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Philipp / von Wildenberg / -1271
Sterbedatum1271 [⇒ 2021 - 750. Todestag]
WirkungsorteTreis-Karden- Maria Engelport
Berufe/ StellungenRitter
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Beatrix / von Engelport / -1275;
Biogramm Sein Vater Philipp von Reifferscheidt hatte Anfang des 12. Jh. die Wildenburg in der Eifel (Kreis Schleiden) erbaut und deren Namen angenommen. Mit der Heirat Philipp II. v.W. mit Irmgard von Braunshorn kam die Familie auch in den Besitz des kurtrier. Lehens der Wildburg (früher Wildenburg genannt) bei Treis. Philipp II. v.W. gilt als der eigentliche Gründer des Klosters Engelport, da er den Ort nach dem Untergang der Erstgründung 1262 durch seine drei Töchter (darunter vermutlich auch die selige Beatrix von Engelport) und weitere Dominikanerinnen neu besiedeln ließ. Dabei wird leicht übersehen, dass die materielle Ausstattung der Klostergründung auf von der Ehefrau eingebrachte Güter zurückgeht. Auch die drei Söhne Friedrich, Philipp III. und Gerhard sowie die Verwandten der Ehefrau waren dem Kloster wohlgesonnen, was sich in etlichen Stiftungen von Grundbesitz, Geld und Sachleistungen manifestierte. Der spätere Wechsel der Dominikanerinnen (1275) zum Prämonstratenserorden geht möglicherweise auf die guten Beziehungen der Familie zum Kloster Steinfeld zurück. - 1277 ist ein Enkel Ernst v.W. als Chorherr im Kloster Ravengiersburg nachweisbar. 1332/41 wird eine Katharina v.W. als Priorin in Engelport erwähnt. Ein weiterer Nachkomme des Ph.v.W. Hugo erwarb 1401 einen Teil der Burg Arras durch die Heirat mit einer Tochter des Heinrich v. Arras und war auf Bitten seines Schwiegervaters von Kurfürst Werner III. v. Falkenstein (1388-1418) damit belehnt worden. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: A Friderichs / N.J. Pies]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Mögliche Todesjahre je nach Quelle auch 1269 oder 1277. Heirat: vor 1235.
Quellen
  • Kees, Zur Geschichte der Burg und Herren v. Arras, in: Heimatjahrbuch des Landkreises Zell 1968, 103/11
  • Wackenroder, Ernst: Die Kunstdenkmäler von Rheinl.-Pfalz, 3 Band, Die Kunstdenkmäler des Landkreises Cochem, 2 Bd, München 1959, S. 742/50
  • Friderichs, Kloster Maria-Engelport bei Treis. (= Rheinische Kunststätten 3 Köln 1976), 2/4
  • Pies, Kloster Maria Engelport, Grablage adeliger Familien, Erftstadt-Lechenich 1997
  • Schleicher, Sammlung Ernst von Oidtman. Band 16. Köln 1998
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051202345
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd1045
Zuletzt bearbeitet:19.12.2012

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