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Geißler, Heiner / 1930-2017
Andere NamensformenGeißler, Heinrichjosef Georg / 1930-2017
Geburtsdatum03.03.1930 [⇒ 2020 - 90. Geburtstag]
GeburtsortOberndorf am Neckar
Sterbedatum11.09.2017
SterbeortGleisweiler
WirkungsorteMainz ; Bonn ; Berlin
Berufe/ StellungenAbgeordneter ; Jurist ; Minister
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Werke (Auswahl)Veröffentlichungen/Vorlass: Das Recht der Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen nach Art. 4,3 des Grundgesetzes, Diss., Tübingen 1960 ; Das nicht gehaltene Versprechen. Politik im Namen Gottes, München 1997 ; Zeit, das Visier zu öffnen, Köln 1998 ; zahlreiche weitere Veröffentlichungen zu Politik und Theologie Vorlass im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin
Biogramm
  • Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: CDU
  • Mandate: Mandat 7. Wahlperiode: Wahlkreis 4, Listenplatz 1
  • Mandat 8. Wahlperiode: Wahlkreis 3, Listenplatz 2
  • Konfession: Katholisch
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: Gymnasium, Kolleg St. Blasien, 1949 Abitur, Studium der Philosophie und Rechtswissenschaften in München und Tübingen, 1953 Staatsexamen in Philosophie an der Hochschule der Jesuiten in München, 1957 Erste Juristische Staatsprüfung, Referendariat in Tübingen, Reutlingen und Rottweil, 1960 Promotion zum Dr. jur. in Tübingen, 1962 Große Juristische Staatsprüfung in Stuttgart, Richter am Amtsgericht Stuttgart, 1962-1965 Leiter des Ministerbüros des Arbeits- und Sozialministers von Baden-Württemberg (Josef Schüttler), 1965 Regierungsrat, 1997-2006 Vorsitzender der Schlichtungsstelle des Baugewerbes, Tätigkeit im Bereich Schlichtungen / Mediation (u. a. für Vereinigung Cockpit, Deutsche Telekom, Deutsche Bahn, Stuttgart 21 Plus)
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1949-1957 Mitglied der studentischen Selbstverwaltung und Vorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten
  • 1961-1965 Landesvorsitzender der Jungen Union Baden-Württemberg
  • 1965-1967 und 1980-2002 Mitglied des Bundestags
  • 1967-1971 stellvertretendes Mitglied und 1971 Mitglied des Bundesrats
  • 18.05.1967-18.05.1971 Minister für Soziales
  • 18.05.1971-23.06.1977 Minister für Soziales, Gesundheit und Sport
  • 1972 Kreisvorsitzender der CDU Mainz-Stadt
  • 1974 Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz
  • 1977-1989 Generalsekretär der CDU Deutschland
  • 1979 Mitglied der 7. Bundesversammlung
  • 1982-1985 Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit
  • 1986-1993 Vize-Präsident der Christlich-Demokratischen Internationale
  • 1989 stellvertretender Bundesvorsitzender, 1990-2000 Mitglied des Präsidiums der CDU
  • 1991-1998 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bundestagsfraktion
  • Mitglied des Landesvorstands der CDU Baden-Württemberg
  • Mitglied des Landesvorstands der CDU Rheinland-Pfalz
  • Mitglied des Landes- und Bundesvorstands der Sozialausschüsse Mitglied der Grundsatzkommission der CDU
  • Vorsitzender des Bundesausschusses für Sozialpolitik der CDU
  • 1968-1971 Vorsitzender Landeskuratorium Unteilbares Deutschland Rheinland-Pfalz e. V., 1972 Vorsitzender des Deutschen Alpenvereins, Sektion Mainz, Vorsitzender im Aufsichtsrat der Heimstätten Rheinland-Pfalz, Gründer, 1992 Vorsitzender und 2004 Ehrenvorsitzender des Kuratoriums Sport und Natur, 2002-2005 Vorsitzender der Aktion Courage, 2003 Vorsitzender des Verwaltungsrats der Ökumenischen Sozialstation Edenkoben-Herxheim-Offenbach, 2003-2005 Leiter des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing, 1970 Mitglied der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, 1970 Mitglied der Deutschen Sportkonferenz, 1972 Mitglied des Pastoralrats der Diözese Mainz, Mitglied des ZDF-Fernsehrats, im Vorstand der Bundesanstalt für Arbeit, des Kuratoriums der Europäischen Akademie für Frauen in der Politik, des Beirates der Weiße Rose Stiftung München e. V., im Beirat der Barmenia-Versicherung, im Kuratorium Deutsche Krebshilfe, 2007 Mitglied bei Attac
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 18.05.1971-17.05.1979 (7.-8. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • Ehrungen: Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (1974), Großes Bundesverdienstkreuz (1977), Bergverlagspreis des Deutschen Alpenvereins (1983), Großes Kreuz "Bernardo O'Higgings" (1992), Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg (1995), Leuchtturm-Preis von Netzwerk Recherche (2010).- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm 2010 und 2011 als überparteilicher Schlichter im Konflikt um das Bahnhofsbauprojekt Stuttgart 21 berufen
Quellen
  • Gerlach, Irene: Geißler, Heiner, in: Kempf, Udo/Merz, Hans-Georg (Hrsg.): Kanzler und Minister 1998 - 2005, Wiesbaden 2008, S. 263 - 267
  • Vierhaus, Rudolf/Herbst, Ludolf (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949 - 2002, 3 Bde., München 2002, S. 250
  • Wiedemeyer, Wolfgang: Geißler, Heiner, in: Becker, Winfried et al. (Hrsg.): Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland, Paderborn 2002, S. 245 - 246
Weitere Informationen
GND-Nr. 118690248
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0210
Zuletzt bearbeitet:01.12.2015

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