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Hünten, Daniel / 1760-1823
Geburtsdatum30.09.1760
GeburtsortTreis-Karden-Treis
Sterbedatum01.04.1823 [⇒ 2023 - 200. Todestag]
SterbeortKoblenz
Berufe/ StellungenOrganist
FachgebieteMusik. Musikwissenschaft
Biogramm Sohn des Johann Jakob H. (1724-1806) in Karden u. der Marg. Helene geb. Oldy aus Kastellaun (gest. 1782) - Der hochbegabte D. spielte, gefördert von dem Stiftskantor Johann Batlth. Bachers die Orgel in Karden, studierte ab 1772 bei dem kurfürstl. Hofkapellmeister u. zu seiner Zeit berühmten Komponisten u. virtuosen Bratschisten Pietro Pompeio Sales, der von 1768/94 in Koblenz das in Deutschland auf höchster Stufe stehende kurfürstl. Orchester leitete. Bei ihm spielte er zunächst vornehmlich Cembalo, bis er 1788 in der Hofkapelle des neuen Residenzschlosses in Koblenz zum Hoforganisten berufen wurde. Am 31.12.1785 heiratete er in Ehrenbreitstein Gertrud Weiler, aus der Ehe gingen 10 Kinder hervor. Durch die franz. Revolutionstruppen geriet die Familie in große Not, zunächst am Koblenzer Gericht beschäftigt, fand er eine neue Berufung an der protestantischen Kirche in Koblenz und war hier ab 1806 Mitarbeiter von Josef Andreas Anschütz am Musikinstitut. D.H. hinterließ eine ansehnliches Oeuvre von Kompositionen: Messen, Kirchenlieder, Choräle u. Orgelsonaten. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Karl Josef Zimmermann]
Quellen
  • Bereths, Die Musikpflege am kurfürstl. Hof in Koblenz, 1964, S. 118f.
  • Schommers, Die Melodie eines Kardeners, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 2001, S. 152/5.
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051192897
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0416
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010

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