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Strieffler, Marie / 1917-1987
Geburtsdatum08.05.1917
GeburtsortLandau in der Pfalz
Sterbedatum20.01.1987
SterbeortLandau in der Pfalz
WirkungsorteLandau in der Pfalz
Berufe/ StellungenMalerin ; Grafikerin
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Beziehungen (Link)Strieffler, Heinrich / 1872-1949;
Werke (Auswahl)Auf den Völkerstrassen von Nordamerika, Neustadt a.d. Weinstr., 1964 ; Ölbild Die Godramsteiner Allee, 1942 ; Ölbild Bauer mit Pferdefuhrwerk, 1975 ; Ölbild Blick von Neukastel auf Ilbesheim, 1976 ; Tuschezeichnung Bad Bergzabern - Altes Rathaus und Haus Wilms/Marktplatz, 1983
Biogramm Aufgewachsen als Tochter des Malers und Graphikers Heinrich Strieffler; von ihm gefördert, begann sie bereits mit vier Jahren zu zeichnen; 1925 Bezug eines neu errichteten Hauses in Landau mit Atelier und Werkstätten für den Vater; 1924-1928 Besuch der Vorschule an der Höheren Städtischen Töchterschule; 1928-1936 Wechsel in das Humanistische Gymnasium, Abschluss mit der Ablegung des Abiturs; danach Beginn eines Studiums zunächst an der Akademie für Angewandte Kunst in München; 1940 nach Bewerbung an der Akademie der Bildenden Künste in München dort Bestehen der Aufnahmeprüfung; 1940-1942 während der Sommermonate gemeinsam mit anderen Studenten als Erntehelferin in Polen und Westgalizien; dort Anfertigung von später in Deutschland preisgekrönten Radierungen und Zeichnungen; 1943 nach Zerstörung des Ateliers in der Münchener Akademie Rückkehr ins Elternhaus nach Landau und das dortige väterliche Atelier; 1949 Tod des Vaters; wegen fehlender öffentlicher Aufträge und seltenem Bilderverkauf musste sie sich und ihre Mutter mit Illustrationsarbeiten durchbringen; ab 1954 zahlreiche Bildungsreisen, bevorzugt nach Rom und Paris; 1955-1963 zahlreiche größere öffentliche Aufträge; 1959 Tod der Mutter; 1960-1961 Reise nach Amerika und Kanada mit künstlerischer Umsetzung ihrer Eindrücke in Aquarelle, Ölbilder und Federzeichnungen; Erstellen von Reiseberichten für die Tageszeitung "Die Rheinpfalz"; nach ihrer Rückkehr mach Landau Öffnen des Elternhauses als Künstlerhaus; mit dem Landauer Maler Philippe Steinmetz Reisen nach Flandern, in die Normandie und nach Dünkirchen; ab 1983 litt sie an einer schweren Krankheit; testamentarisch vermachte sie das Künstlerhaus der Stadt Landau; die Erfüllung ihres letzten Wunsches nach der Verwirklichung eines Strieffler-Museums wurde durch die Schaffung der städtischen Strieffler-Stiftung möglich
Quellen
  • Rheinland-Pfälzerinnen. Frauen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur in den Anfangsjahren des Landes Rheinland-Pfalz, 2001, S. 411-413
  • Carl, Viktor: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten, 3., überarb. u. erw. Auf., Edenkoben, 2004, S. 869
Weitere Informationen
GND-Nr. 119061619
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/ps04153
Zuletzt bearbeitet:16.02.2015

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