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Pauly, Ferdinand / 1917-1992
Geburtsdatum03.01.1917
GeburtsortSenheim
Sterbedatum08.03.1992
SterbeortKoblenz
WirkungsorteAndernach ; Bonn ; Trier
Berufe/ StellungenTheologe ; Kirchenhistoriker
FachgebieteKirche ; Geschichtswissenschaft
Werke (Auswahl)Bibliographie im Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte, 1949 ff, 33 (1981) 270-274 (Franz Josef Heyen) und 44 (1992) 486-487 (Wolfgang Seibrich) ; Geschichte der Gemeinde Mesenich u. des dortigen Brauweiler Hofes, Nonnenwerth 1950; Siedlung und Pfarrorganisation im alten Erzbistum Trier, 10 Bde, 1957/76: Die Hoch-Gemeinde Senheim an der Mosel, Koblenz 1959; Springiersbach. Geschichte des Kanonikerstifts und seiner Tochtergründungen im Erzbistum Trier von den Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrh, Trier 1962; Aus der Geschichte des Bistums Trier, 3 Bde, 1968/73; Die Stifte St. Severus in Boppard, St. Goar in St. Goar, Liebfrauen und St. Martin in Oberwesel (Germania Sacra, [Neue Folge] 14, Berlin 1980); Das Stift St. Kastor in Karden (Germania Sacra, [Neue Folge] 19, Berlin 1986); Mesenich an der Mosel. Beiträge zur Geschichte des Dorfes, 1988; Beiträge zur Geschichte der Stadt Boppard, 2 Bde, 1989/90.
Biogramm Abitur 1936 in Prüm. Studium der Philosophie und Theologie am Priesterseminar Trier, 1941 Priesterweihe. Anschließend bis 1948 Kaplan in Boppard und nach kurzen seelsorgerl Zwischenstationen in Mühlheim und Andernach zum Religionslehrer am Gymnasium der Franziskanerinnen auf der Insel Nonnenwerth ernannt. Nach Geschichtsstudium in Bonn 1949 Promotion zum Dr. phil. und 1955 an der Theologischen Fakultät Trier zum Dr. theol., wo P 1961 für das Fach Kirchengeschichte habilitiert wurde. 1965 wurde er zum außerordentlichen und 1968 zum ordentlichen Professor an der Theologischen Fakultät ernannt. - --- [Daten übernommen aus: Martin Persch, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Sohn des Amtsrentmeisters Peter Pauly und der Anna Bohn aus Zell. - Nach dem Abitur in Prüm (1937) Studium der Theologie und Philosophie am Bischöflichen Priesterseminar in Trier. 1941 Priesterweihe, anschließend Kaplan in Boppard, Mülheim, Andernach und ab 1948 als Religionslehrer am Gymnasium der Franziskanerinnen in Nonnenwerth. Nach dem Geschichtsstudium 1949 Promotion zum Dr. phil. in Bonn mit einer Arbeit über "Die Hoch-Gemeinde Senheim an der Mosel". 1955 promovierte er an der theologischen Fakultät in Trier zum Dr. theol. mit einer Arbeit über das Landkapitel Kaimt-Zell. 1961 habilitierte er sich dort mit einer Arbeit über das Kanonikerstift Springiersbach für das Fach Kirchengeschichte. 1965 wurde er zum außerordentlichen und 1968 zum ordentlichen Professor an der Theologischen Fakultät ernannt. Von 1962/82 ging er dort einer Lehrtätigkeit nach. Er veröffentlichte zahlreiche Monographien und Aufsätze, von denen viele auf das Kreisgebiet Bezug nehmen. 1981 wurde zum ersten Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde ernannt. Weiter wurde er 1981 mit dem Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am Band u. 1988 mit den Verdienstkreuz I. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Karl-Josef Gilles]
Quellen
  • Martin Persch: P, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Hamm bzw. Herzberg 1975 ff., 7 (1994) 102-104
  • Ders: Ferdinand P (1917-1992). Biographische Skizze, in: Kurtrierisches Jahrbuch, 1961 ff, 32 (1992) 223-233
  • Ders: Nachruf auf Prof. Dr. Dr. Ferdinand P, in: Jahrbuch des Landkreises Cochem-Zell, 9 (1993) 7-9
  • Wolfgang Seibrich: Zum Gedenken an Ferdinand P, in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte, 1949 ff, 44 (1992) 484 f.
  • *Abbildungen: Foto im Kurtrierisches Jahrbuch, 1961 ff, 32 (1992) 225
Weitere Informationen
GND-Nr. 172302978
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta0955
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006

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