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Börner, Heinz / 1922-
Geburtsdatum12.08.1922 [⇒ 2022 - 100. Geburtstag]
GeburtsortKoblenz
WirkungsorteKoblenz
Berufe/ StellungenUnternehmer ; Handwerksmeister
FachgebieteIndustrie. Handwerk
Biogramm 1938-1941 Ausbildung zum Fliesenleger mit anschließender Meisterprüfung; Gründungsmitglied des Baugewerbeverbands Rheinland; Obermeister der Innung; Landesverbandsmitglied und Mitglied des Bonner Bundesverbands; öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger; zog mit seiner Frau Ernestine Börner, geb. Haag, 1946 von Bamberg zurück nach Koblenz; übernahm den von seinenem Vater Adolf Karl Börner 1922 gegründeten Fliesenverlegerbetrieb in der Koblenzer Schützenstraße; schuf daraus zusammen mit seiner Frau 1952 die Firma Fliesen Börner GmbH, einen Fliesen Groß- und Einzelhandel und Komplettanbieter in den Bereichen Fliesen, Bad- und Sanitärausstattung; später Übernahme durch seinen Sohn Dipl.-Ing. Detlef Börner mit seiner Frau Bärbel Börner; Detlef Börner ist auch Obermeister der Fliesenleger-Innung Mittelrhein und Sachverständiger für das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk.
Quellen
  • Rhein-Zeitung, Ausg. B0. - (2009), 185 vom 12.08., S. 13
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 105116768X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk03796
Zuletzt bearbeitet:05.11.2009



Levy, Leopold / 1882-1942
Geburtsdatum29.10.1882
GeburtsortNeuwied-Oberbieber
Sterbedatum03.04.1942
SterbeortTötungsanstalt Bernburg (Saale)
WirkungsorteWiesbaden
Berufe/ StellungenKaufmann ; Unternehmer ; Verfolgter
FachgebieteIndustrie. Handwerk ; Handel. Dienstleistung ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Sohn eines Viehhändlers; 1921 Heirat mit Charlotte, geb. Baer; 1922 Geburt des Sohnes Theodor; Mitinhaber der Textilfirma "Beckhardt, Kaufmann & Co. in Wiesbaden; 1924 Eröffnung einer eigenen Wäschefabrik, im Zuge der Weltwirtschaftskrise jedoch Niedergang; 1936 Verkauf des Geschäfts; 1936 Verurteilung zu insgesamt 8 Monaten Gefängnis wegen homosexuellen Verhaltens; 1937 Scheidung; im direkten Anschluß an die Verbüßung der Strafe wurde er 1938 unter "Schutzhaft" gestellt, zunächst in Dachau, dann in Buchenwald; Ermordung in der Tötungsanstalt Bernburg/Saale; seine Verurteilung wurde nach dem Krieg bestätigt, da sie nicht auf rassistischer Verfolgung beruhte; seine Ex-Frau emigrierte 1939 unter dem Namen "Linton" in die USA und starb 1965; sein Bruder Jakob wurde 1938 in Buchenwald ermordet
Quellen
  • Seine sexuelle Neigung brachte Leopold Levy ins Gefängnis, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe A, vom 31.07.2020, S. 14
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1216729956
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06799
Zuletzt bearbeitet:13.08.2020

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