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Keßler, Johannes / 1900-1980
Geburtsdatum12.03.1900
GeburtsortSankt Johann / Saarbrücken
Sterbedatum17.08.1980
SterbeortHaunstetten
WirkungsorteHeidenburg ; Lonnig ; Konzentrationslager Dachau
Berufe/ StellungenPfarrer / Katholische Kirche
FachgebieteKirche
Biogramm Sohn eines Eisenbahners; Volksschule und Gymnasium in Saarbrücken; 1918-1923 Studium der katholischen Theologie in Trier; 1923 Priesterweihe; 1923 Kaplan in Horhausen; 1926 Wechsel nach Heusweiler/Saarland; 1927 Wechsel nach Münstermaifeld; im Juni 1933 erste Pfarrstelle in Heidenburg; 1938 Strafbefehl wegen Verstoß gegen das Reichsflaggengesetz: er hatte bei der Beisetzung des NS-Diplomaten vom Rath nicht geflaggt; wegen dieser und anderer Konflikte mit dem Regime 1939 auf eigenen Wunsch Versetzung nach Lonnig; am 4.4.1944 wegen regimekritischer Äußerungen im Religionsunterricht Verhaftung durch die Gestapo und Inhaftierung in Koblenz; Entlassung am 6.4.1945; danach Fußmarsch von Dachau nach Augsburg, wo er bei seiner Schwester unterkam; extrem unterernährt, unter Herzmuskelschwäche und Muskelschwund leidend, wurde er zunächst für 6 Monate krankgeschrieben; Ende 1945 Wiederaufnahme des Dienstes in Lonnig; 1970 Ruhestand, wiederum Umzug nach Augsburg zur Schwester; begraben in Rüber
Quellen
  • Draws, Gerhard: Johannes Keßler, Koblenz 2015
Weitere Informationen
GND-Nr. 1069519219
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06255
Zuletzt bearbeitet:31.05.2016

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