom von Engelport hat er sich um die Renovierung und Neugestaltung des Klosters in den 50er Jahren verdient gemacht. Sein großes Anliegen war die Landwirtschaft des Klosters, der zuliebe er die Meisterprüfung als Landwirt ablegte. Er war Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der Rotbundzucht im Kreis Cochem-Zell und machte Engelport zu einem der führenden Betriebe der Umgebung. B.S. war im Vorstand der Molkerei Kastellaun und Mitglied im Gemeinderat Treis. Nur schwer fand er sich in die Notwendigkeit, seine Tätigkeit in Engelport aus Alters- u. Gesundheitsgründen aufzugeben und 1986 in die Krankenabteilung des Bonifatiusklosters in Hünfeld überzusiedeln. Für mehr als zehn Jahre übernahm er bei all seinen Beschwerden den Gottesdienst auf der Krankenstation und half als Beichtvater in der Klosterkirche. Zwischendurch konnte er noch einige Male sein geliebtes Engelport besuchen. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: P. Anton Lösing OMI]
Quellen
  • Pies, Chronik des Oblatenklosters Maria Engelport, Bd. 1 u. 2.
  • Gattow, Pater B.S. geht in den Ruhestand, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 24.7.1991
Quellen (WWW)
GND-Nr. 1051198887
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0815
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010
Weitere Informationen:
Gemeinsame Normdatei
Deutsche National-Bibliothek


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