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Platten, Clemens / 1893-1971
Geburtsdatum24.11.1893
GeburtsortMörsdorf / Rhein-Hunsrück-Kreis
Sterbedatum28.07.1971 [⇒ 2021 - 50. Todestag]
SterbeortCochem
WirkungsorteMainz ; Mörsdorf / Rhein-Hunsrück-Kreis
Berufe/ StellungenAbgeordneter ; Landwirt ; Bürgermeister
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Landwirtschaft
Biogramm
  • Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: CDU
  • Mandate: Mandat 2. Wahlperiode: Wahlkreis 2, Listenplatz 3
  • Mandat 3. Wahlperiode: Wahlkreis 2, Listenplatz 2
  • Mandat 4. Wahlperiode: Wahlkreis 2, Listenplatz 2
  • Mandat 5. Wahlperiode: Wahlkreis 2, Listenplatz 2
  • Konfession: Katholisch
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: 1900-1908 Volksschule Mörsdorf, Tätigkeit im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb und in der Schwerindustrie im Ruhrgebiet, 1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, 1919-1921 Kirchenmusikschule in Trier, 1921-1951 nebenamtlicher Organist in Mörsdorf, 1922 selbstständiger Landwirt
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: Mitglied des Zentrums
  • 1924-1933 Mitglied des Kreistags Cochem
  • 1945 Mitglied der CDU
  • 1945-1949 Bürgermeister in Mörsdorf
  • Mitglied des Kreistags und bis 1952 des Kreisausschusses Cochem
  • 1959 Mitglied der 3. Bundesversammlung
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 18.05.1951-17.05.1967 (2.-5. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • 2. Wahlperiode: Mitglied Hauptausschuss
  • 3. Wahlperiode: Mitglied Agrarpolitischer Ausschuss
  • 4. Wahlperiode: Mitglied Agrarpolitischer Ausschuss
  • 5. Wahlperiode: Mitglied Agrarpolitischer Ausschuss
  • Ehrungen: Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (1963).- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Nach dem Besuch der kath. Volksschule in Mörsdorf war er ab 1908 im elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb tätig, anschließend bis 1914 als Arbeiter in der Schwerindustrie in Oberhausen. Im Ersten Weltkrieg wurde er in der Westfront eingesetzt, danach von 1919/21 Kirchenmusikschule in Trier, ab 1921 Küster u. Organist in Mörsdorf (nebenberuflich), gleichzeitig selbstständiger Landwirt ab 1922. Als Mitglied der Zentrumspartei gehörte er 1924/33 dem Kreistag Cochem an. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er dienstverpflichtet u. musste am Westwall mitarbeiten. Ab 1945 CDU, vier Jahre Bürgermeister in Mörsdorf, Mitglied des Kreistages Cochem u. bis 1952 Mitglied im Kreisausschuss. Seit 1951 Mitglied des Landtages Rheinl.-Pfalz. Von der 2. bis zur 5. Wahlperiode. Sein aufrechtes christliches Leben war geprägt durch unermüdliches Eintreten für seine Mitmenschen. Für all seine Verdienste erhielt er im Jahre 1966 den Ehrenschild des Landkreises Cochem, der Bundespräsident verlieh ihm 1963 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Im Okt. 1966 für seine 50-jährige Küster- u. Organistentätigkeit erhielt er den Päpstlichen Orden "Pro ecclesia et pontifice", vom Land Rheinl.-Pfalz wurde er mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette geehrt. 1970 erkrankte er ernsthaft u. verstarb nach Aufenthalten in verschiedenen Krankenhäusern im Marienkrankenhaus Cochem. Unter großem Geleit der Dorfbewohner u. seiner Parteifreunde wurde er in Mörsdorf zu Grabe getragen. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Werner Geisen]
Quellen
  • Mehl-Lippert, Heidi /Peckhaus, Doris Maria: Abgeordnete in Rheinl.-Pfalz, Biographisches Handbuch, 1946-1987, Koblenz 1991, S. 260
  • Amtliches Handbuch des Landtages Rheinl.-Pfalz, hrsg. Büro des Landtages, V. Wahlperiode, Mainz 1963, S. 239
  • Bettinger, Zum Gedenken, CDU-inform, Nr.1, v. Oktober 1971, S. 8
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051198100
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0522
Zuletzt bearbeitet:01.12.2015

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