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Steffen, Johann / 1902-1975
Geburtsdatum20.03.1902
GeburtsortMastershausen
Sterbedatum03.01.1975
SterbeortZell (Mosel)
WirkungsorteMainz ; Zell (Mosel)
Berufe/ StellungenAbgeordneter ; Schreiner ; Unternehmer
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Industrie. Handwerk
Biogramm
  • Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: CDU
  • Mandate: Mandat 4. Wahlperiode: Wahlkreis 2, Listenplatz 5
  • Mandat 5. Wahlperiode: Wahlkreis 2, Listenplatz 5
  • Konfession: Katholisch
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: Volksschule Mastershausen, Tätigkeit in der Landwirtschaft, 1918-1921 Schreinerlehre im elterlichen Betrieb, 1927 Meisterprüfung, 1938 Übernahme des elterlichen Schreinerbetriebs, Möbelfabrikant
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: seit 1950 aktive Tätigkeit in kommunalpolitischen Gremien auf Gemeinde-, Amts- und Kreisebene
  • 1952-1969 Mitglied des Kreistags Zell
  • Mitglied des Kreisausschusses
  • 1966-1970 Erster Kreisdeputierter des Kreises Zell bzw. Cochem-Zell
  • vor 1933 Bezirksführer in der katholischen Jugendbewegung
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 19.05.1959-17.05.1967 (4.-5. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • 4. Wahlperiode: Mitglied Petitionsausschuss, Wirtschafts- und Wiederaufbauausschuss
  • 5. Wahlperiode: Mitglied Weinbau- und Weinwirtschaftsausschuss, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss
  • Ehrungen: Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, Freiherr-vom-Stein-Plakette, Wappenschild des Kreises Cochem-Zell.- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Er wurde als ältester Sohn des Schreinermeisters Matthias St. geboren, besuchte in Mastershausen die kath. Volksschule u. erlernte im elterlichen Betrieb das Schreinerhandwerk. 1927 legte er die Meisterprüfung ab u. übernahm 1938 den Betrieb; ab 1937 Ausbau des Betriebes zur Serienmöbelfabrik mit 160 Angestellten u. Arbeitern. Vor 1933 in der kathol. Jugendbewegung als Bezirksführer tätig. Der Krieg warf das junge Unternehmen zurück; nach dem Krieg musste die Firma Küchen für die französische Besatzungsmacht herstellen. Im Jahre 1948 wurde dann die Schlafzimmermöbel-Produktion wieder aufgenommen, 1959 waren 180 Mitarbeiter beschäftigt. Von 1952/69 gehörte St. dem Gemeinderat Mastershausen (damals noch im Kreis Zell) an. Von 1952 bis zur Kreisauflösung im Jahre 1969 gehörte er als CDU-Mann dem Kreistag Zell an. Ab 1.12.1966 war er 1. Kreisdeputierter u. vertrat zwei Jahre den Landrat. Die erste Sitzung leitete er am 24.7.1967. Von 1959/67 war er Mitglied des Landtages (CDU-Fraktion) von Rheinl.-Pfalz. Nach der Neubildung des Kreises Cochem-Zell wurde er auch hier zum 1. Kreisdeputierten gewählt u. blieb es, bis Mastershausen 1970 zum Rhein-Hunsrück-Kreis kam. Er wurde mit dem Verdienstkreuz I. Klasse der Bundesrepublik Deutschland sowie mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette des Landes Rheinl.-Pfalz ausgezeichnet. Der Kreis Cochem-Zell verlieh ihm den Wappenschild u. die Kreis-CDU ernannte ihn zum Ehrenmitglied des Kreisvorstandes. Am 7.1.1975 wurde er in Mastershausen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung u. seiner Parteifreunde zu Grabe getragen. --- [Text übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Werner Geisen]
Quellen
  • Friderichs, Alfons (Hrsg.): Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell, Trier 2004, S. 341 f.
  • Mehl-Lippert, Heidi und Doris Peckhaus: Abgeordnete in Rheinland-Pfalz, Biographisches Handbuch, 1946-1987, Koblenz 1991, S. 261
  • Amtliches Handbuch des Landtages Rheinl.-Pfalz, V. Wahlperiode, Mainz 1963, S. 242
  • Chronik der Kreistagssitzung, Kreisjahrbuch Cochem-Zell 1968, S. 147
Weitere Informationen
GND-Nr. 105120089X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0691
Zuletzt bearbeitet:01.12.2015

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