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Ecarius, Fritz / 1886-1966
Geburtsdatum04.01.1886
GeburtsortKaiserslautern
Sterbedatum17.06.1966
SterbeortKaiserslautern
WirkungsorteMainz ; Zweibrücken ; Ludwigshafen am Rhein ; Kirchheimbolanden
Berufe/ StellungenAbgeordneter ; Jurist ; Oberbürgermeister ; Rechtsanwalt
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Recht
Werke (Auswahl)Die Mitgliederhaftung bei der Gesellschaft mit beschränkter Haftung und der eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht in der Rechtsprechung, Ludwigshafen 1913 (zugl. Diss., Erlangen 1913)
Biogramm
  • Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: CDU
  • Mandate: Mandat 3. Wahlperiode: Wahlkreis 7, Listenplatz 3
  • Mandat 4. Wahlperiode: Wahlkreis 7, Listenplatz 4
  • Konfession: Evangelisch
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: Volksschule, humanistisches Gymnasium, Studium der Rechtswissenschaften in München, Heidelberg und Erlangen, 1911 Assessor und Promotion zum Dr. jur., Referendar in Ludwigshafen und Frankenthal, Rechtsanwalt in Erlangen, 1920 Übertritt in den Staatsdienst, Regierungsassessor in Speyer, stellvertretender Bezirksamtmann am Bezirksgericht Pirmasens, 1921-1928 Rechtsrat und berufsmäßiger Stadtrat in Zweibrücken, 1928-1930 rechtskundiger Bürgermeister in Pforzheim / Baden (Leiter der Rechtsabteilung), leitende Stellung bei den Industriegewerkschaft-Farben-Werken in Ludwigshafen und im Bunawerk Schkopau, dort Leiter der Rechts-, Personal-, Sozial- und Wirtschaftsabteilung, 1937 Einstellung der Voruntersuchung des Gaugerichts Pfalz (wegen parteischädigenden Verhaltens, Ungehorsams gegen die Partei und beleidigender Äußerungen über Hitler und Bürckel) nach seinem Verzicht auf den OB-Posten, 25.05.1945 Verhaftung durch die US-Armee, bis 21.05.1946 Internierung im Lager Kornwestheim, nach 1945 Rechtsanwalt in Kirchheimbolanden
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1930-1937 Oberbürgermeister von Ludwigshafen
  • 1934 Mitglied der NSDAP (rückwirkend zum 01.05.1933)
  • 16.05.1949 Säuberungsbescheid des Untersuchungsausschusses Ludwigshafen: Mitläufer
  • 13.10.1949 Entscheidung der Spruchkammer Neustadt: Nichtschuldiger, am 09.11.1949 vom Landeskommissar und am 19.11.1949 vom französischen Gouverneur der Pfalz abgelehnt (wegen seiner vierjährigen Tätigkeit als OB unter dem NS-Regime)
  • Anwendung der erweiterten Mitläuferamnestie
  • 1953 Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Kirchheimbolanden
  • 1954 Mitglied des Bezirksvorstands der CDU der Pfalz
  • Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und Kreistag Kirchheimbolanden
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 01.06.1955-17.05.1963 (3.-4. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • 3. Wahlperiode: Mitglied Hauptausschuss, Rechtsausschuss
  • 4. Wahlperiode: Mitglied Petitionsausschuss, Rechtsausschuss, Zwischenausschuss.- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
Quellen
  • Carl, Viktor: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten, 3. Aufl. Edenkoben 2004, S. 187
Weitere Informationen
GND-Nr. 125080743
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0157
Zuletzt bearbeitet:01.12.2015

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